Die Gewerkschaft Verdi setzt bei dem Versicherungskonzern einen konzernweiten Betriebsrat durch - und könnte sogar schon bald in den Aufsichtsrat der Münchener Rück einziehen.
Von
Martin Reim
Der weltgrößte Rückversicherer dringt auf ein zunehmendes Risikobewusstsein für Gefahren wie Naturkatastrophen oder Terrorismus für Großstädte in aller Welt.
Die Münchener Rück will sich angeblich frisches Kapital von der Börse holen. Die Angaben gehen auseinander, in welcher Form dies geschehen soll. Das Unternehmen selbst äußert sich nicht eindeutig zu den Spekulationen.
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Von Martin Reim
Die Gewinnwarnung der Münchener Rück hat die Aktienkurse der Versicherungsbranche an den Börsen einbrechen lassen. Der Aktienkurs des Unternehmens gab um zwölf Prozent nach.
Der Zyklon in Birma wird die Münchener Rück voraussichtlich nicht belasten. Das Unternehmen hat jedoch auf einem anderen Feld Probleme bekommen - der Konzern muss einen heftigen Gewinneinbruch hinnehmen.
Gemetzel an der Börse: Die Aktien deutscher Kreditinstitute sind zuletzt dramatisch gefallen. Die Deutsche Bank ist mittlerweile "nur noch" 20 Milliarden Euro wert, das allerdings obwohl sie ein Eigenkapital von 50 Milliarden Euro ausweist. Ist das gerechtfertigt?
Von
Harald Freiberger
Heimlich, still und leise hat der 81-jährige Investor Warren Buffett Aktien des 100 Jahre alten Chipherstellers IBM gekauft - für mehr als zehn Milliarden Dollar. Dafür hat der schrullige Milliardär sogar seine Angst vor Computerfirmen überwunden.
Ein Brandbrief sorgt für Unruhe: Der Chef der europäischen Bankenkontrolleure dringt auf Kapitalspritzen für angeschlagene Institute. Pikant daran ist, dass das Geld direkt aus dem Rettungsschirm EFSF kommen soll. Damit löst er vor allem in Deutschalnd Widerstand aus. Regierung und Bankenaufsicht sind dagegen.
2011 wird wohl das teuerste Naturkatastrophenjahr. Bislang. Hitzeperioden, Stürme und Starkregen könnten bald Normalität sein. Die Meteorologie-Professoren Gerhard Berz und Peter Höppe über stürmische Zeiten für die Region und was sie an Klimakonferenzen kritisieren.
Interview:
Michael Ruhland
Vier Künstler leben und arbeiten seit 27 Jahren in einem früheren Kutscherhaus in Neuhausen. Jetzt will die Münchener Rück räumen lassen. Aber wohin mit Bildern, Zeichnungen und Videos?
Von
B. Kastner
Auf der ganzen Welt führt die Naturkatastrophe in Japan zu Lieferengpässen. Deutsche Firmen denken schon wieder an Kurzarbeit.
Von
V. Bernau, T. Fromm, G. Hermann und T. Öchsner
Der Versicherungskonzern Ergo bestreitet, dass Handelsvertreter der Versicherung auf einer Veranstaltung in Mallorca Kokain geschnupft hätten. Es handele sich um Trinkspiele mit Salz. Eine Reise nach Monaco sagte das Unternehmen derweil ab.
Die Börsen sind vom schweren Erdbeben geschockt - Japan ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und einer der größten Exporteure. Die Auswirkungen der Katastrophe sind von New York bis Frankfurt zu spüren. Eine Panik bleibt allerdings aus.
Neue Vorwürfe gegen Ergo: Nach den Sex-Eskapaden gibt der Versicherungskonzern nun einen weiteren Fehltritt zu. Tausende Kunden seien mangelhaft beraten worden. In einem weiteren Fall habe Ergo von falsch berechneten Verträgen gewusst - aber jahrelang nichts dagegen unternommen.
Eine Stadt wie eine Gelddruckmaschine: Tokio ist eine irrwitzig schnell entstandene Megacity. Die Bewohner kennen die damit verbundenen Horrorszenarien - doch die Angst war verschwunden.
Von
Laura Weissmüller
Die Börsenfusion zwischen Frankfurt und New York führt wohl zum Ende des elektronischen Handelssystems Xetra. Außerdem: Investoren-Legende Buffett vermiest Swiss Re die Bilanz. Das Wichtigste in Kürze.