Sind 106 Seiten zuviel für einen Vorsitzenden Richter? Otto Brixner findet offenbar schon. Vor dem Landtags-Untersuchungsausschuss sagt der pensionierte Jurist, er habe "anderes zu tun gehabt" als Mollaths Verteidigungsschrift zu lesen - und löst damit Empörung aus.
Von Olaf Przybilla, Nürnbergmehr...
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Haben die Verantwortlichen in den komplexen Handelsketten den Überblick verloren oder gezielt getrickst? Banken und Broker hinter einigen Aktiendeals stehen im Verdacht, zu hohe Steuererstattungen zu fordern oder schon kassiert zu haben. Zwei US-Fonds pochen auf die Rechtmäßigkeit ihrer Forderungen - und verklagen die Bundesrepublik.
Von Klaus Ottmehr...
Vor der Finanzkrise verkauften die großen Banken gerne riskante Zinsgeschäfte, die ihre Kunden gar nicht verstanden. Viele Käufer verloren damit Geld. Jetzt haben einige von ihnen gegen ehemalige Manager der Hypo-Vereinsbank Strafanzeige eingereicht.
Von Thomas Frommmehr...
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Dubiose Börsendeals: Einem internen Untersuchungsbericht zufolge soll die Hypo-Vereinsbank systematisch den Staat hintergangen haben - derartige Geschäfte sind offenbar auch bei anderen Banken üblich. Die Affäre könnte ziemlich teuer für die HVB werden.
Von Klaus Ottmehr...
Ein interner Revisionsbericht der Hypo-Vereinsbank hätte Gustl Mollath womöglich einiges ersparen können: Mittlerweile sitzt der Nürnberger seit sieben Jahren in der Psychiatrie, weil ihm Wahnvorstellungen nachgesagt wurden. Nun äußert sich die Bank erstmals zu dem Fall - und schildert, wieso der Bericht nie den Weg zur Justiz gefunden hat.
Von Olaf Przybilla und Uwe Ritzer, Nürnbergmehr...
Seit fast sieben Jahren sitzt Gustl Mollath in der Psychiatrie, jetzt soll das Verfahren um angebliche Körperverletzung und dunkle Bankgeschäfte wieder aufgenommen werden. Angefangen hat das Drama schon im August 2001. Eine Chronologie des Falls.
Von Olaf Przybilla und Uwe Ritzermehr...
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In Deutschland gibt es kaum noch eine Großbank, die nicht Ärger mit der Justiz hat - jetzt trifft es auch die Hypo-Vereinsbank. Mehr als 60 Fahnder haben bei einer Razzia die Münchner Zentrale und weitere Objekte in Deutschland durchsucht. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung in großem Stil. Auch andere Institute könnten nach demselben Modell betrogen haben.
Von Thomas Fromm und Klaus Ottmehr...
Das blaue Logo der Hypo-Vereinsbank wird durch das rote Emblem des Mutterkonzerns Unicredit ersetzt. Die Sparkassen sind beunruhigt.
Von Simone Boehringermehr...
Lange ging es der Hypo-Vereinsbank gut, doch jetzt macht das Institut Verluste und zahlreiche Mitarbeiter müssen gehen. Das Institut lagert das Investmentgeschäft sogar komplett aus - die italienische Mutter Unicredit fährt einen radikalen Sparkurs.
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Eine weitere deutsche Bank gerät ins Visier der Ermittler in den USA: Die Hypo-Vereinsbank soll in verbotene Geschäfte mit iranischen Banken verwickelt sein. Andere Institute mussten deshalb schon hohe Strafen zahlen.
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Die italienische Großbank Unicredit will ihren Schwerpunkt nach Osteuropa verlagern: Der Strategiewechsel kostet 9000 Arbeitsplätze in Deutschland und Italien.
Von Thomas Frommmehr...
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Beim mutmaßlichen Steuerbetrug mit Aktiengeschäften führt nach SZ-Informationen eine Spur in die Schweiz. Erkenntnissen der Finanzbehörden zufolge war eine Schweizer Privatbank "Initiator der Aktiengeschäfte", bei denen der deutsche Staat ausgenommen worden sein soll.
Von Thomas Fromm und Klaus Ottmehr...
Vorerst keine Freiheit für Gustl Mollath: Zunächst soll ein Experte erläutern, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Mollath erneut Straftaten begehen wird. Bis dahin müsse die Vollstreckungskammer des Landgerichts Bayreuth weiter davon ausgehen, dass Mollath zu Recht in der Psychiatrie sitzt.
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Damit wolle man nichts mehr zu tun haben: Nach der Katastrophe von Fukushima-1 im März 2011 hat sich die Hypo-Vereinsbank von der Atomkraft distanziert. Nun aber treiben die Geld-Manager neue Atomprojekte voran. Die Öffentlichkeit soll nichts davon erfahren - Mitarbeiter warnen vor einem Image-GAU.
Von Markus Balsermehr...
Gustl Mollath sitzt in der Psychiatrie. Gutachter und Justiz taten seine Erzählungen über illegale Geldgeschäfte bei der Münchner Hypo-Vereinsbank als Hirngespinste ab. Nach SZ-Informationen stützt ein seit Jahren geheim gehaltener interner Prüfbericht seine Version.
Von Olaf Przybilla und Uwe Ritzer, Nürnbergmehr...
Gustl Mollath behauptete, die Hypo-Vereinsbank sei in Schwarzgeld- und andere dunkle Geschäfte verwickelt. Als er in die Psychiatrie eingewiesen wurde, schwieg die Bank. Dabei wusste sie da bereits, dass einige seiner Vorwürfe stimmten. Ein Revisionsbericht bringt die HVB nun in Bedrängnis.
Von Olaf Przybilla und Uwe Ritzer, Nürnbergmehr...
Die Affäre um die Hypovereinsbank zieht weitere Kreise: In den mutmaßlichen Steuerbetrug im großen Stil soll nun auch die Deutsche Bank verwickelt sein. Behörden hätten "einen Kunden der Deutschen Bank am Kanthaken", heißt es in Finanzkreisen. Das Institut bestreitet alle Vorwürfe - und sieht einen Systemfehler beim Gesetzgeber.
Von Thomas Fromm, Frankfurt und Klaus Ottmehr...
Käufer von Schrottimmobilien haben einen Prozess gegen die Hypo-Vereinsbank gewonnen. Die Bank sieht in dem Verfahren einen Einzelfall, doch der Rechtsanwalt des klagenden Ehepaares glaubt, dass sich auch andere Betroffene auf dieses Urteil beziehen können.
Von Hannah Wilhelmmehr...
Zwei Einheiten hat die Hypo-Vereinsbank komplett geschlossen - aber das ist erst der Anfang: Bis 2015 will die Bank bis zu 1000 Jobs abbauen. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter zentraler Stabsfunktionen wie Kommunikation oder Wertpapiergeschäft. Der Betriebsrat spricht von einem "Tiefpunkt der Unternehmenskultur".
Von Michael Tibuddmehr...
Der Chef der Hypo-Vereinsbank, Wolfgang Sprißler, geht. Im SZ-Interview spricht er über Fehler beim Umbau des Instituts, seinen Nachfolger Theodor Weimer und den Pessimismus vieler Konjunkturforscher.
Interview: Thomas Frommmehr...
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