Meinung
Versuche von Rechtsextremisten, in Gefängnissen enge Netzwerke zu bilden, sind mit Verboten allein nicht zu bekämpfen. Denn Neonazis von heute stehen nicht mehr in strammer Hierarchie, ihre Verbindungen werden flexibler und schwer greifbar. Gerade deswegen müssen staatliche Organe noch sehr viel genauer hinsehen.
Ein Kommentar von Jan Bielickimehr...
Er war Mitbegründer der RAF, heute ist er ein prominenter Neonazi: Horst Mahler betreibt vor Gericht wieder seine Revisionismus-Kampagne.
Von Kathrin Haimerlmehr...
Der Ex-RAF-Anwalt und heutige Neonazi Horst Mahler steht wegen Volksverhetzung vor Gericht. Dort beschimpft er Richter - und preist den Holocaust-Leugner Bischof Williamson.
mehr...
Der Publizist Arno Lustiger hat das Magazin angezeigt - weil es ein umstrittenes Interview mit dem Rechtsextremisten Horst Mahler veröffentlicht hat. In dem von Michel Friedman geführten Interview werde mehrfach der Holocaust geleugnet, heißt es in der Anzeige.
mehr...
Die Oberstaatsanwältin in Cottbus zollte dem Rechtsextremen Horst Mahler im Prozess "einen gewissen Respekt" - und ging damit zu weit. Nun muss sie die Leitung der Abteilung für politische Straftaten abgeben.
mehr...
Die Münchner Burschenschaft Danubia besteht seit 164 Jahren. Heute gibt es zwar nur wenige aktive Mitglieder, diese fallen in jüngster Zeit aber vor allem durch rechtsextreme Tendenzen auf. Der Verbindungsszene insgesamt und dem Dachverband bereitet dieser rechte Rand zunehmend Ärger.
Von Jan Bielickimehr...
Der Berliner Landesverfassungsschutz hat seitenweise Akten zu Rechtsextremismus vernichtet - trotz Einlagerungsvermerk des Landesarchivs. Ein Zusammenhang mit der NSU-Mordserie soll zwar nicht bestehen, die Opposition spricht dennoch von einem Skandal.
mehr...
In Zeiten der Studentenrevolte trug Otto Schily Krawatte und Dreiteiler, dann verteidigte er RAF-Terroristen. Später gab er sich als Held der inneren Sicherheit. Der Jurist war einer der schillerndsten und widersprüchlichsten Politiker der Bundesrepublik. An diesem Freitag wird er 80 Jahre alt.
Von Hilmar Klutemehr...
Anhand von Originalmaterialien dokumentiert das Radiofeature "Genosse V-Mann, Kamerad Quelle" spannend und authentisch die Abgründe des deutschen Verfassungsschutzes. Darunter sind auch unveröffentlichte Bänder eines V-Mannes.
Von Annette Ramelsbergermehr...
Ob das eine gute Idee war? Michel Friedman interviewt für ein Gesellschaftsmagazin Horst Mahler. Und der Ex-RAF-Mann und heutige Rechtsextremist benimmt sich voll daneben.
mehr...
Michel Friedman hat für ein Gesellschaftsmagazin mit dem Ex-RAF-Terroristen und heutigen Nazi Horst Mahler ein langes Gespräch geführt. Im Interview mit sueddeutsche.de erläutert er, warum er es für wichtig hält, nicht nur über diese Leute zu reden - sondern manchmal auch mit ihnen.
Von Interview: Lars Langenaumehr...
Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes führt eine Frau die thailändische Regierung. Yingluck Shinawatra wurde mit großer Mehrheit vom Parlament zur Ministerpräsidentin gewählt. Ihr Bruder Thaksin war vor fünf Jahren als Regierungschef gestürzt worden.
Kurzmeldungen im Überblickmehr...
Der Ex-RAF-Anwalt und Neonazi Horst Mahler soll eingeräumt haben, jahrelang mit der Staatssicherheit der DDR zusammengearbeitet zu haben. Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi will er aber nicht gewesen sein.
Von Hans Leyendeckermehr...
War es ein gezielter Mordanschlag? War der Todesschütze von der Stasi gesteuert? Seit zwei Jahren ermittelt die Bundesanwaltschaft wieder im Fall des Polizisten Karl-Heinz Kurras, der vor 44 Jahren den Studenten Benno Ohnesorg erschoss - und belastet ihn schwer. Niemand weiß, ob es zu einem erneuten Prozess kommt. Fest steht nur: Die alte Version zu den Ereignissen des 2. Juni 1967 ist nicht mehr haltbar.
Von Hans Leyendeckermehr...
Die Linke und der Antifaschismus: Die Debatte kennt man bereits aus Teilen der 68er-Bewegung. Ulrike Meinhof verglich Stammheim mit Auschwitz und rechtfertigte zugleich das Massaker an den jüdischen Athleten 1972. Die Söhne der Nazis sprachen sich selbst frei von jeder Schuld, und wer "Israel im Geiste" hatte, durfte reale Juden getrost beschimpfen.
Von Michael Stallknechtmehr...
Peter Urbach soll in Kalifornien gestorben sein. Der V-Mann und Agent provocateur besorgte der ersten Generation der RAF Waffen und Equipment. Aus historischer Perspektive müsste der Berliner Verfassungsschutz als Pate der Roten-Armee-Fraktion gelten.
Von Willi Winklermehr...
Er war eine Hassfigur der westdeutschen Linken: Nun soll Peter Urbach, Agent Provocateur und einstiger V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes, tot sein. Gestorben bereits vergangenes Jahr in den Vereinigten Staaten. Seit seiner Enttarnung und seinem Verschwinden aus West-Berlin im Frühjahr 1971 war über seinen Verbleib gerätselt und spekuliert worden.
mehr...
Der Generalbundesanwalt verdächtigt den früheren NPD-Funktionär Ralf W., die Terroristen des "Nationalsozialistischen Untergrunds" mit einer Schusswaffe versorgt zu haben. Sollte sich dies bestätigen, wäre eine enge personelle Verbindung zwischen der Zwickauer Terrorzelle und der NPD bewiesen.
Von Kathrin Haimerl und Markus C. Schulte von Drachmehr...
Ob die Stasi die Tötung des Studenten Benno Ohnesorg im Juni 1967 angeordnet hat oder nicht, wird wohl nicht mit letzter Sicherheit aufgeklärt: Die Ermittlungen gegen den früheren Polizisten Karl-Heinz Kurras, der auf den Studenten geschossen hatte, wurden eingestellt.
mehr...
In Ebersberg demonstrieren junge Leute gegen die Neonazi-Anwältin Sylvia Stolz und ihre Eskapaden im "Namen des Deutschen Reichs".
Von Hans Holzhaidermehr...
Politiker von SPD und Grünen werfen dem TSV-Ehrenvorsitzenden Helmut Großmann Verunglimpfung demokratischer Institutionen vor. Auch seine eigene Partei, die CSU, ist empört.
Von Christoph Giesenmehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.