SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ist gegen eine offene Vorwahl nach französischem Modell für ihrer Partei: Die deutschen Sozialdemokraten gehen einen "anderen Weg" um ihren Kanzlerkandidaten zu bestimmen.
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Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier. Einst leuchtendes Dreigestirn der möglichen K-Kandidaten der Sozialdemokraten. Nun nur noch Stille. Die Harmonie zwischen den SPD-Granden ist gestört. Schuld trägt der Parteivorsitzende Gabriel. Anlass ist eine SMS.
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Susanne Höll, Berlinmehr...
Meinung
Fast drei Millionen Franzosen haben in einer offenen Vorwahl den sozialistischen Präsidentschaftskandidaten bestimmt. Ein Vorbild für die deutsche Schwesterpartei, ihren Kanzlerkandidaten zu küren? Nein, sagt ihre Generalsekretärin. Und führt wenig überzeugende Begründungen an.
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Nico Friedmehr...
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Die Liste möglicher Bewerber wird länger: Zwei Jahre vor der Bundestagswahl geht bei Grünen und SPD die K-Frage um. Die Grünen liegen in Umfragen vor den Sozialdemokraten, ihr aussichtsreichstes Mitglied hat aber abgesagt.
Denkbare Kandidaten
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Es war als Idee gedacht, um die "alte Tante SPD" zu modernisieren und ihre teils schwerfälligen Strukturen zu verbessern: Auch Nichtmitglieder sollten bei wichtigen Personalentscheidungen beteiligt werden, sogar bei der Kür des K-Kandidaten. Aber Parteichef Gabriel kann sich in dieser Frage nicht gegen einflussreiche Bedenkenträger in den Landesverbänden durchsetzen.
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Susanne Höll, Berlinmehr...
Noch zweieinhalb Jahre bis zur nächsten Bundestagswahl: Aber die SPD bringt schon einmal Peer Steinbrück als möglichen K-Kandidaten ins Gespräch.
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S. Höllmehr...
In Umfragen haben die Grünen die Volkspartei SPD überholt. Das ist weniger ein Verdienst der Grünen als ein Problem für die SPD. Ohne programmatische Erneuerung geht sie unter.
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Lars Langenaumehr...
Es wäre großes Kino, wenn Joschka Fischer wirklich von den Grünen als K-Kandidat aufgestellt würde. Und er es dann auch machen würde. Allerdings muss man sich die Frage stellen: Und dann?
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Nico Friedmehr...
Jetzt auch hoch offiziell unter Dach und Fach: Der SPD-Vorstand hat Müntefering als neuen Parteichef und Steinmeier als K-Kandidaten nominiert.
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Durchhalten nach dem SPD-Chaostag. Der designierte K-Kandidat Steinmeier und der Parteichef in spe, Müntefering, stellen sich den Fragen der Journalisten. sueddeutsche.de ist live dabei.
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Kurt Beck wackelt als nächster K-Kandidat. Frank-Walter Steinmeier traut sich nicht aus der Deckung. Das zeigt vor allem eins: Unabhängig vom aktuellen Streit über die Linkspartei gebricht es der SPD an überzeugender Führung.
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Susanne Höllmehr...
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