In der Altstadt von Damaskus ist offenbar eine Bombe explodiert. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben, mehrere wurden verletzt. Der UN-Sondergesandte Brahimi fordert "einen Stopp der Gewalt".
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Meinung
Die Anschläge in Damaskus haben es gezeigt. Assad kann die Rebellen nicht mehr besiegen. Doch auch die Möglichkeit zu einer friedlichen Einigung steht ihm nicht mehr offen. Es läuft alles auf ein schreckliches Ende zu.
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Nach der jüngsten Gegenoffensive der syrischen Armee in Aleppo verlangt Frankreichs Präsident Hollande ein schnelles Handeln des UN-Sicherheitsrats. Syrien-Sondervermittler Annan fordert die Einhaltung der Menschenrechte in der Wirtschaftsmetropole.
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Nun weiß es die ganze Welt: In 27 Gefängnissen quält der syrische Geheimdienst Oppositionelle mit brutalen Foltermethoden. Aufgedeckt hat sie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Ihr Bericht ist ein Signal an die Welt, die Verbrechen des Assad-Regimes endlich zu ahnden.
Von Johannes Kuhnmehr...
Der Papst fordert ein Ende der Gewalt, Bundesaußenminister Westerwelle wirft Syriens-Staatschef Baschar al-Assad "verbrecherische Akte" vor, Frankreichs Präsident Hollande appelliert an China und Russland. Geändert haben die internationalen Reaktionen nichts: In Syrien kämpfen Aufständische und Regierungstruppen Berichten zufolge weiterhin erbittert um die Millionenstadt Aleppo.
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2600 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit Beginn des Aufstands gegen den syrischen Machthaber ums Leben gekommen. Das Assad-Regime warnt den Westen vor Sanktionen und droht mit einer Eskalation des Konflikts.
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Exklusiv
Während die Truppen des Assad-Regimes mit unverminderter Brutalität gegen die Opposition vorgehen, ringt der UN-Sicherheitsrat weiter um eine Syrien-Resolution. Die USA hoffen jetzt, den Widerstand Russlands mit Hilfe der Arabischen Liga brechen zu können. "Die beste Chance für einen Resolutionsbeschluss haben wir, wenn die Araber stark darauf dringen", sagte ein US-Experte der SZ.
Von Stefan Kornelius und Paul-Anton Krügermehr...
US-Außenministerin Clinton will das Regime von Präsident Assad notfalls mit Gewalt zur Einhaltung des Friedensplans zwingen. Zunächst sollen aber noch mehr Beobachter entsendet werden als bislang geplant. Während zehntausende Syrer auf Unterstützung angewiesen sind, geht vielen internationalen Helfern allmählich das Geld aus.
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Sie stand von Anfang an unter keinem guten Stern, ein Teilnehmer hat sie gar eine Farce genannt: Die Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien hat ihren Einsatz unterbrochen. Die anhaltende Gewalt im Land zwinge die Liga, die Sicherheit der entsandten Beobachter sicherzustellen.
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Die israelische Luftwaffe hat ein Ziel in Syrien angegriffen. Das hat nach Medienangaben ein israelischer Regierungsvertreter bestätigt. Ziel soll eine Raketenlieferung an die Hisbollah-Miliz im Libanon gewesen sein.
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Syrische Kämpfer aus der Mitte Europas: Immer wieder ziehen junge Belgier nach Syrien in den Bürgerkrieg. Die belgische Polizei hat nun mutmaßliche Islamisten festgenommen, die versucht haben sollen, Jugendliche als Kämpfer anzuwerben.
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Niemand kennt seinen Namen, doch seine Botschaft ist deutlich: Im syrischen Staatsfernsehen taucht nach Berichten der "New York Times" scheinbar zufällig immer wieder ein und derselbe Mann auf, um über die Aufständischen zu schimpfen.
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Beim Angriff auf einen syrischen Konvoi im Irak sind mindestens 40 Soldaten getötet worden. Während in Syrien die Kämpfe weitergehen, diskutieren in Rom westliche und arabische Politiker über Waffenlieferungen an die Rebellen.
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Mädchen aus Syrien, die vor dem Bürgerkrieg nach Ägypten geflüchtet sind, werden zunehmend in eine Zwangsheirat mit Ausländern gedrängt. Auch wenn arrangierte Ehen in der arabischen Welt keine Seltenheit sind, hat die Brautschau unter den Flüchtlingen weniger mit Zukunftsplanung zu tun als mit Menschenhandel. Oder mit Prostitution.
Von Sonja Zekri, Kairomehr...
Die Truppen von Baschar al-Assad haben im Kampf gegen Aufständische eine Ortschaft im Libanon angegriffen. Verletzt wurde Augenzeugen zufolge niemand.
mehr...Politicker
Diplomatische Taktik oder unverhohlene militärische Drohung? Englische Medien berichten, dass Großbritannien Vorkehrungen trifft, die syrischen Rebellen von Seeseite oder aus der Luft zu unterstützen. Der Einsatz könnte dem Militärschlag gegen Libyens Diktator Gaddafi ähneln.
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In Syrien sind zwei Russen entführt worden. Erst kürzlich hatte Russland - einer der wenigen Verbündeten des syrischen Regimes - Zweifel am Sieg des Machthabers Assad im Bürgerkrieg geäußert. Offenbar bereiten sich Russland für diesen Fall auf eine Rettungsaktion für die in Syrien lebenden russischen Staatsbürger vor.
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In Syrien sollen mehrere Dutzend Menschen bei einem Luftangriff ums Leben gekommen sein. Die Getöteten hatten angeblich vor einer Bäckerei angestanden. Offenbar geht der Anschlag auf Machthaber Assad zurück.
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Ein neuer Versuch, der Gewalt in Syrien ein Ende zu machen: Der Sonderbeauftragte Brahimi trifft auf Staatschef Assad - der bleibt stur und spricht von der "Souveränität und Unabhängigkeit" des Landes. Assads Partner in Moskau bezeichnen einen möglichen Einsatz chemischer Waffen als "politischen Selbstmord" der Führung.
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Bisher waren sie vor allem darüber einig, dass sie sich nicht einig sind: Russland protegierte bis zuletzt das Assad-Regime. Die USA standen auf Seiten der syrischen Rebellen. Jetzt starten beide Weltmächte eine gemeinsame diplomatische Initiative, um einen Ausweg aus dem Bürgerkrieg zu finden.
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Transporter, Feldjägerfahrzeuge, Bürocontainer - all das braucht die Bundeswehr für die Vorbereitung des Einsatzes des Patriot-Flugabwehrsystems an der türkisch-syrischen Grenze. Bundeswehr-Soldaten haben das militärische Gerät auf ein Schiff verladen - in wenigen Wochen soll es die Türkei erreichen.
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Im Gegenzug für die Freilassung von 48 Iranern durch die Aufständischen haben die syrischen Behörden in die Freilassung von mehr als 2000 gefangenen Zivilisten eingewilligt. 2130 sind offenbar bereits auf freiem Fuß - unter ihnen auch vier syrische "Friedensbräute", die in Brautkleidern gegen die Gewalt protestiert hatten.
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