Dem "Spiegel"-Autor René Pfister wird der Henri-Nannen-Preis für die beste Reportage nachträglich aberkannt. Magazin-Chef Mascolo ist empört.
Interview:
Christopher Keil
Video
Entführer schreiben immer kurz und die Welt wurde auch in sechs Hauptsätzen erschaffen: Aus aktuellem Anlass und zur Ehrung unseres Video-Kolumnisten, hier ein "Best of" des Sprachblogs von Wolf Schneider.
Von
Christian Fuchs
Streit um den Henri-Nannen-Preis: "Spiegel"-Redakteur René Pfister hatte gerade erst den begehrten Reportage-Preis erhalten. Nun ist er ihm von der Jury aberkannt worden.
Von
Christopher Keil
Die Jury des Henri-Nannen-Preises muss zurücktreten, weil sie zunächst eine falsche Entscheidung getroffen und dann den von ihr verliehenen Preis in eine Bestrafung des von ihr Ausgezeichneten verwandelt hat. Ein guter Einstieg? Mag sein. Lesen Sie selbst.
Von
Hans Leyendecker
Einfühlsam, pointiert, elegant: Bundeskanzlerin Merkel fand viele Worte des Lobes für Marcel Reich-Ranicki, dem sie den Preis für sein Lebenswerk überreichte.
Kinder, wie die Zeit vergeht: 1948 gründete Henri Nannen aus der Jugendzeitschrift Zick Zack den Stern. 60 Jahre und ein paar Skandale später, scheint der Nachfolger den Übervater zu überrunden. Dazwischen: die Bilder.
Erst wurde ihm der Kisch-Preis verliehen, dann wieder aberkannt. Nun nimmt ausgerechnet Horst Seehofer, Protagonist in dem umstrittenen Text, den Autor vom Spiegel in Schutz - dabei kommt er in dem Porträt gar nicht gut weg.
Von
Mike Szymanski
Als jüdischer Junge in Nazi-Deutschland flüchtete er sich in die Literatur, in der Bundesrepublik wurde Marcel Reich-Ranicki zum gefürchtetsten aller Kritiker. Stationen seines Lebens.
Von
Friederike Stahl
Kaum ein Komiker bringt in seinen Sketchen so viel Ehrlichkeit auf wie Karl Dall. Selbst Betroffene seiner Gags finden sie witzig. Nun ist er 70 Jahre alt.
Mit Bildern. Von
Hans Hoff
Rick Noack ist 17 und schon seit Jahren Journalist. Mit seinem "Club der jungen Journalisten" will er nun seine Generation in die Branche bringen. Und ihr Bild in der Öffentlichkeit geraderücken.
Interview:
Tilman Queitsch
TV und Print, Illustrierte, linkes Monatsheft, Wochenzeitung und Verlagsgeschäftsführer: Manfred Bissinger ist ein "Täter", kein "Merker".
Von
Willi Winkler
Journalisten arbeiten zu viel und meistens nicht gut genug. Das Internet macht alles nur noch schlimmer. Und damit steht es schlecht um deutsche Regionalzeitungen.
Von
Harald Martenstein
Adolf Eichmann hat sechs Millionen Menschen auf dem Gewissen: Vor fünfzig Jahren wurde der Judenmörder in Argentinien gefasst und später in Israel hingerichtet.
Von
Willi Winkler
Bis der israelische Geheimdienst Adolf Eichmann 1960 aufspürte, wusste angeblich auch der BND nicht, wo sich der NS-Verbrecher aufhielt. Doch Eichmanns Deckname war dem Nachrichtendienst bekannt - und mit dem stand er im Telefonbuch.
Von
Willi Winkler
Die FDP hat eine Tradition in der Demontage ihres Spitzenpersonals - Westerwelle kann in der Führungskrise aus den Fehlern der Vorgänger lernen.
Von
Heribert Prantl
Bei aller Diskussion vergisst man immer wieder das Publikum. Dennoch dürfen sich Journalisten nicht zu sehr an dessen Erwartungen orientieren. Eine Gratwanderung.
Von
Hans Leyendecker
Nach Hitler-Tagebuch-Affäre und Illustriertensterben: Das Allerbeste, was man über den Stern heute sagen kann, ist, dass es ihn noch gibt.
Von
Hans-Jürgen Jakobs
Es sollte der Clou des Jahrhunderts werden: die Veröffentlichung der angeblichen Tagebücher Adolf Hitlers im Stern vor 25 Jahren. Es wurde ein Presse-Skandal, und er kostete das Magazin den Ruf.
Von
Willi Winkler
"Es war der knallharte Versuch, die Publikation zu unterbinden": Wie die Firma Krupp versuchte, Rolf Hochhuths Buch "Der Stellvertreter" zu verhindern.
Von
Willi Winkler
Richard Gruner war Mitgründer des deutschen Zeitschriftenriesen Gruner + Jahr sowie Spiegel-Teilhaber - aus Angst vor Kommunisten floh er nach Vaduz. Er wurde zum Superreichen.
Ein Nachruf von
Hans-Jürgen Jakobs