US-Präsident Obama vermeidet in einer ersten Stellungnahme das Wort "Terrorismus". Doch nach den Sprengstoffexplosionen beim Boston-Marathon, bei denen mehr als 100 Menschen verletzt wurden und drei starben, schaltet das Land reflexartig in den Terrorabwehr-Modus. An vielen Orten in den Vereinigten Staaten werden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.
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"Wir haben ihn": Dramatische Szenen in Bostons Vorort Watertown. Die Polizei hat den 19-jährigen mutmaßlichen Marathon-Attentäter Dschochar Zarnajew verletzt, aber lebend gefasst - in einem abgestellten Boot auf einem Grundstück. Die Nation reagiert erleichtert, Präsident Obama fordert eine tiefgehende Aufarbeitung des Falls.
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US-Ermittler haben Nachforschungen im engsten Familienumfeld der mutmaßlichen Attentäter von Boston angestellt. Dafür reisten sie in die Kaukasusrepublik Dagestan, um die Eltern der Zarnajew-Brüder zu vernehmen.
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Material aus der Spielwarenabteilung: Die Brüder Zarnajew sollen die Bombenexplosionen von Boston mit Fernbedienungen für Spielzeugautos ausgelöst haben. Einer der mutmaßlichen Attentäter hätte schon vor anderthalb Jahren auf eine Liste von Terrorverdächtigen kommen sollen.
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Nach den Anschlägen von Boston ist Bundesinnenminister Friedrich in die USA gereist. Dort berät er sich mit US-Politikern über die Zukunft der Terrorabwehr - und fordert strengere Einreisekontrollen für die EU.
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Die neueste Nominierung in Obamas Kabinett bedarf noch der Zustimmung des Senats: Der Jurist Tom Perez soll Arbeitsminister werden. Ihm könnte eine wichtige Rolle zukommen.
Das "Team Obama II" im Überblick.mehr...
Julia Pierson ist die erste Frau an der Spitze des Secret Service, jener Behörde, die für die Sicherheit des US-Präsidenten verantwortlich ist. Ihre Aufgabe wird es sein, den ramponierten Ruf der Personenschützer wiederherzustellen und das Image des Präsidenten als "Boys-Club"-Chef zu widerlegen.
Von Vanessa Steinmetzmehr...
Ein weiteres Mitglied verlässt Obamas Regierung: US-Innenminister Ken Salazar tritt zurück, einen offiziellen Nachfolger gibt es noch nicht. Nach der Wiederwahl des US-Präsidenten haben mehrere Minister sein Kabinett verlassen.
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Wenige Frauen, zu wenige Vertreter von Minderheiten - das war die Kritik an der neuen Regierung des US-Präsidenten. Jetzt hat Obama die Einzelhandels-Managerin Sally Jewell als Innenministerin nominiert.
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So ein Feiertag bedeutet Arbeit. Für den US-Präsidenten, der am Independence Day im Weißen Haus Migranten einbürgert. Und für die ausländischen Korrespondenten, die das Bild in die Welt tragen sollen: Barack Obama kümmert sich um die Einwanderer. Die zufällig auch eine wichtige Wählergruppe sind.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
Alleingang des US-Präsidenten: Barack Obama hat am Kongress vorbei die Einwanderungspolitik gelockert. Illegale Immigranten, die als Jugendliche in die USA gekommen sind, werden ab sofort nicht mehr abgeschoben. Hinter der Entscheidung könnte Wahlkampftaktik stecken.
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New York hat den Wirbelsturm "Irene" weitgehend unbeschadet überstanden. Doch zur Bilanz zählt auch: 21 Menschen sind tot, Millionen ohne Strom und große Gebiete in den Staaten der US-Ostküste überflutet. In den USA beginnt das Aufräumen. Doch manche, wie die Familie Stinson, hat nichts mehr, was sie noch aufräumen könnte.
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700 Millionen Reisebewegungen registriert die EU jährlich, davon mehr als ein Drittel von Nicht-EU-Bürgern. Im Kampf gegen den Terror fordert die EU-Kommission deshalb ein zentrales für die Ein- und Ausreisen von Nicht-EU-Bürgern - die Bundesregierung ist nicht gerade begeistert.
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Die USA wollen einerseits für die Internetfreiheit kämpfen und könnten gleichzeitig die Online-Überwachung im eigenen Land bald massiv ausbauen. Dies ist symptomatisch für den Westen, der seine Autorität in Sachen Schutz des Netzes gerade verspielt.
Von Johannes Kuhnmehr...Digitalblog
Schon der zweite "Einzelfall": Secret-Service-Mitarbeiter haben sich wohl nicht nur in einem kolumbianischen Bordell vergnügt. Die Behörde prüft Berichte, wonach Agenten im März 2011 in San Salvador feierten und Prostituierte mit ins Hotel nahmen. Es soll kurz vor dem Staatsbesuch von Präsident Obama geschehen sein.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Die Waldbrände im Bundesstaat Arizona sind außer Kontrolle geraten. Die Regierung rief den Notstand aus, nachdem Windböen und Hitze die Flammen weiter angefacht hatten. Im Urlaubsort Summerhaven sind bereits 250 Häuser verbrannt.
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Im vierten Jahr in Folge hat das US-Magazin Forbes die deutsche Kanzlerin zur mächtigsten Frau der Welt gewählt. Erstmals ist auch First Lady Michelle Obama auf der Liste.
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Besitzer des "Bombenautos" gefasst: Nach dem missglückten Autobombenanschlag auf dem Times Square in New York hat die Polizei den ersten Verdächtigen festgenommen. In Bildern.
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Flugreisende in die USA werden künftig bereits vor dem Abflug schärfer kontrolliert. Geheimdienst-Informationen sollen helfen, potentielle Terroristen herauszufiltern.
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Während Obamas Anhänger noch den Wahlsieg feiern, macht sich der künftige Präsident an die Arbeit: Heute lässt er sich von den Geheimdienst-Chefs informieren, sein Team übt sich bald in Washington im Regieren - mit Hilfe von George W. Bushs Leuten.
Von Moritz Koch, New Yorkmehr...
Einen Clinton-Vertrauter als Stabschef, Kerry ins Auswärtige Amt, Schwarzenegger als Energieminister? Für Obamas Regierung steht hochkarätiges Personal bereit. Einen sicheren Job hat nur eine: Ehefrau Michelle.
Von Reymer Klüver und Nikolaus Pipermehr...
Wenige Stunden nach seinem Amtsantritt macht sich der neue US-Präsident Barack Obama daran, die Militärtribunale im umstrittenen Gefangenenlager Guantanamo Bay zu beenden. Außerdem lässt er die letzten Verfügungen seines Vorgängers George W. Bushs blockieren.
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Politikerinnenköpfe weltweit haben dieselbe Botschaft: Ich habe alles im Griff - auch meine Haare. Das führt zum Einheitslook aus Strähnchen und Betonpony. In Bildern.
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Tribunal am Mahagoni-Tisch: Wegen des Weihnachtsbombers von Detroit stehen die US-Geheimdienste im Kreuzfeuer - am Dienstag müssen die Chefs zum Rapport im Weißen Haus antreten.
Von Reymer Klüvermehr...
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