Israel ist entsetzt: Premier Netanjahu reist nach Russland, um die Lieferung eines Luftabwehrsystems an Syriens Machthaber Assad zu verhindern. Er fürchtet um Israels militärische Überlegenheit. Doch die Regierung in Moskau verweist auf einen alten Vertrag.
Von Frank Nienhuysen, Moskau und Peter Münch, Tel Avivmehr...
Hunderte Bauaufträge für neue Siedlungen in den Palästinensergebieten wollte Netanjahu genehmigen. Im Moment scheint Israels Regierungschef allerdings eine andere Linie zu fahren - doch auch sie könnte zeitlich eng begrenzt sein.
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Kommt wieder Bewegung in den Nahostkonflikt? Die Arabische Liga bringt erstmals die Möglichkeit eines Gebietstauschs zwischen Israel und den Palästinensern ins Gespräch. Israels Regierungschef Netanjahu betont allerdings, der Kern des Konflikts liege woanders.
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In Israel bahnt sich eine neue Koalition zwischen Likud und Arbeitspartei an. Nach Abschluss eines gemeinsamen Treffens zeigten sich die Verhandlungsführer beider Seiten zuversichtlich, schon in Kürze eine neue Regierung bilden zu können.
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Der Favorit hat sich durchgesetzt: 73,2 Prozent der Likud-Mitglieder haben Benjamin Netanjahu ihre Stimme gegeben - und den 57-Jährige Populisten an die Spitze der Partei gestellt. Die wichtigesten Likud-Funktionäre in Bildern. Von Birgit Kruse
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Mit knapp 60 Prozent der Stimmen haben die Mitglieder der Regierungspartei bei einem Referendum den Plan von Premierminister Ariel Scharon für einen Rückzug aus dem Gazastreifen zurückgewiesen. Nun steht Israel vor einer Regierungskrise.
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Ein blutiger Anschlag hat eine Abstimmung über den Abzug Israels aus dem Gazastreifen überschattet. Palästineser erschossen eine israelische Siedlerin und ihre vier Kinder. Daraufhin griffen Kampfhubschrauber die Stadt Gaza an.
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Wie Israels designierter Premier versucht, eine Koalition mit dem Ultrarechten Liebermann zu schmieden - und dabei eigene Parteifreunde vergrätzt.
Von T. Schmitz, Tel Avivmehr...
Premier Ariel Scharon nimmt damit eine wichtige Hürde für den Abzug Israels aus dem Gaza-Streifen. Nun kann er die Verhandlungen mit der Arbeitspartei aufnehmen - und auch zwei ultra-orthodoxe Parteien in die Regierung holen.
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Benjamin Netanjahu hat seine neue Mitte-Rechts-Regierung vorgestellt: Dabei in Israels neuer Regierung sind der ehemalige TV-Moderator Lapid und die moderate Ex-Außenministerin Livni.
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"Es gibt eine Regierung": In Israel haben Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Yair Lapid von der Zukunftspartei nach zähem Ringen die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen. Am Ende soll Netanjahu ein Ultimatum gestellt haben.
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Nach der Ankündigung von Premier Ariel Scharon, eine neue Partei zu gründen, steht die politische Landschaft Israels vor einer grundlegenden Veränderung. Scharon schickte am Montag sein Austrittsschreiben an den rechtskonservativen Likud-Block, den er 1973 mitgegründet hatte.
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Die 54-Jährige hat gerade eine neue Partei gegründet, nun soll sie israelische Justizministerin werden und zuständig für den Nahost-Friedensprozess sein. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Tzipi Livni wollen in der künftigen Regierung zusammenarbeiten.
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Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Israel bleibt das Bündnis um Ministerpräsident Netanjahu stärkste Kraft. Das geht aus Nachwahlbefragungen hervor. Ein Überraschungserfolg gelang der neugegründeten Zentrumsliste Jesch Atid des Fernsehmoderators Jair Lapid.
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Druck von weit rechts: Naftali Bennett wird als Chef einer national-religiösen Siedlerpartei zum schärfstem Widersacher für Israels Premier Netanjahu. Der junge Multimillionär erreicht nicht nur die erzkonservativen Siedler, sondern auch die politikverdrossenen Yuppies - mit biblischen Botschaften.
Von Peter Münch, Jerusalemmehr...
Irans Nuklearprogramm stoppen - so laute seine erste Mission: Israels Premier Netanjahu eröffnet seine Wahlkampagne mit einer klaren Zielsetzung. Auf den Siedlungsbau und die stockenden Verhandlungen mit den Palästinensern geht er dabei nur kurz ein.
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Der israelische Premier Netanjahu gewinnt mit seinem Bündnis die Parlamentswahl, verliert aber ein Viertel der Mandate. Einen Überraschungserfolg erzielt der ehemalige TV-Moderator Lapid mit seiner neuen liberalen Partei. Möglicherweise muss Netanjahu sein Regierungsbündnis nun zur Mitte hin öffnen - das könnte Folgen für die Friedensgespräche haben.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Israelischer Wahlkampf mit Hindernissen: Von den Werbespots, die die Parteien schalteten, sind zwei schon verboten worden. Auch die politische Mitte kämpft mit Problemen - zwei Wochen vor der Wahl ist sie völlig zerstritten, von Lügen und bösen Absichten ist die Rede.
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In Israel haben die Parlamentswahlen begonnen und bisher geben mehr Bürger ihre Stimme ab als noch vor vier Jahren. Dass das Bündnis des Ministerpräsidenten die Wahl gewinnen wird, gilt als wahrscheinlich. Doch eine Partei macht ihm besonders Konkurrenz.
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"Israel muss etwas tun": Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, hat wenig Hoffnung, dass der Friedensprozess mit den Palästinensern wiederbelebt werden könnte - auch dann nicht, wenn liberale Kräfte in Israel in Koalition mit Ministerpräsident Netanjahu regieren.
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Überraschende Ankündigung: Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat mitgeteilt, dass er sein Amt niederlegen will. Zuvor hatte ein Generalstaatsanwalt angekündigt, den Politiker wegen Betrugs und Vertrauensbruchs anzuklagen.
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Mahmud Abbas will die Friedensgespräche mit Israel unbedingt wieder aufnehmen. Sollte sich Premier Netanjahu weigern, will der Palästinenser-Präsident zurücktreten - und die Verantwortung für das Westjordanland an die Israelis abgeben. Israels ehemaliger Außenminister Lieberman reagiert mit Spott.
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