Chilcot-Bericht Blair zu Bush: "Ich stehe an deiner Seite, was auch immer geschieht" Sir John Chilcot inquiry on Iraq war published

Das sagte der damalige britische Premier acht Monate vor Ausbruch des Irakkriegs. Ein neuer Bericht fällt ein vernichtendes Urteil über die Kriegsentscheidung. Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

US-Secretary of State John Kerry Atomverhandlungen mit Iran Warum es keine Alternative zu einem Abkommen gibt

Sollten die Gespräche mit Iran scheitern, wäre die Eskalation vorgezeichnet. Ein Militärschlag könnte dann schnell zur letzten Option werden. Von Paul-Anton Krüger mehr... Kommentar

German Chancellor Angela Merkel and cabinet visit Israel Deutschlands Rolle im Atomstreit mit Iran Anwalt israelischer Interessen

Zu Israel will die Bundesregierung historisch bedingt gute Beziehungen haben. Wie aber soll sich Deutschland in der Diskussion um das iranische Atomprogramm verhalten? Ein Abkommen um jeden Preis kann nicht das Ziel sein. Von Nico Fried mehr... Kommentar

Jack Straw Verdeckte Recherche Britische Ex-Minister wollten Kontakte verkaufen

Bei einer verdeckten Recherche haben Journalisten enthüllt, dass sich hochrangige Politiker aus Großbritannien auf ein fragwürdiges Geschäft einlassen wollten: Kontakte gegen Geld. Auch der frühere Außenminister Jack Straw zählte dazu - er sieht sich nun zu Unrecht verurteilt. mehr...

Militant Islamist fighters take part in a military parade along the streets of northern Raqqa province Fatwa gegen den Terror Europäische Imame distanzieren sich von IS-Miliz

"Zutiefst bestürzt" zeigen sich Islam-Gelehrte in Deutschland über den Terror der IS-Dschihadisten. Deren ungeheuerliche Gewalt negiere alle Regeln der Menschlichkeit. Britische Imame gehen noch einen Schritt weiter. Von Jan Bielicki und Christian Zaschke mehr...

Newly elected president Hassan Rowhani Irans neuer Präsident Rohani Realist, der Hoffnung weckt

Westliche Diplomaten haben eine hohe Meinung von ihm. An diesem Sonntag wird der neue iranische Präsident Rohani in Teheran vereidigt. Er will die wirtschaftliche Lage verbessern, doch dafür braucht er den Westen. In die Verhandlungen über Teherans Atomprogramm könnte deshalb Bewegung kommen - nach Jahren des Stillstands. Von Rudolph Chimelli, Paris mehr...

Flugzeug Sitzreihen Billigflieger Flugzeug-Knigge Hände weg von meiner Armlehne!

Etikette auf engstem Raum: Wer sich im Flugzeug breit macht oder anderweitig unangenehm auffällt, wird nur schief angesehen. Manches Fehlverhalten kann sogar im Gefängnis enden. mehr...

Labour Neuer Chef für die Labour-Partei Neuer Chef für die Labour-Partei Ein Bruder zu viel

Vier Monate nach der Wahlniederlage von Gordon Brown sucht die britische Labour-Partei einen neuen Chef. Die Entscheidung fällt erstmals zwischen zwei Brüdern: David und Ed Miliband. Von Wolfgang Koydl mehr...

Reiseknigge Flugzeug: Etikette auf engstem Raum, istock Reiseknigge Flugzeug Benimm an Bord

Etikette auf engstem Raum: Wenn Sie sich zu breit machen, werden Sie nur streng angesehen, doch anderes Fehlverhalten kann im Gefängnis enden. Dos und Don'ts im Flieger. mehr...

Ölleck vor US-Küste vorübergehend abgedichtet Ölpest im Golf von Mexiko Tropensturm stoppt Entlastungsbohrung

Tropenstürme stören die Arbeit am lecken Bohrloch im Golf von Mexiko: BP bricht die Entlastungsbohrung ab - und muss möglicherweise die Verschlusskappe wieder öffnen. mehr...

Annan, Reuters Flutkatastrophe "Man fragt sich, wo die Menschen sind"

UN-Generalsekretär Kofi Annan hat sich nach einem Besuch auf der Insel Sumatra tief erschüttert gezeigt über das Ausmaß der Verwüstungen: "Ich habe noch nie eine so vollständige Zerstörung erlebt." mehr...

EU-Außenminister Road Map bleibt "einziges Instrument"

Auch nach dem Schulterschluss zwischen Israel und den USA hält die Europäische Union am internationalen Friedensplan zur Lösung des Nahost-Konflikts fest. Darüber will die Union gemeinsam mit den USA, den Vereinten Nationen und Russland beraten. mehr...

Jean-Claude Juncker Brüssel Juncker legt neuen Kompromiss zur Rettung des EU-Gipfels vor

Der Ratspräsident will in letzter Minute ein Scheitern des Brüsseler Spitzentreffens verhindern und kommt Großbritannien im milliardenschweren Finanzstreit entgegen - auf Kosten Frankreichs. mehr...

Anschläge in Istanbul Anschläge in Istanbul Bombenterror gegen Briten

Nur fünf Tage nach den Anschlägen auf zwei Synagogen in Istanbul sind bei zwei Explosionen in der türkischen Metropole 26 Menschen getötet und 500 verletzt worden. Unter den Toten ist auch der britische Generalkonsul. Die Sprengsätze detonierten vor einer britischen Bank und vor dem britischen Konsulat. Bereits kurz nach den Explosionen bekannte sich ein anonymer Anrufer im Namen al-Qaidas zu den Anschlägen. mehr...

ap Nahost Tötung des Hamas-Chefs heizt Konflikt an

Die gezielte Tötung des Hamas-Chefs Abdel Asis Rantisi durch einen israelischen Raketenangriff ist international auf große Empörung gestoßen. UN-Generalsekretär Kofi Annan forderte einen "unverzüglichen Stopp" der "außergerichtlichen Tötungen". Auch die Europäische Union und Russland verurteilten die Tat, dagegen wiegelte die US-Regierung ab. mehr...

Iran Schatt-el-Arab Iran will britische Seeleute vor Gericht stellen

Britische Schiffe waren am Montag in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen und von der iranischen Marine aufgebracht worden. Das britische Verteidigungsministerium erklärte, die Männer hätten lediglich ein Patrouillenboot für die neue irakische Flusspatrouille überführen sollen. mehr...

Demonstrantin, Reuters EU-Verfassung Ein ernüchterndes "Non" aus Frankreich

Die Franzosen haben der Einigung Europas einen schweren Rückschlag versetzt: 54,87 Prozent der Wähler stimmten beim Referendum am Sonntag gegen die EU-Verfassung. Präsident Jaques Chirac kündigte als Konsequenz einen "starken Impuls" an. mehr...

US-Präsident George Bush und der britische Premier Tony Blair Dichtung und Wahrheit Protokoll eines vorsätzlichen Krieges

Saddam muss weg: Diesem Ziel ordneten Tony Blair und George Bush alles unter, auch die Wahrheit. Nun belegt ein Dokument, dass sie die Öffentlichkeit bewusst belogen haben. Von Von Thomas Kirchner mehr...

Bigley Reuters Britische Geisel in Irak ermordet "Tony Blair hat Blut an den Händen"

Immer wieder hatte der im Irak verschleppte Ken Bigley in Videobotschaften Tony Blair um Hilfe gebeten. Vor laufender Kamera wurde der Ingenieur jetzt enthauptet. Sein Bruder forderte die britische Regierung auf, den Irak-Krieg zu beenden. mehr...

Kelly-Affäre Geheimdienst-Ausschuss entlastet Blair-Regierung

Ein Ausschuss des britischen Parlaments kommt zu dem Schluss, dass die Regierung das Geheimdienstdossier zu irakischen Massenvernichtungswaffen "nicht aufgebauscht" hat. Die Parlamentarier werfen jedoch dem Verteidigungsminister Hoon vor, er habe "potenziell irreführende" Aussagen gemacht. mehr...

Gerhard Schröder (AP) Europäische Union Identitätskrise nach der Gipfel-Pleite

Bundeskanzler Schröder hat nach dem Scheitern des EU-Gipfels eine breite Debatte darüber gefordert, ob Europas künftig ein reines Marktmodell oder weiterhin eine politische Union sein soll. CDU und CSU wollen jetzt die EU-Erweiterung stoppen und die Brüsseler Bürokratie beschneiden. mehr...

Nach den Anschlägen Nach den Anschlägen Polizei identifiziert mutmaßlichen Drahtzieher

Der Brite soll Kontakte zum al-Qaida-Netzwerk in den USA haben. In Großbritannien soll er die Attentäter rekrutiert und unterrichtet haben. Einen Tag vor den Anschlägen setzte er sich ins Ausland ab. mehr...

Irakisches Atomwaffenprogramm "Wir glauben an die Geheimdienstinformationen"

Großbritanniens Außenminister Straw hält am umstrittenen Uran-Dossier fest, da seinen Angaben zufolge nicht alle Informationen gefälscht waren. Die UN-Inspektoren warten noch immer auf eine Möglichkeit, die Quellen zu überprüfen. mehr...

Nein und nochmal nein zur EU-Verfassung EU-Verfassungskrise "Ohrfeige von links, Ohrfeige von rechts"

Nach dem Nein der Franzosen und Niederländer kämpft die Europäische Union gegen die Verfassungsdämmerung. Dass die EU ihren Kurs ändern muss, ist klar, nicht aber wie. Linke und Rechte wollen die Krise auf ganz unterschiedliche Weise kurieren. mehr...

Ahmadinedschad_AP Erzkonservativer Präsident im Iran Der Westen reagiert mit Zurückhaltung und Kritik

Nach dem Sieg des Hardliners Muhmad Ahmadinedschad hat die EU an den neuen Präsidenten appelliert, die Atomgespräche fortzusetzen. Außenminister Fischer sprach von "erheblichen Mängeln" bei der Wahl, ähnliche Töne kamen aus London und Washington. Ahmadinedschad erklärte unterdessen, er wolle seinem Volk "ehrlich dienen". mehr...