Das Bild von Willy Brandts Kniefall in Warschau ging als Zeichen der Demut und Versöhnung um die ganze Welt. Doch es ist nicht die einzige Aufnahme mit besonderer Symbolkraft in der Geschichte der SPD.
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SPD-Gründervater Lassalle starb nicht für seine Überzeugungen, sondern für die Liebe. Helmut Schmidt gibt einen durchaus begabten Pianisten ab. Und Künstler Joseph Beuys ärgerte sich, als die Sozialdemokraten seine Badewanne putzten. Zehn Fakten und Genossen-Geschichten jenseits von Warschauer Kniefall und Agenda 2010.
Von Nadia Pantelmehr...
Augen voller Wut, ausgemergelte Körper und eine malerische Liebeserklärung an seinen dreijährigen Sohn Tommy: Mit ganzer Wucht trifft den Besucher die Ausstellung "Bedřich Fritta - Zeichnungen aus dem Ghetto Theresienstadt". Lange versteckt, offenbaren die Bilder die Lügen des Lagerlebens im Vorzeige-KZ.
Von Ruth Schneeberger, Berlinmehr...
Otto Wels, Kurt Schumacher oder Helmut Schmidt - viele große Sozialdemokraten fanden in historischen Momenten die richtigen Worte. Zitate aus der 150-jährigen Geschichte der SPD.
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Seit 2009 ist Harald Neumann Beauftragter für die Partnerschaft zwischen seinem Heimatort und Taradeau. Jetzt verlässt er Röhrmoos.
Von Wolfgang Eitlermehr...
Er soll das Morden im Konzentrationslager Auschwitz fast vier Jahre lang unterstützt haben. Nun wurde der mutmaßliche ehemalige Aufseher im Alter von 93 Jahren in Baden-Württemberg festgenommen. Die Staatsanwaltschaft bereitet eine Anklage wegen Beihilfe zum Mord vor.
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In Aalen hat die baden-württembergische Polizei am Montag einen 93-jährigen mutmaßlichen Aufseher des Nazi-Konzentrationslagers Auschwitz festgenommen. Der Rentner stehe im Verdacht, die Morde in dem Vernichtungslager unterstützt zu haben.
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Auf den Feierlichkeiten zum 68. Jahrestag der Befreiung wird deutlich, wie sehr sich die Reihen der Überlebenden des KZ Dachau lichten. Sie fürchten, dass ihre Botschaft für Toleranz verhallt.
Von Walter Gierlich und Helmut Zellermehr...
Die Schafzüchter-Doku "Off The Beaten Track" ist zugleich ein stimmungsvoller EU-Film. Captain Kirk und seine Horde zeigen in einer Weltraumoper auf Speed ihre Liebe zur Technik, während in "Starlet" ein atemberaubendes Topmodel poetisch zum Pornostar wird. Welche Filme den Kinobesuch lohnen - und welche nicht.
Von den SZ-Kritikern.mehr...
Wie funktionierte der Nationalsozialismus am Stammtisch? Wie kontrollierten die Ortsfunktionäre ihre Parteigenossen? Und wie mächtig waren NSDAP-Bürgermeister? Ein Historiker beantwortet diese Fragen am Beispiel von Karl Valentin und beschreibt, wie der Komiker seinen ungeliebten Schwiegersohn aus dem KZ befreite.
Von Rudolf Neumaiermehr...
Der mutmaßliche NS-Verbrecher Hans Lipschis ist festgenommen worden. Oberstaatsanwalt Kurt Schrimm hat die Vorermittlungen im Fall des heute 93-Jährigen eingeleitet. Im Interview erklärt er, wieso es demnächst vermehrt zu Anklagen gegen ehemalige KZ-Aufseher kommen könnte.
Von Martin Anetzbergermehr...
Der FC Bayern hat Routine bei der Meisterfeier auf dem Münchner Rathaus-Balkon. Manchmal wurde es dabei jedoch peinlich. Beim Singen zum Beispiel. Selbst die Löwen durften schon winken. Und was war los beim Pferdekorso?
Von Kassian Stroh und Christian Krügelmehr...
Nach der Lobeshymne des SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen auf den Dachauer Abgeordneten und dessen Bildungspolitik ist klar, wer bei einem Regierungswechsel neuer bayerischer Kultusminister werden würde.
Von Wolfgang Eitlermehr...
Im Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Die sowjetischen Truppen fanden Tausende kranke und völlig entkräftete Häftlinge vor. Insgesamt kamen im größten deutschen Konzentrationslager über eine Million Menschen ums Leben.
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Teenie-Star Justin Bieber hat sich in Amsterdam das Anne-Frank-Haus angeschaut - und sorgt jetzt mit seinem Gästebucheintrag über das Holocaust-Opfer für Aufregung.
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Der Besuch des Teenie-Stars sei wichtiger gewesen als dessen unbedachter Gästebucheintrag, so verteidigt eine Sprecherin des Anne-Frank-Haus Justin Bieber. Dieser hatte geschrieben, er hoffe, Anne Frank wäre Bieber-Fan gewesen - und dafür weltweit Kritik geerntet.
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Markt Schwabener Gymnasiasten präsentieren ihr neues Projekt "Namen statt Nummern" zur Aufarbeitung der Nazi-Zeit. Dafür haben sie die Schicksale von neun KZ-Häftlingen recherchiert
Von Karin Kampwerthmehr...
"Wir haben diese Maßnahme ohne jede Rücksicht auf kleinliche Bedenken getroffen": Mit einem zynischen Zeitungstext begleitet Heinrich Himmler die Eröffnung des Konzentrationslagers Dachau. Am Mittag des 22. März 1933 kommen unter den Augen Schaulustiger die ersten Häftlinge an.
Von Walter Gierlichmehr...
Am 21. März 1933 feierten die Nationalsozialisten den Schulterschluss mit den alten monarchistischen Kräften. Die Bilder vom greisen Reichspräsidenten Hindenburg und dem neuen Reichskanzler Hitler sollten das Regime zusätzlich legitimieren. Noch am selben Tag verschleppte die SA politische Gegner in Konzentrationslager.
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Sein Vater empfahl ihm, sich in die Luft zu sprengen: Ewald-Heinrich von Kleist überlebte nach dem gescheiterten Anschlag auf Hitler sechs Monate im Konzentrationslager. Später begründete er die Müncher Sicherheitskonferenz. Jetzt ist der letzte Mitverschwörer des Stauffenberg-Attentats im Alter von 90 Jahren gestorben.
Von Tobias Kniebemehr...
Vor 75 Jahren eröffneten die Nazis in Dachau ihr erstes Konzentrationslager auf deutschem Boden. Im Interview sprechen der Überlebende Max Mannheimer, eine Dachauer Zeitzeugin und eine Schülerin über den Umgang mit den Greueln.
Interview: D. Mittler und M. Staudingermehr...
Vor 80 Jahren begann hier das Morden: In Dachau errichteten die Nazis eines ihrer ersten Konzentrationslager. Bei einem Gottesdienst wird nun der Opfer gedacht. Und der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer kritisiert die Bundesregierung.
Von Helmut Zellermehr...
Ein Fund im Stadtarchiv von Amsterdam enthüllt ein dunkles Kapitel der Weltkriegsgeschichte in den Niederlanden: Bis 1947 forderte die Stadt Überlebende des Holocaust auf, nachträglich Steuern, Rechnungen der Stadtwerke und Mahngebühren für die Zeit in Konzentrationslagern oder auf der Flucht zu zahlen.
Von Josh Groeneveldmehr...
Die Wiener Philharmoniker stellen sich ihrer NS-Vergangenheit, die wenig ruhmreich ist: In dem Ensemble spielten viele Nazis. Alle jüdischen Musiker des Orchesters wurden entlassen, fünf von ihnen kamen in Konzentrationslagern ums Leben.
Von Wolfgang Schreibermehr...
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