Nach dem Skandal um seine britischen Blätter muss Medienunternehmer Rupert Murdoch nun fürchten, auch in Amerika verklagt zu werden. Dort sind die Sanktionen wegen Korruption ungleich härter.
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Christian Zaschke, London
Berlin im Promi-Fieber: Die diesjährige Berlinale wartet mit einer Vielzahl internationaler Stars auf - der Glamour-Faktor ist wesentlich größer als im Vorjahr. Hier ein kleiner Vorgeschmack.
Die
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Das Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2012 hat ein zentrales Thema: Die Mechanik des Terrors. Mit "Barbara" schickt Regisseur Christian Petzold einen weiteren Film über Angst und Überwachung ins Rennen um den Goldenen Bären.
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Susan Vahabzadeh
Gegen totale Überwachung, gegen die Musikindustrie, für Filesharing: Die Motive der Demonstranten bei der Anti-Acta-Demonstration in Berlin sind diffus. Einig sind sie sich jedoch in einem: Der Druck auf die Politik muss aufrechterhalten werden, damit das umstrittene Abkommen am Ende nicht doch noch unterzeichnet wird.
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Jasmin Off, Berlin
Als Whitney Houston in der Badewanne ihrer Hotelsuite starb, schien es kurz, als habe Amerika sie vergessen. Die Glamourparty im Ballsaal des Hotels lief weiter, Hollywood fieberte den Grammys entgegen. Doch über Nacht kam die Trauer - und mit ihr die Erinnerung an jenes Frühjahr 1985: als die Diva voll Glamour, Größe, Wahnsinn und Taumel noch ein junges Mädchen war, das mit ihrer einzigartigen Stimme die Welt eroberte.
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Jörg Häntzschel, New York, und Andrian Kreye
Whitney Houston sang Chartstürmer, Schmacht-Balladen, sogar Hip-Hop war dabei. Mit ihren Songs prägte sie die neunziger Jahre und rührte ihre Fans zu Tränen. Im Gedenken an die große Sängerin hat die Redaktion von Süddeutsche.de ihre besten Lieder gekürt. Der Soundtrack einer Legende.
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Sie begleitete die berühmte Mutter zur Grammy-Verleihung, wohnte mit ihr im selben Hotel - und brach nach Erhalt der tragischen Nachricht völlig zusammen: Whitney Houstons 18-jährige Tochter Bobbi Kristina ist nach dem überraschenden Tod der Sängerin in die Notaufnahme gebracht worden.
Sie hätte es sich mit ihrem Regiedebüt wahrlich leichter machen können: Angelina Jolie präsentiert auf der Berlinale ihr Balkankriegs-Drama "In the Land of Blood and Honey". Steckt sich hier ein Star das humanitäre Engagement an wie eine teure Brosche - oder hat Jolie einfach gelernt, den Ruhm für all das auszubeuten, was ihr wirklich wichtig ist?
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Anke Sterneborg
Mädchen käme bei dieser Eiseskälte niemals in den Sinn, auf ihre Strumpfhosen zu verzichten. Wieso stellen sich die Jungs in ihren langen Unterhosen nur immer so verschämt an? Jungs fragen Mädchen fragen Jungs. Weil manches kapiert man einfach nicht, bei denen.
Von
Juliane Frissejetzt.de
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Im US-Bundesstaat Georgia hat ein Mann versucht ein Kind in einem Supermarkt zu entführen. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie das Mädchen sich erfolgreich zur Wehr setzt, bis der Mann schließlich flüchtet. Das Kind habe alles richtig gemacht, sagte die Polizei.
Diese vier Jungs haben die Lässigkeit einer britische Indieband, sie wirken leicht durchgesoffen, singen über Exlieben und über Betrunkene, die Mädchen um fünf in der Früh aus dem Bett klingeln wollen: Die Band "Lucas Graham" aus der dänischen Groß-Kommune Christiania könnte eine neue Skandinavien-Indiesoulwelle einläuten. Jetzt spielt sie auch Konzerte in Deutschland.
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Jan Dreesjetzt.de
Wie es sich für einen zünftigen Eröffnungsfilm gehört: Zum Auftakt der Berlinale vereint "Les adieux à la reine" das Spektakel mit der Reflexion. Das Kostümdrama spielt am ersten Tag der Französischen Revolution am Hof von Versailles. Das Traumatische der Situation hat dort auch etwas Traumhaftes: Es geht nicht mehr um Repräsentanz und Status, sondern um Person und Körper.
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Fritz Göttler
Erst Pomp, dann Welterklärung: Die Filme am zweiten Berlinale-Tag sollen partout jene tiefgründige Bedeutung liefern, den das Großfestivals neben dem Promi-Blitzlichtgewitter bieten will. Doch die Verfilmung von Jonathan Safran Foers "Extrem laut und unglaublich nah" sowie Beiträge aus Frankreich und dem Senegal suggerieren Antworten, noch bevor sie Fragen stellen können.
Von
Fritz Göttler
Der in die Kritik geratene Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte, Markus Schreiber, hat seinen Rücktritt erklärt. Der SPD-Politiker zieht damit die Konsequenzen aus dem Fall Chantal: Die Elfjährige - die von einem Jugendamt in Schreibers Bezirk betreut wurde - war in Obhut drogensüchtiger Pflegeeltern an einer Methadonvergiftung gestorben.
Unter dem Vorwand einer Fahrradtour holte er seine vier Kinder ab - und verschleppte sie nach Afrika, erst nach Monaten kehrten sie wieder zurück. Für diese Tat ist ein strenggläubiger Mann nun vor dem Lüneburger Landgericht verurteilt worden.
Wenn einem Aschenputtel die Diva-Rolle zuteil wird. In Christian Schwochows "Unsichtbare" lockt ein charismatischer Theater-Regisseur eine Nachwuchsschauspielerin aus ihrer Verhuschtheit heraus und lässt sie all ihre verborgenen Impulse und Sehnsüchte entdecken.
Von
Rainer Gansera
Zwei Superstars gewähren einen Blick ins Familienalbum: Im Internet präsentieren Beyoncé Knowles und Jay-Z erste Bilder ihres gemeinsamen Töchterchens Blue Ivy - und bedanken sich bei ihren Fans.
Immer zum Wochenende fragen Jungs Mädchen oder Mädchen fragen Jungs. Weil man so manches beim anderen Geschlecht einfach nicht kapiert. Diesmal: DasTabu Arztbesuch.
Von
Fabian Fuchsjetzt.de
Thomas S. soll seine Nichten Sharon, 11, und Chiara, 8, brutal getötet haben, seit Januar steht er in München vor Gericht - und schweigt. Rechtsmediziner berichten nun vom Todeskampf der Mädchen. Und von den auffälligen Verletzungen des Angeklagten bei seiner Verhaftung.
Von
Annette Ramelsberger
Gefrierender Atem \\\ Wasser gegen Sparmaßnahmen \\\ Karneval in Uruguay \\\ formvollendeter Fallrückzieher \\\ und mehr, ständig aktualisiert
Bilderblog
Der Methadon-Tod der elfjährigen Chantal hätte verhindert werden können: Dessen sind sich viele Hamburger sicher. Die suspendierte Jugendamtsleiterin hätte ihrer Ansicht nach schon 2009 ihre Amt abgeben sollen. Es habe damals jedoch keinen adäquaten Ersatzposten für die womöglich "betriebsblinde" Frau gegeben, sagt deren Chef.
Von
Ralf Wiegand, Hamburg
Katharina Böhm ist mittlerweile so bekannt, dass sie sich ihre Rollen aussuchen kann. In der Krimireihe "Die Chefin" spielt die Schauspielerin nun eine Kommissarin, die Sex am Arbeitsplatz mit einem verheirateten Mann hat - und noch weitere Laster. Nur eine Rolle hat die 46-Jährige nie bekommen: die an der Seite ihres berühmten Vaters Karlheinz Böhm.
Von
Lisa Sonnabend