Meinung
Die Deutschen kaufen ein wie lange nicht, die Arbeitslosigkeit ist gering, die Löhne steigen. Alles super also? Wenn es jetzt noch der Niedriglohnsektor abgebaut und die Kaufkraft der Geringverdiener gestärkt wird, sieht es wirklich ganz gut aus - für Deutschland und das übrige Europa.
Ein Kommentar von Catherine Hoffmannmehr...
Damit haben Experten nicht gerechnet: Nach vier Anstiegen hintereinander ist der Geschäftsklimaindex im März überraschend gesunken. Ifo-Präsident Sinn gibt sich trotzdem optimistisch.
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Viele Angestellte haben in diesem Jahr Gehaltserhöhungen bekommen, die Arbeitslosigkeit ist niedrig und die Stimmung der Verbraucher großartig. Trotzdem ist das Geschäft des Einzelhandels im Oktober so stark eingebrochen wie seit Jahren nicht mehr. Ökonomen sind unangenehm überrascht.
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Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert sich erneut: Der Ifo-Geschäftsklimaindex, der wichtigste Gradmesser für die Konjunktur, ist im September überrraschend gesunken. Experten hatten mit einer leichten Erholung gerechnet.
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Dienstleistungsgesellschaft - das war das Schlagwort der vergangenen Jahrzehnte. Doch in der Krise entdeckt die EU die Vorteile klassischer Produktion ganz neu: Es müsse eine "dritte industrielle Revolution" geben, fordert gar der zuständige EU-Kommissar Antonio Tajani.
Von Javier Cáceres und Oliver Hollensteinmehr...
Der Trend ist vorerst gestoppt: Nach guten Zahlen in den Vormonaten sind im Juli 46.000 Menschen mehr arbeitslos als zuletzt. Das sei aber völlig normal, sagt die Bundesagentur für Arbeit. Der Anstieg habe einen einfachen Grund.
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Die Stimmung in deutschen Unternehmen ist besser als erwartet: Zum fünften Mal in Folge steigt der Ifo-Index - wenn auch nur leicht. Experten werten den Anstieg des Konjunkturbarometers als Zeichen von Stabilität. Die Wachstumsprognosen für die Wirtschaft hierzulande sind positiv.
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Kleiner Dämpfer für Schäuble: Die Steuerschätzer werden ihre Prognose wohl leicht nach unten korrigieren. Trotzdem wird der Staat voraussichtlich so viel einnehmen wie noch nie.
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Noch ist die Konjunktur überaus robust. Doch mit Blick auf die kommenden Monate sind Deutschlands Unternehmer spürbar pessimistischer geworden: Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im Juni überraschend auf 107 Punkte.
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Die Deutschen lassen immer öfter das Auto stehen - und zwar beim Händler. Auch in den anderen europäischen Ländern schrumpft der Markt rapide. Das liegt nicht nur an der Krise auf dem Kontinent. Das Auto als Statussymbol hat ausgedient.
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Das Comeback lässt noch auf sich warten: Die deutsche Wirtschaft wird dieses Jahr um 0,8 Prozent wachsen, prognostizieren Forscher. Für das kommende Jahr sind sie aber optimistischer.
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Schuldenkontinent Europa: Die Staaten rutschen immer tiefer in die Miesen. Besonders die Krisenländer haben viel mehr Schulden aufgenommen als bisher gedacht. Nur Deutschland musste 2012 keine neuen Kredite aufnehmen.
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Die Bundesagentur für Arbeit registriert im April 3,02 Millionen Arbeitslose - 78.000 weniger als im März. Doch der lange Winter hat den Rückgang gedämpft. Gleichzeitig sind die Deutschen in Kauflaune.
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So richtig will sich die Krise in Deutschland einfach nicht festsetzen. Nach einem deutlichen Einbruch zum Jahresende legt der Export wieder zu. Die Nachfrage innerhalb der Euro-Zone bleibt aber schwach - nur in Deutschland selbst nicht.
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Es geht seitwärts, sagt der Chef der Arbeitsagentur: Die Zahl der Arbeitslosen verändert sich kaum. Die abkühlende Konjunktur schlägt bisher nicht auf den Arbeitsmarkt durch.
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Wie wird sich die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr entwickeln? Das Ifo-Institut geht davon aus, dass die Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise hierzulande erst mit einiger Verzögerung zu spüren sein werden. Doch im Frührjahr soll schon wieder alles gut sein.
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Um 30 Prozent ging der Deutsche Aktienindex in diesem Jahr nach oben - ein solches Plus gab es an keinem anderen Handelsplatz der Welt. Deutsche Unternehmen haben ihren Börsenwert deutlich gesteigert und sind im internationalen Vergleich weit nach vorne gerückt.
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Die Krise hat den Kontinent im Griff. Doch neue Konjunkturdaten zeigen, dass sich der Dienstleistungssektor erholt. Besonders für Deutschland fällt der Index positiv aus.
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"Miserables Jahr für Europa": EU-Sozialkommissar László Andor zeichnet bei der Vorstellung des Sozial- und Beschäftigungsberichts ein düsteres Bild von den Zuständen auf dem alten Kontinent. Besonders pikant: In der Euro-Zone ist die Lage dramatisch schlechter als im Rest Europas.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Ein bisschen Wachstum, aber kein ordentlicher Aufschwung dieses Jahr: Konjunkturforscher rechnen damit, dass die deutsche Wirtschaft erst 2014 wieder kräftig zulegt. Doch es bleiben Risiken.
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Das hat es seit 2007 in Deutschland nicht mehr gegeben: Der Haushalt schließt mit einem kleinen Plus. Zwar nahm der Bund auch 2012 viele Schulden auf, doch die vollen Kassen in den Sozialversicherungen sorgten für einen Milliardenüberschuss. Für die Wirtschaft war es allerdings ein schwierigeres Jahr - und 2013 dürfte kaum besser werden.
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Rente, Subventionen oder Rettungsschirme: Ludger Schuknecht, Chefökonom des Finanzministeriums, warnt vor einer Überforderung des Sozialstaates. Viele Versicherungen kämen den Reichen zugute. Vor allem der Finanzsektor solle künftig für sich selbst aufkommen.
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Trotz des Einbruchs der Ausfuhren im Dezember ist 2012 das beste Jahr deutscher Exportwirtschaft. Jemals. Deutschland fährt ein enormes Plus in der Handelsbilanz ein.
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Der Abschwung ist gestoppt: Unternehmer rechnen mit einem erfolgreichen Jahr 2013, wie eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags zeigt. Die deutsche Wirtschaft dürfte spürbar wachsen - das wirkt sich wohl auch auf den Arbeitsmarkt aus.
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Deutschland kann sich der Krise nicht länger entziehen. Ende 2012 schrumpfte die Wirtschaft zum ersten Mal seit einem Jahr - und das deutlich um 0,6 Prozent. Einen solchen Einbruch gab es seit der Finanzkrise nicht mehr. Die größte Volkswirtschaft Europas zieht die gesamte Euro-Zone nach unten.
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