Die Europäische Zentralbank muss ein größeres Risiko eingehen, mahnt der Internationale Währungsfonds. Denn der Ausblick für die Euro-Zone ist düster: Italien, Spanien und sogar Frankreich werden dem IWF zufolge in der Rezession steckenbleiben.
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Die Weltwirtschaft wird nächstes Jahr um 3,6 Prozent wachsen, sagt der IWF. Das hört sich präzise an, ist es aber nicht. Auch die Prognosen des Währungsfonds beruhen nur auf Annahmen. Die können vor allem von der Politik durcheinander gewirbelt werden.
Von Catherine Hoffmannmehr...
"Das war kein Witz", erklärt Euro-Gruppen-Chef Juncker bei einer Pressekonferenz nach dem Ministertreffen zu Griechenland - weil IWF-Chefin Lagarde neben ihm grimassiert. Was die anwesenden Journalisten erheitert, ist eigentlich ernst: ein offener Streit zwischen Griechenlands Geldgebern.
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Bisher hat der Internationale Währungsfonds Deutschlands Sparkurs stets kritisiert. Nun kommt ein überraschendes Lob aus Washington: Der IWF stellt Bundesfinanzminister Schäubles Politik ein gutes Zeugnis aus - fordert aber weitere Reformen.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Stellt Spanien einen Antrag auf Hilfen aus dem europäischen Rettungsfonds? Oder doch nicht? Die Regierung dementiert, die Euro-Finanzminister beraten über die Höhe möglicher Zahlungen. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds braucht das Land mindestens 40 Milliarden Euro - womöglich sogar doppelt soviel. Die Ratingagentur Moody's sieht jetzt auch Deutschlands Bonitätsbestnote in Gefahr.
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Die Europäische Zentralbank will in der Finanzkrise nicht mehr ständig den Ausputzer spielen - und fordert eine gemeinsame Bankenaufsicht. Nur mit dieser "Finanzmarktunion" könne die Krise in Spanien und anderen Euro-Staaten nachhaltig gelöst werden. Die nationalen Widerstände gegen den Plan sind jedoch groß.
Von Markus Zydra, Javier Cáceres, Madrid, und Cerstin Gammelin, Frankfurtmehr...
Es ist eine pessimistische Prognose: Der Internationale Währungsfonds hat nach Informationen des "Handelsblatts" die Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft im laufenden und im kommenden Jahr gesenkt.
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Moderate Inflation, stabiler Haushalt, gestiegene Löhne: Der Internationale Währungsfonds ist recht zufrieden mit Deutschland. Doch der IWF warnt auch vor den Risiken der Euro-Krise - und fordert, dass die Verbraucher mehr kaufen müssten.
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Vielen geht es zu langsam, nur Christine Lagarde geht es zu schnell: Die Chefin des Internationalen Währungsfonds verlangt von den Regierungen eine Gratwanderung. Sie sollen zwar sparen, um ihre Schulden zu bekämpfen - aber dabei nicht die weltweite Erholung der Wirtschaft abwürgen. Bleibt nur die Frage: Welche Erholung?
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Einen Tag nach seiner Grundsatzentscheidung hat das griechische Parlament das Sparprogramm der Regierung definitiv verabschiedet. Damit ist der Weg frei für die Finanzhilfen von EU und Internationalem Währungsfonds.
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Das erste Mal in seiner Geschichte tritt eine Frau an die Spitze des Internationalen Währungsfonds. Der Verwaltungsrat des IWF hat sich jetzt offiziell für die Französin Christine Lagarde als Nachfolgerin von Dominique Strauss-Kahn entschieden. Ihre Wahl bestätigt ein ungeschriebenes Gesetz.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
"Ausgeklügelter" Angriff auf das Computersystem des Internationalen Währungsfonds: Die Finanzorganisation ist Opfer einer monatelangen Cyberattacke geworden. Ob vertrauliche Daten gestohlen wurden, will der IWF nicht verraten.
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67 Jahre - zu alt für den Internationalen Währungsfonds: Die Kandidatur des israelischen Notenbankchefs Stanley Fischer für den Chefposten des IWF ist geplatzt. Nun muss sich die französische Finanzministerin Christine Lagarde nur noch gegen einen Rivalen durchsetzen. Ihre Chancen stehen gut.
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Ein Land namens Machosistan: Die Affäre um Dominique Strauss-Kahn stürzt Frankreich in eine Identitätskrise. Verliert die Grande Nation ihre verlogene Leichtigkeit und versinkt in einem verbissenen Geschlechterkampf?
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Die blanke wirtschaftliche Not hat die Unruhen in der arabischen Welt mit ausgelöst. Um die dortige Wirtschaft in Gang zu bringen, müsse die internationale Gemeinschaft in den kommenden drei Jahren mit Finanzspritzen helfen, warnt der IWF.
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Was passiert, wenn sich die Wirtschaftskrise weiter verschärft? Vorsorglich mobilisiert der Internationale Währungsfonds 430 Milliarden Dollar. USA und Kanada machen zwar nicht mit, dafür könnten sich einige Schwellenländer beteiligen. Allerdings wollen sie etwas dafür haben.
Von Nikolaus Pipermehr...
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