Das Publikum wartet gespannt auf die Vorführung. Im Münchner Residenztheater steht die deutschsprachigen Erstaufführung von David Mamets "Die Anarchistin" auf dem Programm. Schauspielerin Cornelia Froboess spielt die Hauptrolle. Doch kurz nach dem Start erlebt die 69-Jährige den Albtraum eines jeden Schauspielers.
Von Christine Dösselmehr...
Liebe und Begehren als Albtraum: Regisseur Michael Thalheimer inszeniert "Ein Sommernachtstraum" von Shakespeare im Residenztheater als wüstes Rammelspiel. Doch nackte Männer und aggressiv agierende Schauspieler sind offenbar zu viel für das Münchner Premierenpublikum.
Von Beate Wildmehr...
Tasso, Prinz von Homburg, Ödipus, Agamemnon: Thomas Holtzmann interpretierte die großen Rollen der klassischen Dramenliteratur. Jetzt ist der Schauspieler im Alter von 85 Jahren gestorben.
Von Egbert Thollmehr...
Beschleunigung, Überforderung, Krise: Das Theater ist der Ort, an dem unsere "Müdigkeitsgesellschaft" zur Besinnung kommen soll. Ein Überblick über die Stücke und Themen der neuen Spielzeit.
Von Christine Dösselmehr...
Ein Stück über die Tosa-Klause und das Martyrium des kleinen Pascal: Mit "Du hast gewackelt" testet Franz Xaver Kroetz in München die Grenzen des Erträglichen im Theater aus - und gewährt einen Blick in Abgründe, die man kaum aushalten kann.
Von Egbert Thollmehr...
Philipp Lahm, der Löwen-Scheich, Nina Eichinger oder doch jemand ganz anderer? Auch dieses Jahr haben sich einige Münchner ganz besonders hervorgetan. Wer ist Ihr Favorit? Stimmen Sie bis zum 30.12. ab, wer Ihr Münchner des Jahres ist!
Von Lisa Sonnabend und Beate Wildmehr...
Der Überraschungssieger zog erst 2011 her - und hat es trotzdem gleich zum "Münchner des Jahres" geschafft. Die User von sueddeutsche.de haben ihre Lieblinge gewählt. Wer hat es auf die ersten Plätze geschafft hat - und wer wurde letzter?
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Jeder fünfte Bürger Deutschlands hat ausländische Wurzeln. Auf den heimischen Theaterbühnen sind jedoch kaum ausländischstämmige Schauspieler zu sehen. Martin Kusej, Intendant des Münchner Residenztheaters, wünscht sich daher mehr interkulturelles Theater. Der daraus resultierende Lerneffekt wäre zwar schmerzhaft, aber groß.
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München, Berlin, Hamburg, Stuttgart: In der Theaterszene wird nach einer Äußerung des Münchner Intendanten Martin Kusej darüber diskutiert, ob Migranten ausreichend an den Bühnen repräsentiert sind. Mittlerweile wird in manchen Spielstätten sogar über eine Migranten-Quote nachgedacht. Die Meinungen dazu fallen allerdings sehr unterschiedlich aus, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
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Sie konnten sich nicht einigen: Wegen Differenzen zwischen Hauptdarstellerin Birgit Minichmayr und Regisseur Jan Bosse wird die Inszenierung von Wedekinds "Lulu" am Wiener Burgtheater abgesagt.
Von Christine Dösselmehr...
Unter Martin Kusej ist das Residenztheater bislang nicht so richtig in die Gänge, dafür manchmal ganz schön aus der Kurve gekommen. Doch nun ist der Erfolg da - mit dem Fassbinder-Stück "Die bitteren Tränen der Petra von Kant". Und der Zuschauer fühlt sich ertappt, ein mieser kleiner Voyeur zu sein.
Von Christine Dösselmehr...Theater-Kritik
Mit dem Abschied von Dieter Dorn als Intendant des Münchner Residenztheaters endet auch die Zeit von Thomas Dashuber als Hausfotograf. Eine Auswahl seiner besten Bilder aus acht Jahren vor und hinter der Bühne sehen Sie hier.
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Sie ist ein Mensch, der seine Frustrationsgrenzen erkennt. Die Zuschauer dürfen also gespannt sein, wenn Anna Schudt als Martina Bönisch im neuen Dortmund-"Tatort" ab März ermitteln wird. Am Münchner Residenztheater konnte es ihr gelingen, dass die Männer auf der Bühne nur um sie herum zu agieren schienen, doch nun wird sie ihre Rolle einem Mann unterordnen.
Von Katharina Riehlmehr...
Mit einer Mischung aus "Mentalist" und ein wenig Profilertum testet Sat 1, ob zwei Berliner Polizistinnen Quote machen können: In "Hannah Mangold & Lucy Palm" hat Anja Kling ein Gespür fürs Übersinnliche, während ihre Kollegin Britta Hammelstein schon mal mit Frauen ins Bett steigt. Sie ist die Entdeckung des Ensembles - und macht die Serie sehenswert.
Von Christopher Keilmehr...
Der Bernard Madoff des 19. Jahrhunderts hieß Adele Spitzeder und wohnte in München. Die gescheiterte Schauspielerin trieb Kleinanleger, Kirchen und ganze Gemeinden in den Ruin. Birgit Minichmayr spielt ein großartiges Miststück in einem Film, der ein Lehrstück über Geld und Gier hätte sein können - dem aber die Fallhöhe fehlt.
Von Eva Rose Rüthlimehr...
Sie kann den Klingelton ihres Handys so gut imitieren, dass sogar ihr Mann darauf reinfällt. Die Theaterschauspielerin Sunnyi Melles spricht über Komik.
Interview: Gabriela Herpellmehr...
Kommt ein Mann zum Betriebsarzt, sagt: "Und wenn wir untergehen, ist das auch egal ..." Muaaaah! Nein, jetzt mal ganz im Ernst, Leute: Die Brüder Udo und Erich Lindenberg zeigen ihre Kunst in München - bei einem Onkel Doktor.
Von MARTIN ZIPSmehr...
Fünf Stunden, 16 Bühnenbilder und nicht enden wollender Applaus: Dieter Dorn inszeniert zu seinem Abschied Kleists "Käthchen von Heilbronn". Das Publikum war begeistert - und Dorn?
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Die neue Trendsportart "Theater-Bashing" ist das Symptom eines Kulturkampfes. Doch: Es gibt keinen Grund, auf aktuelle Inszenierungen mit besonderer Inbrunst einzuschlagen. Sie zu mögen, aber auch nicht.
Von Christopher Schmidtmehr...
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier setzt auf eine Annäherung der Türkei mit der EU - und kritisiert Russland. Das zeigte eine Diskussion im Münchner Residenztheater.
Von Christiane Schlötzermehr...
Die Entscheidung über die Olympiabwerbung fällt, Take That kommen in die Stadt, die Kammerspiele werden 100 Jahre: Was 2011 auf die Münchner zukommt.
Von Lisa Sonnabendmehr...
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