1. Bundestag beschließt Gesetzesänderung — Ex-Stasi-Mitarbeiter müssen Jahn-Behörde verlassen

    Zum Schutz der Opfer dürfen künftig keine früheren Mitarbeiter der Staatssicherheit mehr in der Stasi-Unterlagenbehörde arbeiten. Die dafür notwendige Gesetzesänderung ist umstritten: Die SPD warnt davor, latentes Misstrauen gegenüber Ostdeutschen festzuschreiben. mehr...

  2. Politik kompakt — Aus Birthler-Behörde soll Jahn-Behörde werden

    Auf Marianne Birthler soll Roland Jahn folgen: Das Kabinett hat den früheren DDR-Bürgerrechtler offiziell für das Amt des Beauftragten für die Stasi-Unterlagen nominiert. Kurzmeldungen im Überblick mehr...

  3. Roland Jahn fordert weitere Aufarbeitung — "Wir müssen die DDR-Diktatur besser begreifen"

    Kämpfer für die "ewige Aufklärung": Roland Jahn hat die Änderung des Stasiunterlagen-Gesetzes begrüßt, wonach ein größerer Personenkreis auf eine frühere Stasi-Mitgliedschaft überprüft werden kann. Dabei soll niemand diskreditiert werden, sagte er der "Süddeutschen Zeitung" - es gehe ihm vielmehr um "ein Klima der Versöhnung". Von Franziska Augstein und Constanze von Bullion mehr...

  4. Stasi-Unterlagenbehörde — Koalition will Ex-Stasi-Leute per Gesetz versetzen

    47 ehemalige Stasi-Mitarbeiter arbeiten in der Stasi-Unterlagenbehörde - ein Hohn für die Opfer, findet Behörden-Chef Jahn. Er will die Bediensteten unbedingt loswerden, eine Kündigung aber würde gegen das Arbeitsrecht verstoßen. Jetzt erhält er Unterstützung aus der Koalition: Die will das Stasi-Akten-Gesetz ändern. Ärger ist programmiert. Von Constanze von Bullion, Berlin mehr...

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  6. Roland Jahn über Ex-Stasi-Mitarbeiter — "Es geht um Verantwortung für das eigene Handeln"

    Roland Jahn, der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, will 45 Bedienstete loswerden, weil sie für das Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet haben. Ein neues Gesetz schafft dafür nun die rechtliche Grundlage. Im SZ-Gespräch erklärt der Behördenchef, warum ihm dies so wichtig ist. Interview: Franziska Augstein mehr...

  7. Stasi-Akten-Gesetz soll verschärft werden — Alte Akten, neuer Furor

    Die Stasi-Unterlagenbehörde ist nicht das jüngste Gericht, das war für ihre früheren Chefs Gauck und Birthler klar. Der neue Behördenleiter Jahn jedoch handelt als Vertreter der Stasi-Opfer. Und er hat dabei die Unterstützung des Gesetzgebers. Die Schärfe der Beurteilung von Stasi-Kontakten wächst im Quadrat des Zeitabstands zur DDR. Ein Kommentar von Heribert Prantl mehr...

  8. Diktaturerfahrung der Deutschen — Wie machen wir das wieder gut?

    Exportschlager Erinnerungskultur: Sind Völkermord und Diktatur zu bewältigen, werden oft die Deutschen konsultiert. Die haben vor allem symbolische Gesten wie den Kniefall Willy Brandts in Warschau oder pragmatische Institutionen wie die Stasi-Unterlagenbehörde zu bieten. Von Cornelius Wüllenkemper mehr...