Unter Befehlshaber Sultani Makenga marschieren nun Rebellen durch die Straßen von Goma im Osten des Kongo und lehren alle das Fürchten. Doch der wahre Pate hinter der M23 soll im Nachbarland Ruanda zu suchen sein. Was wollen diese Männer, die von der UN als "notorische Killer" eingestuft werden?
Von Arne Perras, Kampalamehr...
Erst Goma, dann Kinshasa und dann das ganze Land: Mehr als 2100 Soldaten und 700 Polizisten sollen allein an diesem Mittwoch zu den M-23-Rebellen übergelaufen sein. Nach der Eroberung der Millionenstadt Goma spricht die Gruppe jetzt davon, die gesamte Demokratische Republik Kongo einnehmen zu wollen.
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Mit großer Aufmerksamkeit verfolgt die Öffentlichkeit die Kämpfe im Nahen Osten. Was sich seit April in der Demokratischen Republik Kongo abspielt, bekommt dagegen kaum jemand mit. Was sind die Hintergründe dieses Konflikts, der Hunderttausende Menschen in die Flucht getrieben hat? Wer kämpft gegen wen? Und wer versucht zu schlichten?
Die wichtigsten Fragen und Antworten von Charlotte Theile und Felicitas Kockmehr...
Nach der Eroberung der Stadt Goma will die kongolesische Rebellengruppe M 23 den gesamten Kongo unter ihre Kontrolle bringen. Nun fordern Staatschefs angrenzender Länder die Gruppe auf, ihr Kriegstreiben zu unterlassen - und setzen eine Frist.
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Widersprüchliche Meldungen aus dem Kongo: Gerade noch hieß es, die Rebellen würden sich aus der östlichen Provinzhauptstadt Goma zurückziehen, da schränkt ihr Anführer ein: Nur unter bestimmten Bedingungen seien die Aufständischen dazu bereit.
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Die Vereinten Nationen planen, die Aktivitäten der Rebellen im Osten der Demokratischen Republik Kongo mit Drohnen zu überwachen. Doch dagegen regt sich Widerstand.
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Die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, hat mit einer Twitter-Meldung Empörung hervorgerufen. "Die Nazis waren eine linke Partei", schrieb sie in dem Nachrichtendienst. Führende Linke-Politiker reagierten umgehend.
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat 2010 zweimal aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt angeboten. Beide Male habe Kanzlerin Angela Merkel abgelehnt, sagte der CDU-Politiker in einem Interview.
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Fünf Euro für jeden Arztbesuch? Die Bild-Zeitung hatte berichtet, bei Gesundheitsökonomen und einigen Koalitionspolitikern gäbe es Überlegungen für eine stärkere Selbstbeteiligung der Patienten. Doch das Gesundheitsministerium dementiert entsprechende Pläne zur Umgestaltung der Praxisgebühr.
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Zehn Millionen legale Waffen soll es in Deutschland geben - sie sollen jetzt in einer bundesweiten Waffendatei erfasst werden. Die Bundesregierung reagiert mit dem Gesetzentwurf auch auf Forderungen, die nach dem Amoklauf von Winnenden laut geworden waren.
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Schon am Abstimmungstag war von Betrug die Rede. Nun melden Menschenrechtler, dass bei gewalttägigen Zusammenstößen in Zusammenhang mit der Wahl mindestens 18 Zivilisten getötet wurden - die Vereinten Nationen zeigen sich alarmiert.
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Im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich eine neue Rebellengruppe formiert. In der rohstoffreichen Grenzregion droht nun wieder Krieg. Auch die UN-Friedenstruppe gerät unter Beschuss.
Von Arne Perrasmehr...
Seit dem Ausbruch des Krieges im August 1998 sind nach verlässlichen Schätzungen mehr als drei Millionen Kongolesen gestorben.
Von Michael Bitalamehr...
Die Schweiz muss gegen ihren Willen das Geld, das der Kleptokrat Mobutu einst dem kongolesischen Volk geraubt hat, dessen Verwandten überweisen.
Von Thomas Kirchnermehr...
Über den staatlichen Rundfunk hatte ein abtrünniger Offizier der Präsidentengarde am Morgen bereits die Absetzung von Präsident Kabila verkündet. Kurz darauf meldete der jedoch, die Regierung sei unbeschadet. Nach heftigen Schießereien in der Hauptstadt Kinshasa hat sich die Lage wieder beruhigt.
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Paul Kagame warnt vor einem neuen Krieg im Kongo und fordert mehr Einsatz, um einen Völkermord im Sudan zu verhindern. Ruandas Präsident gilt als Schlüsselfigur im Ringen um Frieden in Zentralafrika.
Von Interview: Arne Perrasmehr...
Trotz eines Boykottaufrufs der Opposition beteiligen sich die Menschen im Kongo rege an ihrer ersten Wahl. Mehr als 25 Millionen Wahlberechtigte sollen mit ihrer Stimme für eine bessere Zukunft sorgen.
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Die größte Friedensmission der UN ist gescheitert, aber ohne neue Truppen droht ein großer Krieg. Und die Not von mehr als einer Million Flüchtlingen wird immer größer.
Ein Kommentar von Arne Perrasmehr...
Tausende Flüchtlinge befinden sich im Kongo in verzweifelter Lage. Nun soll ein internationaler Krisengipfel die drohende Katastrophe verhindern.
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Rebellen und regierungsnahe Milizen haben nach Einschätzung der Vereinten Nationen Kriegsverbrechen begangen. Die Organisation warnt vor einem weiteren Völkermord.
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