Barack Obama schlittert von Krise zu Krise: Der nationalen Steuerbehörde wird nachgewiesen, dass sie konservative Gruppen besonders intensiv kontrolliert. AP wirft der Regierung vor, Telefonate überwacht zu haben. Und auch der Anschlag auf die Botschaft in Bengasi holt den US-Präsidenten wieder ein.
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Angesichts der Eskalation in Syrien ist Israel immer stärker um seine Sicherheit besorgt und sucht die enge Abstimmung mit den USA. CIA-Direktor John Brennan ist überraschend nach Jerusalem gereist. Russland, der letzte Verbündete von Syriens Machthaber Assad, verstärkt unterdessen die Präsenz in der Region - mit Kriegsschiffen im Mittelmeer.
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"Erhebt euch gegen die Drohnen!" Bei der Senatsanhörung des designierten CIA-Chefs John Brennan ist es zu Tumulten gekommen. Der Grund: Der Obama-Berater ist maßgeblich für die Ausweitung der Drohnenangriffe verantwortlich.
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Eine Analyse von Unterlagen der CIA zeigt: Der US-Geheimdienst räumt lediglich einen toten Zivilisten im Rahmen der Drohnenangriffe in Pakistan ein. Doch unabhängige Journalisten veröffentlichen wesentlich höhere Opferzahlen bei der unbeteiligten Bevölkerung. Offensichtlich gab es sogar einen Deal zwischen CIA und pakistanischem Geheimdienst.
Von Josh Groeneveldmehr...
"Wir haben ihn": Dramatische Szenen in Bostons Vorort Watertown. Die Polizei hat den 19-jährigen mutmaßlichen Marathon-Attentäter Dschochar Zarnajew verletzt, aber lebend gefasst - in einem abgestellten Boot auf einem Grundstück. Die Nation reagiert erleichtert, Präsident Obama fordert eine tiefgehende Aufarbeitung des Falls.
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John Brennan ist das Gesicht der US-Regierung im Kampf gegen den Terror: Obamas Mann für die dunkle Welt der Geheimdienste neigt dazu, übers Ziel hinauszuschießen. Und die Frage ist, ob er das nicht ganz bewusst tut.
Von Reymer Klüver, Washingtonmehr...
13 Stunden ohne Pause: Im US-Kongress protestiert der Konservative Rand Paul gegen die Ernennung des designierten CIA-Chefs Brennan. Paul will Obama zur Zusage zwingen, Amerikaner in den USA niemals per Drohnen zu töten. Der Auftritt lässt die Debatte um die Bürgerrechte erneut aufflammen.
Von Matthias Kolb,Washingtonmehr...
Seine Ernennung sei nicht "im Interesse der nationalen Sicherheit": Viele Republikaner versuchten fast alles, um die Wahl ihres Parteifreunds Chuck Hagel zu verhindern. Nun ist Obamas Kandidat endlich als Verteidigungsminister bestätigt worden.
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Er gilt als diplomatisch und sieht militärische Gewalt als letztes Mittel: Chuck Hagel tritt das Amt des US-Verteidigungsministers an. Damit hat Präsident Obama seinen Wunschkandidaten durchgesetzt. Die fehlende Akzeptanz der Republikaner dürfte Hagels Arbeit allerdings erschweren.
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Der Geheimdienstausschuss des US-Senats hat Barack Obamas Wunschkandidaten für die Leitung des Geheimdienstes CIA, John Brennan, bestätigt.
mehr...Politicker
"Drohnen fliegen, Kinder sterben": Der designierte CIA-Chef John Brennan muss im Senat heftige Kritik für die Terrorbekämpfung der US-Regierung einstecken. Dabei sind die Senatoren gar nicht gegen das Drohnen-Programm an sich. Sie fühlen sich jedoch zu wenig informiert. Brennan deutet an, was er in Zukunft ändern möchte.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Fast 3000 Menschen sollen die USA in den vergangenen zehn Jahren durch Drohnenangriffe getötet haben. Doch inzwischen sind vielen Amerikanern die lautlosen Killer nicht mehr geheuer. Nun taucht ein Regierungspapier auf, das selbst die Tötung von US-Bürgern im Ausland legitimiert.
Von Johannes Kuhnmehr...
Mit einem Kniff blockiert die republikanische Senatsminderheit den neuen Pentagon-Chef. Erst Ende Februar wollen sie ihren Parteifreund Hagel durchwinken. Welches Kalkül hinter dem Affront steckt und welche Folgen er für Präsident Obama und sein neues Kabinett hat.
Eine Übersicht von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Präsident Obama gewährt dem Kongress Einsicht in geheime Unterlagen über die umstrittenen Drohnenangriffe auf US-Bürger - wohl eine Art Schützenhilfe für den designierten CIA-Chef Brennan. Der gilt als Chefstratege hinter den Angriffen und muss sich in einer Senats-Anhörung unangenehmen Fragen stellen.
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Meinung
Sein Vorgänger Bush ließ Terrorverdächtige verschleppen und foltern, US-Präsident Obama lässt sie gleich töten: Das Drohnen-Programm der US-Regierung ist außer Kontrolle geraten. Der Senat muss die Anhörung des designierten CIA-Chefs Brennan nun zur Abrechnung nutzen.
Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Der frühere CIA-Chef David Petraeus stolperte über eine außereheliche Affäre - jetzt steht sein Nachfolger fest: John Brennan, bisher Anti-Terror-Berater von US-Präsident Obama.
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Machtprobe mit dem Präsidenten: Die Republikaner haben es im Senat abgelehnt, Obamas Kandidaten für das Amt des Pentagon-Chefs zu bestätigen. Die Konservativen wollen der Nominierung ihres Parteifreunds Chuck Hagel erst in zehn Tagen zustimmen - und so weitere Informationen erhalten.
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Meinung
Isolation statt Invasion, Cyberangriffe statt Soldateneinsätze: Obamas Politik des Rückzugs ist ein Produkt der Kriegsskepsis, aber auch der finanziellen Erschöpfung. Nun sinken zwar die Kosten, doch die Kriegsführung des Präsidenten ist nicht weniger grausam als die seines Vorgängers.
Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Exklusiv
Die Regierung will Kampfdrohen kaufen - die Opposition fordert über die bewaffneten Flugroboter eine öffentliche und auch ethisch geführte Diskussion. Die SPD regt aber auch an: Wenn schon Drohnen, dann sollen die Europäer selbst welche bauen.
Von Martin Anetzberger und Oliver Das Guptamehr...
Die syrischen Aufständischen geben ein strategisch wichtiges Stadtviertel in Aleppo auf. Obwohl die Rebellen nun besser bewaffnet sind als noch vor wenigen Monaten, können sie den Panzern der Regierung wenig entgegensetzen. Die jüngsten Seitenwechsel von Assad-Vertrauten haben bei ihnen zwar Erwartungen auf einen baldigen Kollaps des Regimes genährt. Doch diese Hoffnungen könnten verfrüht sein.
Von Sonja Zekri, Kairomehr...
Jemens Präsident Salih ist bei einem Raketenangriff angeblich doch schwerer verletzt worden als zunächst angenommen - ein Geschosssplitter soll knapp unter seinem Herzen stecken. Salih ist nun nach Saudi-Arabien gereist, um sich in einem Krankenhaus versorgen zu lassen. Im Hinblick auf die Zukunft des von Unruhen erschütterten Landes wirft die Ausreise des Präsidenten neue Fragen auf.
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"Heute ist ein neuer Jemen geboren": Die Opposition bejubelt die Ausreise des verwundeten Präsidenten Salih nach Saudi-Arabien - auch wenn dieser offenbar vorhat, nach einer medizinischen Behandlung zurückzukehren. Die Oppostion setzt alles daran, genau das zu verhindern. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass das alte Regime seine Macht verteidigen will - mit allen Mitteln.
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