Verdacht auf illegale Beihilfen: Die EU-Kommission untersucht undurchsichtige Immobiliengeschäfte zwischen dem Fußballverein Real und der Stadt Madrid. So soll Real etwa ein Grundstück in der Nähe des Bernabéu-Stadions zu erstaunlich niedrigen Preisen erworben haben.
Von Javier Cáceres, Brüsselmehr...
Die EU ermuntert Telekom-Konzerne, über Grenzen hinweg ihre teure Infrastruktur, sowie die Netze und Mobilfunkmasten gemeinsam zu nutzen. Das könnte Vorteile für Verbraucher bringen.
Von Björn Finkemehr...
Die USA haben den Kampf gegen Googles Marktmacht bereits aufgegeben - in Europa geht der Konflikt in die entscheidende Phase. Die Wettbewerbshüter drohen dem Internetkonzern offen mit Konsequenzen, sollte das Unternehmen seine Suchmaschineneinstellungen nicht ändern.
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In der europäischen Telekommunikationsbranche geschieht offenbar Revolutionäres: Die zahlreichen nationalen Anbieter wollen kooperieren - und den zersplitterten europäischen Markt konkurrenzfähiger machen. Das könnte Vorteile für Verbraucher bringen. Probleme drohen mit Bürokratie und Technik.
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Das könnte teuer werden: Die EU-Kommission droht Microsoft mit einem Bußgeld in Milliardenhöhe, weil das Unternehmen seinen Kunden nicht wie versprochen unterschiedliche Webbrowser zur Auswahl angeboten hatte. Microsoft gibt sich kleinlaut.
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Geheime Deals und dann zum Golfen: In "Green Meetings" glichen sieben Hersteller von Bildröhren für Fernseher und PCs jahrelang ihre Preise an - dafür brummt ihnen die EU-Kommission nun ein Milliardenbußgeld auf. Darunter sind namhafte Hersteller wie Samsung, Philips und Panasonic. Der Fall flog auf, weil ein Unternehmen zum Kronzeugen wurde.
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Wer eine Vorstellung bekommen möchte, was eine Finanzkrise so kostet, erhält nun eine Zahl aus Brüssel: Allein in der Zeit von 2008 bis 2011 stützten die Länder der Europäischen Union die Bankbranche mit der praktisch nicht mehr vorstellbaren Summe von 1,6 Billionen Euro.
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Der größte Musikkonzern wird noch größer. Die EU genehmigt, dass Universal EMI unter Auflagen kaufen kann. Damit bleiben nur noch zwei Konkurrenten: Sony Music und Warner.
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Mit einem Kartellverfahren nimmt die EU den Kampf gegen das Rohstoffimperium Gazprom auf. Der Konzern soll Preise hochgetrieben und die Versorgungssicherheit künstlich verschlechtert haben. Ein heftiger Streit mit dem russischen Präsidenten Putin scheint programmiert.
Von Markus Balsermehr...
Griechenlands Premier Samaras will offenbar mehr Geld einsparen als gefordert - erhofft sich dafür aber mehr Zeit für den Staatsumbau. Athen weiß, dass es seine Reformfähigkeit unter Beweis stellen muss. Doch die Skepsis bei den Geberländern ist groß.
Von Alexander Hagelüken und Christiane Schlötzer, Athenmehr...
Die 32.000 Wohnungen der GBW in Bayern sollen in öffentlicher Hand bleiben, fordern SPD und Mieterverbände. Doch jetzt hat Ministerpräsident Seehofer dem geforderten Kauf eine definitive Absage erteilt - obwohl die EU-Kommission ihr Einverständnis signalisiert hat.
Von Dominik Hutter und Frank Müllermehr...
Mit zehn Milliarden Euro hat der Staat die BayernLB vor dem Kollaps bewahrt. Das war rechtens, bestätigt die EU-Kommission jetzt nachträglich. Allerdings muss die Landesbank die Hälfte der Hilfen bis 2019 zurückzahlen und sich drastisch verkleinern. Auch die Finanzspritzen für die NordLB haben die Wettbewerbshüter unter strengen Auflagen genehmigt.
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Microsoft steht massiver Ärger mit der EU ins Haus. Die Kommission hat ein Kartellverfahren gegen das Technologie-Unternehmen eingeleitet. Der Vorwurf an die Firma ist schon länger bekannt: Das Unternehmen weigert sich, Windows-Nutzern alternative Internet-Browser anzuzeigen.
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Bald soll eine neue, europaweite Bankenaufsicht entstehen. Dutzende Brüsseler Beamte arbeiten bereits an dem Plan - doch Kommission und Zentralbank streiten, wer die Behörde leiten soll. Und alle fragen sich: Wollen die Deutschen wirklich eine starke zentrale Aufsicht und damit eigene Kompetenzen abgeben?
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Ende eines jahrelangen Streits: Weil der Freistaat Bayern seiner Landesbank Milliarden-Beihilfen gewährte, muss das Institut nun harte Auflagen erfüllen. Der schwierigste Teil der Sanierung beginnt damit aber erst.
Von Thomas Fromm und Frank Müllermehr...
Die geplante Bankenrettung verschafft Spanien keine Atempause. Ministerpräsident Rajoy beschränkt sich darauf, seine aufgebrachten Landsleute zu beschwichtigen, dabei könnten die Finanzmärkte dem Land bald die Kredite verwehren.
Von Sebastian Schoeppmehr...
Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien planen neue Atommeiler und wollen, dass Brüssel die Nukleartechnik als "emissionsarm" genauso unterstützt wie erneuerbare Energien. Setzen sich die Länder durch, könnte mittelfristig sowohl der Bau von Kraftwerken als auch der Verkauf von Atomstrom gefördert werden. Ob es so weit kommt, hängt mit vom deutschen Energiekommissar Oettinger ab.
Von Cerstin Gammelinmehr...
Ginge es nach EU-Währungskommissar Joaquin Almunia, würden es künftig eine ganze Reihe von Ausnahmen erlauben, die Defizitgrenzen im Euro-Raum zu überschreiten. Wirtschaftsexperten und Politiker aller Couleur kritisieren diese Pläne.
Von Von Alexander Hagelükenmehr...
Die Eurohypo ist für die Commerzbank zu einem Milliardengrab geworden. Fast genau zehn Jahre nach ihrer Gründung ist die Tochter nun am Ende: Sie wird zerschlagen. Die Aktie legte zu, doch es gibt auch viele Verlierer.
Von Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Die Eurohypo ist für die Commerzbank zu einem Milliardengrab geworden. Fast genau zehn Jahre nach ihrer Gründung ist die Tochter nun am Ende: Sie wird zerschlagen. Die Aktie legte zu, doch es gibt auch viele Verlierer.
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14 Punkte, die Europa retten sollen: Schnell war an diesem Donnerstag auf dem Sondergipfel in Brüssel klar, dass man Griechenland nicht pleite gehen lassen will. Nach tagelangem Zerren an vielen Orten deutet sich nun eine Einigung an - alle müssen ein bisschen bluten. Aber manche Länder sind noch immer sauer auf die Bundesregierung.
Von Cerstin Gammelin und Javier Cáceres, Brüsselmehr...
Es war ein zäher Showdown - und das ist Ratspräsident Van Rompuy, Kommissionschef Barroso und dem griechischen Ministerpräsidenten Papandreou auch anzusehen, als sie am Abend vor die Presse treten. Erst als die Fotografen darum bitten, lachen sie. Die Euro-Länder haben sich nichts geschenkt auf der Suche nach dem Mittel, das die wenigsten Nebenwirkungen hat.
Von Javier Cáceres und Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Mit viel Geld musste der Bund die HRE vor der Pleite retten. Die EU hat diese Zahlungen durchleuchtet - und nun festgestellt, dass sie nicht gegen das Beihilfe-Verbot verstoßen.
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Die Nordländer haben ihre Landesbank HSH mit Milliarden gerettet. Nun fordert die Europäische Union eine Kurskorrektur statt Privatisierung. Zu einem Verkauf könnte es aber trotzdem kommen.
Von Kristina Läsker, Hamburgmehr...
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