Ein Austritt aus der Kirchensteuer, aber nicht aus der katholischen Kirche als Glaubensgemeinschaft ist in Deutschland nicht möglich. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht.
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Die Bischofskonferenz hat den Austritt aus der katholischen Kirche neu geregelt und die Konsequenzen für die "schwere Verfehlung gegenüber der kirchlichen Gemeinschaft" festgeschrieben. Wer austreten will, soll demnächst persönlich mit dem Pfarrer reden.
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Exklusiv
75 Prozent Reichensteuer, dazu volle Beiträge zur Sozialversicherung. Das hatte die Linke in einem Entwurf zum Wahlprogramm gefordert. Doch dieses Modell hätte nicht nur Spitzenverdiener schwer belastet. Weshalb es SZ-Informationen zufolge entschärft wurde - wenigstens ein bisschen.
Von Daniel Brössler und Guido Bohsem, Berlinmehr...
Entweder zahlendes Kirchenmitglied oder gar nicht: Ein "Kirchensteuer-Austritt" ist nicht möglich, entschied der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg.
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Meinung
Die Entscheidung der Leipziger Richter ist klar: Es gibt in Deutschland keinen Platz für Kirchensteuer-Rebellen. Zur Messe gehen, die Kommunion empfangen, aber keine Steuern zahlen - das geht nicht. Doch die wahre Gefahr für die Kirchensteuer geht ohnehin weniger von den Gruppen aus, die ihre Abschaffung fordern, sie kommt aus dem Inneren der Kirchen.
Ein Kommentar von Matthias Drobinskimehr...
Heiraten vor dem Altar, Taufpate sein, kirchlich beerdigt werden: Wer zur katholischen Glaubensgemeinschaft gehören möchte, muss auch Kirchensteuer zahlen. So hat es das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Wie geht die evangelische Kirche mit Austretern um? Ein Gespräch über Glaube und Anspruch.
Interview: Vanessa Steinmetzmehr...
Das Interesse an der neuen Pauschalsteuer für Kapitaleinkünfte ist riesig. Darum beantworten wir in dem letzten Serienbeitrag eine Reihe aktueller Leserfragen.
Von Daniela Kuhr und Thomas Öchsnermehr...
Hartmut Zapp brachte das deutsche Kirchensteuersystem ins Wanken. Jetzt entscheidet ein Gericht: Darf jemand katholisch sein, ohne zu zahlen?
Von M. Drobinskimehr...
Der Kirchenrechtler Hartmut Zapp wollte aus der Körperschaft der Kirche austreten, seinen Glauben aber beibehalten. Ein Präzedenzfall, der das Ende der Kirchensteuer einläutet.
Von Alexander Kisslermehr...
Die Kirchensteuer ist umstritten. Auch viele Gläubige wollen sie nicht mehr zahlen. Ohne Geld kann aber die Kirche ihrer sozialen Verantwortung nicht mehr gerecht werden, sagen SZ-Leser.
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Ein nie da gewesener Akt der Öffnung: Papst Franziskus hat erlaubt, das Manuskript jener Rede zu publizieren, die er vor dem Konklave hielt. Darin übt er scharfe Kritik an der "kirchlichen Selbstbezogenheit" und einem "theologischen Narzissmus". Auch aus Deutschland werden die Rufe nach Reformen lauter.
Von Matthias Drobinskimehr...
Das ohnehin schmale Budget vieler Auszubildender wird durch Steuern, Sozialabgaben und Versicherungen zusätzlich belastet. Ab welchem Gehalt Steuern gezahlt werden müssen und welche Versicherungen sinnvoll sind.
Von Sabrina Ebitschmehr...
Still und heimlich über staatliche Stellen aus der Kirche austreten? So einfach nicht! Ein Brief des Bischofs weißt nun noch einmal auf die Exkommunikation hin und beendet einen Streit, bei dem es um das Verhältnis von Staat und Kirche geht. Und letztlich geht es auch um Geld: um die Kirchensteuer.
Von Matthias Drobinskimehr...
Meinung
Der Papst tritt ab, und vor allem aus Deutschland erhält die katholische Kirche viele Ratschläge. Ein wirklich politischer Faktor ist sie hierzulande aber nicht mehr. Wenn die Kirche sich als Machtapparat, Selbstzweck und Lehrmeinungserhaltungsmaschine versteht, wird ihre Bedeutung weiter abnehmen. Zukunft hat sie trotzdem. Doch dies setzt Erneuerung voraus.
Ein Kommentar von Kurt Kistermehr...
Nicht nur bei den katholischen Priestern sieht es beim Nachwuchs schlecht aus. Auch die evangelischen Kirchen klagen über viel zu wenige Pfarramtsstudenten. Die Kirche buhlt nun um Schüler, Studenten - und gestandene Akademiker.
Von Daniel Lenskimehr...
Pink ist das neue Blau, dachte eine Autofahrerin in NRW. Für so viel Eigenständigkeit muss sie nun eine Geldstrafe berappen. Ein Taxifahrer bekommt ein Bonbon in den falschen Hals und droht zu ersticken - doch ein Aufprall befreit ihn von der süßen Gefahr. In Bremen versucht sich ein Beamter nach einem Bagatell-Delikt als Lyriker.
Skurrile Meldungen im September und Oktobermehr...
Meinung
Jeder, der aus der Kirche austritt, soll künftig einen Brief bekommen - der mehr Drohung, denn Werbung für den Wiedereintritt ist. Das Signal nach außen ist katastrophal. Es geht nicht um die Ausgetretenen, es geht um die Rettung der Kirchenfinanzen.
Ein Kommentar von Matthias Drobinskimehr...
Wenn Gotteshäuser recycelt werden: Eine Kirche in Vierzon soll zur Moschee werden. Die idee ist nicht neu, auch die Hagia Sophia in Istanbul wurde von der Kirche zur Moschee und dann zum Museum. Kritiker sehen darin jedoch ein Symbol dafür, dass der Islam das Christentum verdrängt.
Von Stefan Ulrichmehr...
Die Hansestadt setzt ein Signal: Als erstes Bundesland wird Hamburg einen Vertrag mit Muslimen und Aleviten schließen, der umstrittene Themen regelt. So erkennt die Stadt einige muslimische Feiertage an und öffnet den Religionsunterricht für den Islam. Die Verbände loben die Initiative.
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Von 2009 an ist geplant, Kapitaleinkünfte pauschal mit 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer zu versteuern. Wie soll das ablaufen?
Von Johann Seiplmehr...
Ab dem 01.01.2009 unterliegen grundsätzlich alle Zinserträge, Dividenden und Kursgewinne einer Pauschalbesteuerung von 25% (zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer). Betroffen sind alle Anleger, die in Deutschland steuerpflichtig sind.
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Die Religionsgemeinschaft muss nach einem Urteil des Berliner Oberverwaltungsgerichts als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt werden. Nun dürfen die Zeugen Jehovas unter anderem Kirchensteuer einziehen und Gemeindehäuser unterhalten. Religionsunterricht wollen sie nicht erteilen.
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