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Barsch und rücksichtslos verhält sich mitunter der französische Präsident Nicolas Sarkozy. Wie ein richtiger Lackl eben. Dass der erste Lackl der Weltgeschichte ebenfalls ein Franzose war, kann Sarkozy natürlich nicht wissen.
SZ-Autor
Hans Kratzer übersetzt aus dem Bairischen.
Braunbär Bruno war der Medienstar des vergangenen Sommers - bis zu seinem Abschuss. Danach gab es Morddrohungen gegen Minister Schnappauf und Streit mit Italien um den toten Bären.
Braunbär Bruno war der Medienstar des vergangenen Sommers - bis zu seinem Abschuss. Danach gab es Morddrohungen gegen Minister Schnappauf und Streit mit Italien um den toten Bären.
Meinung
Die Mission der Arabischen Liga in Syrien ist bis dato gescheitert, einer der beiden vorzeitig abgereisten Männer bezeichnet sie gar als "Farce". Präsident Baschar al-Assad zieht die Kontrolleure am politischen Nasenring durch die Arena. Um ihre Glaubwürdigkeit wiederzugewinnen, bleibt ihnen bloß eine Chance: Sie müssen ihr Mandat endlich ausreizen.
Ein Kommentar von
Tomas Avenarius
Die Occupy-Bewegung ist in Gefahr. Falsche Freunde wie Bill Clinton arbeiten an der Verwässerung der Prostbewegung. Sie raten: Seid nicht dagegen, sondern dafür. Doch für konkrete Forderungen ist es zu früh.
Von
Slavoj Žižek
Peinliche Panne in Stockholm: Ein dreiköpfiges Forscherteam erhält den Nobelpreis für Medizin. Allerdings ist einer von ihnen, der Kanadier Ralph Steinman, bereits vor drei Tagen gestorben - und die Regularien untersagen es, die Auszeichnung posthum zu verleihen. Das Nobelpreis-Komitee sagt, es sei über Steinmans Tod nicht informiert gewesen.
Die FDP kommt nicht aus dem Umfragetief - FDP-Veteranen daran Außenminister Westerwelle die Schuld und fordern seinen Rücktritt. Er habe die FDP "zu unsympathischen Partei gemacht" und verhalte sich in der Libyen-Frage "rechthaberisch", kritisieren sie.
Kurzmeldungen
im Überblick
Für die Nobelstiftung war es eine peinliche Panne: Sie verlieh dem kanadischen Immunforscher Steinman die höchste Auszeichnung für Medizin - ohne zu wissen, dass dieser bereits drei Tage zuvor verstorben war. Eigentlich ist es nicht möglich, den Nobelpreis posthum zu vergeben. Doch nun findet die Jury eine Begründung, mit der sie gegen die eigenen Statuten verstoßen kann.
Trauerarbeit auf Youtube und Twitter: Auch die Netzgemeinde gedenkt Steve Jobs'. Nutzer schreiben in Kondolenzbücher, twittern selbstgebastelte Erinnerungsstücke oder laden Fan-Videos hoch.
Von
Mirjam Hauck
Revolutionen sind wieder in Mode, doch der Freiheitskampf des 21. Jahrhunderts kennt einen neuen Typus des Aufrührers. Im Gegensatz zu romantisch verklärten Partisanen und Guerilleros wie Fidel Castro oder Che Guevara ist er heute Kosmopolit, Großstadtintellektueller oder Organisationstalent.
Von
Andrian Kreye
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Vor der Verleihung des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo werden Chinas Proteste immer wütender. Es ist nicht das erste Mal, dass die Entscheidung des Nobel-Komitees heftiger Kritik ausgesetzt ist. Umstrittene Preisträger im Überblick.
Beim Aufruhr in Ägypten spielt die Muslimbruderschaft bisher nur eine Nebenrolle. Doch sie hat ihr Land zutiefst geprägt. Die vertrackte Geschichte eines langen Kampfes.
Von
Heiko Flottau
Hermann Scheer war ein rastloser Kämpfer für erneuerbare Energien. Am Montag wollte er sein neues Buch vorstellen, eine Abrechnung mit der Energiepolitik der Regierung Merkel - doch dazu sollte er nicht mehr kommen.
Von
W. Jaschensky und H. Beitzer
Deutschland bastelt sich gerade tatkräftig einen, die Amerikaner lassen ihren schon wieder fallen. Lernen Sie mitzureden über: Erlöser.
Von
Ruth Schneeberger
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Mutige Frauen, große Schlichter, stille Helden und junge Sieger: Diese Menschen prägten das vergangene Jahr 2010 in Deutschland oder weltweit - Sie haben abgestimmt, wer Sie am meisten beeindruckte.
Der Dissident Liu Xiaobo erhält den Friedensnobelpreis - Peking ist empört. Seit langem setzt sich der inhaftierte Intellektuelle für mehr Demokratie in China ein. Das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens veränderte sein Denken.
Von
Barbara Vorsamer
Sonia Gandhi trägt zwar den gleichen Nachnamen wie der große Führer der indischen Freiheitsbewegung. Verwandt ist sie jedoch nicht mit Mahatma Gandhi, genauso wenig wie es die ehemaligen Premierminister Indira und Rajiv Ghandi waren.
Die Deutschen haben allerlei Idole. Viele Helden allerdings sind alt oder tot - das zeigt die Probleme einer Gesellschaft, die gleichzeitig Vorbilder sucht und Vorbilder stürzt.
Ein Kommentar von
Matthias Drobinski
Madonna hat schon immer gewusst, wie man im Gespräch bleibt. Zu ihrem Tourauftakt sorgt sie mit einem politisch höchst unkorrekten Vergleich für Empörung bei den US-Republikanern.
Video
Für die Rolle des Nelson Mandela im Kinofilm "Invictus" kam nur einer in Frage: Morgan Freeman. Für Südafrikas Zukunft wünscht der Schauspieler sich einen weißen Präsidenten.
Interview:
Patrick Roth
Noch bevor die olympische Flamme durch die indische Hauptstadt getragen wird, haben Exiltibeter mit ihren Protesten begonnen. Rund 15.000 Polizisten sollen den Lauf schützen.