Das Trauma findet kein Ende: Nach einer Jugend im Verlies konnte sich Natascha Kampusch 2006 aus der Gefangenschaft von Wolfgang Priklopil befreien. Seither streiten Behörden über Ermittlungsfehler und Verschwörungstherorien. Das Opfer muss sich erklären, um in der Debatte nicht völlig unterzugehen.
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Cathrin Kahlweitmehr...
Zweifel an der Einzeltäter-These, Gerüchte über einen Kinderpornoring - und eine vermeintliche Schwangerschaft: Der Fall Natascha Kampusch lässt Österreich nicht los. Gerade in jüngster Vergangenheit wurden intime Details der Entführung öffentlich diskutiert. Nun hat sich das Opfer selbst zu Wort gemeldet.
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Natascha Kampusch selbst hat immer bekräftigt, Wolfgang Priklopil alleine habe sie entführt und acht Jahre gefangengehalten. Doch in Österreich wollen die Gerüchte über einen Mittäter nicht verstummen. Ein FPÖ-Abgeordneter soll sich nun gar auf die Suche nach einem gemeinsamen Kind des Opfers und ihres Peinigers gemacht haben.
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Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
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Der Entführer von Natascha Kampusch hat seine Tat wohl alleine begangen. Ein Freund des Täters stand unter Verdacht, Behörden schlossen die Mehrtäter-Theorie aus.
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Vor drei Jahren floh sie aus der Gewalt ihres Entführers - jetzt hat Natascha Kampusch die Ermittlungsarbeit der österreichischen Polizei in ihrem Fall kritisiert.
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Der Freund des Entführers von Natascha Kampusch wird sich doch vor Gericht verantworten müssen - weil er Priklopil vor der Polizei geschützt haben soll. Eine Mittäterschaft wird dagegen ausgeschlossen.
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Die Talkshow der 20-jährigen Natascha Kampusch startet nun auch in Deutschland. Als Moderatorin will das prominente Entführungsopfer "die Seiten wechseln".
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Die österreichische Justiz will die Entführung von Natascha Kampusch erneut untersuchen. Nach schweren Ermittlungsfehlern soll endgültig geklärt werden, ob es Komplizen gab.
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Ermittler überprüfen eine Mail, die Wolfgang Priklopil der Vergewaltigung beschuldigt. Es könnte sich dabei bereits um das dritte Opfer des Kampusch-Entführers handeln.
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Kann ein Mann alleine ein zehnjähriges Mädchen kidnappen und mehr als acht Jahre lang gefangen halten? Weil das viele bezweifeln, war in der Causa Kampusch zuletzt gegen einen Vertrauten des Täters ermittelt worden. Nun wurde das Verfahren eingestellt. Womöglich beschäftigt sich aber bald ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss mit dem Fall.
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Michael Frank, Wienmehr...
Auch in seinem letzten Projekt witterte Bernd Eichinger großes Kino: Der Produzent wollte den Fall der acht Jahre in einem Kellerverlies gefangen gehaltenen Natascha Kampusch verfilmen. Nun gibt es eine Nachfolgerin.
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Christopher Keilmehr...
Ihr Schicksal hat die Welt bewegt: Im Sommer 2006 entkam Natascha Kampusch ihrem Entführer - und lebt seitdem zurückgezogen. Nun zeigt sich die 19-jährige Österreicherin auf ihrer neuen Website in einem Video. Ab Februar wird sie in einer Fernsehsendung Prominente interviewen.
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Heute abend strahlt der ORF das erste Gespräch mit Natascha Kampusch aus. Der Interviewer sagte, die 18-Jährige habe auf eigenen Wunsch keine Verkleidung oder Maske getragen. Das Entführungsopfer spricht über ihre Zukunftspläne - und wie sie vergeblich andere Menschen mit den Augen um Hilfe gebeten habe.
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Natascha Kampusch hat das Haus gekauft, in dem sie mehr als acht Jahre in einem Kellerverlies eingesperrt war. Es sei zwar grotesk, sie habe aber ihre Gründe dafür.
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Sollten sich die möglichen Ermittlungsfehler im Fall Natascha Kampusch als zutreffend erweisen, will das österreichische Entführungsopfer den Staat verklagen.
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Fast zwei Jahre nach Ende ihres Martyriums in einem Kellerverlies hat Natascha Kampusch erstmals vor einem Gericht zu den Hintergründen ihrer Entführung ausgesagt.
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Nur einen Monat nach der Entführung von Natascha Kampusch soll es erste Hinweise auf den Täter gegeben haben. Diese wurden aber von der Polizei ignoriert, behauptet ein ehemaliger Beamter.
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Das österreichische Parlament hat die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses beschlossen. Das Gremium soll auch mögliche Ermittlungspannen im Entführungsfall Natascha Kampusch aufklären.
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Manchmal pathetisch, manchmal verstörend: Mit ihrem Buch über ihre Gefangenschaft möchte Natascha Kampusch ein Stück Deutungshoheit über ihr Leben zurückerlangen - und schreibt Dinge, die man "von einem Entführungsopfer nicht gerne hört".
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Wolfgang Luefmehr...
Entführungsopfer Natascha Kampusch hat ein Buch geschrieben, um mit ihrem Martyrium abzuschließen, und redet darüber im TV. Macht es das nicht schlimmer?
Eine kleine Nachtkritik von
Ruth Schneebergermehr...
Einverleibt, verwurstet, ausgenommen: Das Theaterstück "Die Beteiligten" am Akademietheater Wien dreht sich um die mediale Aufbereitung der Kampusch-Entführung - ohne ihren Namen auch nur einmal zu nennen. Spannend.
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Helmut Schödelmehr...
Er fuhr nach der Flucht von Natascha Kampusch stundenlang mit deren Entführer Wolfgang Priklopil durch Wien - und erzählte der Polizei erst Jahre später davon. Nun ist Ernst H. vom Vorwurf der Begünstigung freigesprochen worden.
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Statt den Entführer von Natascha Kampusch anzuzeigen, hat sich Ernst H. seine Lebensbeichte angehört - nun steht er vor Gericht. Außerdem wird bekannt, dass die Polizei das Mädchen früher hätte retten können.
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Michael Frankmehr...
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