1. Freiheitsentzug für Steuerhinterzieher — Bei einer Million endet die Milde

    Wer der Staatskasse mehr als eine Million Euro vorenthält, konnte bislang mit einer Bewährungsstrafe rechnen. Nun hat der Bundesgerichtshof entschieden, diese milde Praxis zu kippen: Bei schwerer Steuerhinterziehung droht künftig Gefängnis. Auch ein Geständnis in letzter Minute schützt davor nun nicht mehr. Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

  2. Urteil des Bundesgerichtshofs — Millionen-Steuerhinterzieher müssen mit Gefängnis rechnen

    Wer dem Fiskus mehr als eine Million Euro vorenthielt, kam bislang oft selbst im schlimmsten Fall mit einer Bewährungsstrafe davon. Nun hat der Bundesgerichtshof entschieden, diese milde Praxis zu kippen: Steuerhinterzieher können künftig hinter Gittern landen. Der 1. Strafsenat hob ein Urteil gegen einen Augsburger Geschäftsmann auf. Durch teilweise falsche Angaben hatte er eine günstigere Besteuerung erreicht, wodurch dem Fiskus 1,1 Millionen Euro entgangen waren.

  3. Post/Steueraffäre — Klaus Zumwinkel: Wir leben Werte vor!

    Post intern: In der Mitarbeiterzeitung bringt der Konzern einen Artikel über einen Führungskongress - und die schönen Ideen des gerade zurückgetretenen Vorstandschef Klaus Zumwinkel. Der mutmaßliche Steuerflüchtling erklärt, Manager müssten Werte vorleben. Von Paul Katzenberger

  4. Klaus Zumwinkel — 20 Millionen Euro Pension

    Geldregen für Klaus Zumwinkel: Der wegen Steuerhinterziehung verurteilte frühere Post-Chef hat sich seine Pensionsansprüche auszahlen lassen - rund 20 Millionen Euro. Von Hans Leyendecker

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  6. Klaus Zumwinkel — Münchhausen der Post

    Zumwinkel schreibt in der Mitarbeiterzeitschrift der Post über Werte und die Vorbildfunktion von Führungskräften - selten hat ein Artikel so sehr die in Chefetagen offenbar gängige Doppelmoral enthüllt. Von Hans-Jürgen Jakobs

  7. Klaus Zumwinkel — Kleiner Abschied, große Emotionen

    Wenn der Chef nach knapp 19 Jahren leise "Servus" sagt: Ex-Post-Chef Klaus Zumwinkel hat eine letzte Runde durch den Post-Tower Bonn gedreht und sich von seinen Mitarbeitern verabschiedet - emotionsgeladen.

  8. Manager des Jahres — Post-Chef Klaus Zumwinkel

    Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG ist zum "Manager des Jahres" 2003 gewählt worden.

  9. Klaus Zumwinkel und der Verdacht der Steuerhinterziehung — Wenn's beim Postmann zweimal klingelt

    Jahrzehntelang galt der Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel als seriöser und integrer Manager mit Weitblick, Feingefühl und mächtigen Freunden - umso schwerer wiegen nun die Vorwürfe. Von Caspar Dohmen

  10. Deutsche Post: Klaus Zumwinkel — Verdacht auf hohle Phrasen

    Post-Chef Zumwinkel droht ein tiefer Fall. Sollte sich der Verdacht auf Steuerhinterziehung bestätigen, wäre er jeder Glaubwürdigkeit beraubt. Ein Kommentar von Caspar Dohmen

  11. Klaus Zumwinkel im Porträt — Ein Gentleman mit Dreckspritzer

    Er hasst Handys, liebt Charts und Netzwerke: Postchef Klaus Zumwinkel. Nun hat der langjährige McKinsey-Mann, der mit staatlichem Segen Konzerne sanierte, zum Karriereende eine Menge Probleme. Von Hans-Jürgen Jakobs

  12. Klaus Zumwinkel — "Damit ist von seiner Seite die Sache klar"

    Post-Chef Klaus Zumwinkel tritt zurück - nicht nur als Boss des weltweit größten Logistikkonzerns, sondern auch als Aufsichtsratsvorsitzender bei der Postbank und der Deutschen Telekom. Zuvor hatte der Manager zugegeben, Steuern hinterzogen zu haben.

  13. Klaus Zumwinkel — Der oberste Postbote

    Nach dem Wegfall des Briefmonopols will der Postchef mit Portosenkungen die Konkurrenz unter Druck setzen. Von Caspar Dohmen

  14. Liechtensteins Regierungschef Klaus Tschütscher — "Wir waren die Prügelknaben"

    Kleines Land und großer Wirbel: Liechtenstein machte in der Vergangenheit vor allem als Steueroase von sich reden. Regierungschef Klaus Tschütscher unterzeichnet nun ein Abkommen, das vieles ändern soll. Ein Gespräch über das schlechte Image des Landes, die Euro-Krise und Datendieb Heinrich Kieber. Interview: Uwe Ritzer

  15. Liechtensteins Staatsfeind Heinrich Kieber — Henry, das gefährliche Heimkind

    "Ein notorischer Hochstapler und verurteilter Verbrecher": Heinrich Kieber gilt als Liechtensteins Staatsfeind Nummer eins, seit er Daten von Steuersündern für Millionen verkauft hat. Eine Biographie will ihn nun als gestörte Persönlichkeit entlarven. Von Uwe Ritzer

  16. Ex-Auto-Manager Pischetsrieder vor Gericht — "Volkstümlich gesagt, nichts dabei gedacht"

    Mehrere Jahre ermittelte die Staatsanwaltschaft, jetzt steht Bernd Pischetsrieder vor Gericht: Er soll mehr als 200.000 Euro Steuern hinterzogen haben. Der ehemalige VW- und BMW-Chef ist da allerdings ganz anderer Ansicht.

  17. Ex-Auto-Manager wegen Steuerhinterziehung vor Gericht  — Pischetsrieder muss 100.000 Euro zahlen

    Steuerhinterziehung ja, Vorsatz nein: Das Landgericht München hat das Verfahren gegen den früheren BMW- und VW-Chef Pischetsrieder eingestellt. Er muss 100.000 Euro zahlen. Das Gericht beteuert, diese Entscheidung habe nichts mit dem "verhältnismäßig bekannten Herrn Pischetsrieder" zu tun.

  18. Abkommen mit der Schweiz — Teuer erkaufter Steuerfrieden

    Schweizer Banker jubeln: Ihr Land will Schwarzgeld legalisieren, das Abkommen mit Berlin läuft auf eine Amnestie für reiche deutsche Steuersünder hinaus. Schon hofft die nächste Steueroase auf einen ähnlichen Deal. Von Wolfgang Koydl und Uwe Ritzer

  19. Banken-Deal — Liechtenstein - bitte draußen bleiben

    Bei der Liechtensteiner LGT-Bank parkten Steuerhinterzieher wie der Ex-Post-Chef Zumwinkel ihr Geld. Die Deutsche Bank wollte an sie eine ungeliebte Tochter verkaufen - doch der Deal platzte. Von H. Freiberger und M. Hesse

  20. Liechtenstein und die Banken — Zeit, dass sich was dreht

    Liechtenstein, drei Jahre nach Zumwinkel: Regierung und Geldhäuser wollen alles tun, um das Schwarzgeld-Image endlich loszuwerden. Es geht um das Überleben des Finanz-Standorts. Von Uwe Ritzer

  21. Dominique Strauss-Kahn — Unschuldsvermutung in Handschellen

    Die Unschuldsvermutung gehört zu den ehernen rechtsstaatlichen Prinzipien. Die öffentliche Vorführung des Beschuldigten Dominique Strauss-Kahn ist für Europäer befremdlich. Doch deutsche Staatsanwälte und Richter sollten sich, statt angewidert zu sein, an die Fälle Zumwinkel und No-Angels-Sängerin erinnern. Ein Kommentar von Heribert Prantl

  22. Steuerdaten-Diebstahl: Heinrich Kieber — Staatsfeind Nummer eins - von Liechtenstein

    Er ist dann mal weg: Heinrich Kieber hatte einst Kontendaten aus Liechtenstein weltweit an Fahnder verkauft und so unter anderem Post-Chef Zumwinkel als Steuerhinterzieher entlarvt. Dann tauchte er ab. Jetzt flog Kieber in Australien auf - und ist schon wieder verschwunden. Von Uwe Ritzer

  23. Manager Zumwinkel — Seine Höhen, seine Tiefen

    Bilder Klaus Zumwinkel - Ein Veteran der deutschen Wirtschaft. 13 Jahre lang war er Vorstandschef der Deutschen Post, zuvor vier Jahre lang Geschäftsführer der Bundespost. 2008 häuften sich jedoch die Hässlichkeiten: nach dem Verkauf von eigenen Aktienoptionen im Dezember 2007 stürmten am 14. Februar 2008 Ermittler die Zumwinkelsche Villa und die Post-Zentrale. Verdacht: Steuerhinterziehung.

  24. Spitzel-Skandal — Das Who's Who der Telekom-Affäre

    Die Spitzel-Affäre bei der Telekom trifft jetzt auch das Top-Management: Die Staatsanwaltschaft Bonn hat die Konzernzentrale der Telekom durchsucht, inzwischen laufen laut SZ-Informationen Ermittlungen gegen den ehemaligen Chefkontrolleur Klaus Zumwinkel und Ex-Konzernchef Kai-Uwe Ricke. Die Beteiligten des Telekom-Skandals in Bildern.

  25. Pro & Contra — Ämterverbot für Zumwinkel?

    Der prominente Steuersünder Klaus Zumwinkel will sich noch nicht aufs Altenteil verabschieden. Soll er sich von hohen Ämtern fernhalten? Ein Pro & Contra von Melanie Ahlemeier und Tobias Dorfer

  26. Der Fall Zumwinkel — Der Schatz in Liechtenstein

    Wenn ein Name in Deutschland als Synonym für die Gier der Manager steht, dann ist es Klaus Zumwinkel. Nun wird der Ex-Post-Chef angeklagt. Von H. Leyendecker u. J. Nitschmann

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