Kurz vor dem Rückflug nach Rom findet Benedikt XVI. doch noch deutliche Worte - sowohl für Kubas kommunistische Führung als auch die USA. Der Papst ermahnt Havanna, grundlegende Freiheitsrechte zu respektieren und verurteilt zugleich das US-Wirtschaftsembargo.
mehr...
Einst waren das Oberhaupt der katholischen Kirche und Kubas atheistischer Führer Antipoden einer geteilten Welt. Das ist lange her. Wenn Benedikt XVI. heute in Kuba Fidel Castro trifft, ist er mit einem ideologischen Gegner konfrontiert, den die Realität überholt hat. Sicher ist der Sieg der Freiheit dennoch nicht.
Ein Kommentar von
Matthias Drobinskimehr...
"Nieder mit dem Kommunismus, nieder mit der Diktatur!", soll ein junger Kubaner noch skandiert haben. Dann wurde er von Sicherheitskräften abgeführt - unmittelbar vor Beginn eines großen Freiluft-Gottesdienstes mit Papst Benedikt XVI. Auch das Kirchenoberhaupt fand kritische Worte für das kommunistische Regime.
mehr...
Auch mit 83 hält es das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche nicht im Vatikan. Mit der für heute geplanten Reise nach Kroatien erreicht die Zahl seiner Auslandsbesuche den dreistelligen Bereich.
mehr...
Mit einem Aufruf zur Heilung alter Wunden hat Papst Johannes Paul II. in Kroatien die 100. Auslandsreise seines Pontifikats begonnen. Es handelt sich um den dritten Besuch dort seit 1994.
mehr...
Die Kirche müsse die Rechte der Armen und Ausgestoßenen in der Welt verteidigen, forderte Johannes Paul II. Eine weitere Hauptaufgabe sei die Fortsetzung des Dialogs mit den anderen Religionen, erklärte er in seiner Rede an Kardinäle und Bischöfe in Rom.
mehr...
Mit rund 50.000 Gläubigen hat Johannes Paul II. am Donnerstag auf dem Petersplatz sein 25-jähriges Pontifikat mit einer Messe gefeiert. Kardinal Ratzinger würdigte den Papst als Fürsprecher der Armen und Wehrlosen.
mehr...
Weil der Papst im Krankenhaus liegt, wächst die Sorge um den greisen Kirchenführer. Was dem 84-Jährigen fehlt, ist noch unklar. Der Sprecher des Vatikans erklärte allerdings inzwischen: "Ich glaube, wir können beruhigt sein."
mehr...
Eine verschwundene Dienstmeldung mit sensationellem Inhalt: Die Anzeichen mehren sich, dass Polens Führung doch von dem Plan für ein Attentat auf den Papst wusste.
Von
Thomas Urban, Warschaumehr...
Seine Gebrechlichkeit war schon lange offenkundig, doch der Papst gönnte sich keine Verschnaufpause. Die Leiden des greisen Kirchenführers sind mittlerweile ein Teil seiner selbst - auch deshalb wird er so verehrt.
Von
Von Christiane Kohlmehr...
Am 2. April 2005 starb sein Vorgänger. Bei den Gedenkfeiern in Rom hat die Welt einen Papst erlebt, der emotional bewegt und gerührt war wie selten zuvor.
mehr...
Tausende Gläubige, Kardinäle und Bischöfe haben Johannes Paul II. bei seinem ersten öffentlichen Auftritt zum 25. Amtsjubiläum einen überwältigenden Empfang bereitet. Der Papst forderte die weltweit rund 4000 Bischöfe zum Gehorsam gegenüber Rom auf.
mehr...
Bislang hat der Papst versucht, seine Termine unter fast allen Umständen einzuhalten. Doch die heutige Generalaudienz wurde abgesagt. Ein Vatikansprecher sagte, der 83-Jährige leide an einer "leichten Unpässlichkeit".
mehr...
Widersprüchlicher geht es kaum: Nicolas Steno war strenggläubiger Christ - und hat gleichzeitig die biblische Schöpfungsgeschichte verworfen. Im 17. Jahrhundert geboren, reiste er für die Forschung quer durch Europa, traf Gelehrte und Wissenschaftler und begründete die moderne Geologie. Ein Zufall führte ihn auf die Spur seiner wichtigsten Entdeckung.
Von
Christopher Pramstallermehr...
Buße zeigt die Grenzen staatlicher Gewalt und derer, die sie ausüben. Christian Wulff bittet aber nicht um Entschuldigung - er entschuldigt sich selber. Der Bundespräsident könnte, in einem zweiten Anlauf, endlich die ganze Wahrheit sagen. Es würde ihm ein bisschen helfen, aber Ruhe brächte ihm letztlich nur: der Rücktritt.
Von
Matthias Drobinskimehr...
Der italienische Schriftsteller und Philosoph Umberto Eco wünscht sich eine stärkere europäische Identität. Er fordert ein verpflichtendes Austauschprogramm für Berufstätige - und will die Bildnisse von Thomas Mann, Roberto Rossellini und Claude Chabrol auf den Euro-Scheinen sehen. Nur gemeinsame Symbole könnten die Menschen wirklich begeistern.
Von
Gianni Riotta ("La Stampa")mehr...
Religiöse Inszenierungen passen durchaus zu populärer Eventkultur. Auf der ganzen Welt wird Religion daher als Großereignis in Szene gesetzt - nur nicht in Deutschland. Das größte Problem bei der Inszenierung von Religion bleibt, dass sich Glaube und Einkehr nicht kollektivieren lassen.
Von
Felix Stephanmehr...
Meinung
In der katholischen Kirche, so scheint es, wurden überall auf der Welt Männer zu Priestern geweiht, die zwar fromm schienen, aber ungeeignet waren für das Amt. Eine Studie in den Niederlanden deckt nun erschreckende Zahlen auf. In Deutschland fragt man lieber nicht so genau nach.
Ein Kommentar von
Matthias Drobinskimehr...
Bilder
Sein Wort ist Gesetz, eine Opposition gibt es nicht: Benedikt XVI. vertritt mehr als eine Milliarde Katholiken - und er ist Oberhaupt der Vatikanstadt. Ein Porträt des kleinsten Staats der Welt, dessen Bürger allesamt Katholiken sind und in dem bis 2008 Drogenhandel nicht verboten war.
Von
Matthias Kolbmehr...
Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, spricht über den Wert menschlicher Arbeit, die Bedeutung des arbeitsfreien Sonntags und die Selbstüberschätzung vieler Arbeitnehmer.
Interview:
Matthias Drobinskimehr...
Gesang und Gebete, Murren über Applaus und Schnaps im Rathaus: Wie tausende Katholiken in München Fronleichnam erlebt haben.
Von
Franziska Brüningmehr...
Hier die Verschlossenen, dort die Verdrossenen: In der Debatte um den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche machen die Gegner der Kirche denselben Fehler wie die von ihnen Kritisierten. Beide Seiten verrennen sich in ihrer eigenen Ideologie.
Von
Rudolf Neumaiermehr...
Gewalt und kein Ende: Trotz internationaler Proteste lässt Baschar al-Assad weiter auf Aufständische schießen. Mit brutaler Härte verteidigt der syrische Staatschef seine Machtposition. Eine Position, für die sein Vater eigentlich einen anderen Sohn vorgesehen hatte. Doch ein Schicksalsschlag durchkreuzte die Pläne - und der Mediziner Assad musste umlernen.
mehr...
Mit dem Frieden ist es eine komplizierte Sache - alle wollen ihn, aber dann steht ihm häufig etwas im Weg: Beim Friedenstreffen in München überschatten die Konflikte in Nordafrika und Nahost alle Versuche, zwischen den Religionen Brücken zu bauen.
Von
Matthias Drobinskimehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.