1. Vorwürfe gegen FPÖ-Chef — Das "Heil Hitler"-Rätsel

    FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache beschuldigt den ORF, für eine Reportage Skinheads bei seinem Wahlkampf zu "Heil Hitler"-Rufen angestiftet zu haben. Der ORF wehrt sich - und Strache muss nun ernste Konsequenzen fürchten. Von Hannah Beitzer

  2. Rechtsradikale spielen "Paulchen Panther" — Empörend, aber nur schwer zu bestrafen

    Nachdem Neonazis bei einem Umzug in München die "Paulchen Panther"-Melodie gespielt haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Doch die bewusste Provokation ist strafrechtlich nur schwer zu fassen. Politiker reagieren empört, die Polizei verteidigt hingegen ihr Vorgehen. Von Annette Ramelsberger und Bernd Kastner

  3. Rechtsextremismus — "Heil Hitler, Herr Friedman!"

    Ob das eine gute Idee war? Michel Friedman interviewt für ein Gesellschaftsmagazin Horst Mahler. Und der Ex-RAF-Mann und heutige Rechtsextremist benimmt sich voll daneben.

  4. Proteste gegen Anwältin — Fräulein Stolz unterzeichnet mit "Heil Hitler"

    In Ebersberg demonstrieren junge Leute gegen die Neonazi-Anwältin Sylvia Stolz und ihre Eskapaden im "Namen des Deutschen Reichs". Von Hans Holzhaider

  5. Anzeige

  6. Poing — Mit braunem Gedankengut aufräumen

    Jugendzentrum will mit Theaterprojekt "acht.acht" Jugendliche über Rechtsradikalismus aufklären. Von Anna Lindener

  7. Liste mit Abgeordneten-Namen aufgetaucht — Neonazis sollen Politiker-Morde erwogen haben

    88 Namen finden sich auf einer Liste, die die mutmaßlichen rechtsextremen Mörder aus Zwickau angefertigt haben. Aufgezählt werden Vertreter türkischer und islamischer Organisationen - sowie die Bundestagsabgeordneten Montag von den Grünen und Uhl von der CSU. Von Oliver Das Gupta

  8. Ausstellung des Alpenvereins — Berg Heil!

    Der Titel ist Programm: Das Alpin-Museum in München beschäftigt sich in der Ausstellung "Berg Heil!" mit der Geschichte des Alpenvereins. Die Verantwortlichen wollen damit eine Debatte provozieren - über die deutsch-nationale und offen antisemitische Vergangenheit. Von Christian Sebald

  9. Rechter Terror — Bayerns braunes Spinnennetz

    Kooperation statt Konkurrenz: Unter dem Neonazi Martin Wiese schlossen sich mehrere bayerische Kameradschaften zusammen. Die Ambitionen der neuen Führungsfigur in der bayerischen Neonazi-Szene, die bereits 2003 wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung verurteilt worden war, gehen offenbar weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Von Frederik Obermaier

  10. Neonazis in Bayern — Netz der braunen Kameraden

    Getarnte Parteien, gewaltbereite Gruppen und verurteilte Terroristen: Ermittler schätzen, dass es in Bayern eine Szene mit etwa 700 gewaltbereiten Neonazis und 300 Skinheads gibt. Das ist seit Jahren bekannt, darüber diskutiert wurde bisher kaum. Ein Überblick über die rechtsextremen Netzwerke in Bayern. Von Christoph Giesen, Frank Müller und Frederik Obermaier

  11. Kölner Karneval und der Nationalsozialismus — Der braunste Spaß der Welt

    Köln liebt das feiern, und es liebte den Mann aus Braunau. Der Kölner Karneval steckte mit staatskonformen Spaßoffensiven, Propaganda und antisemitischer Hetze tief im braunen Sumpf. Die Zeit nach 1945? Eine große Verdrängung und Legendenbildung des Kampfes der Karnevalisten gegen NS-Bonzen. Eine überfällige Ausstellung räumt jetzt mit der Mär vom Widerstand auf. Von Rudolf Neumaier

  12. Rechter Terror in München — Unheimliche Parallelen

    Für die Nationalsozialisten war München die "Hauptstadt der Bewegung", das rechtsextreme Zwickauer Terrortrio hat dort zwei ausländische Mitbürger ermordet - zu der Zeit, als in München Prozesse gegen rechtsextremistische Straftäter liefen. Und nicht weit von Treffpunkten ihrer Gesinnungsgenossen entfernt. Die Polizei prüft nun einen möglichen Zusammenhang. Von Susi Wimmer, Florian Fuchs und Bernd Kastner

  13. Amtsgericht Dachau — Verbotene Nazi-Symbole

    Vor wenigen Monaten hatte ein 20-Jähriger auf der Dachauer Polizei Wache im Suff "Heil Hitler" gebrüllt. Nun sitzt er schon wieder vor Gericht, kahlgeschoren und tätowiert mit Lebensrunen und SS-Totenkopf. Und angeblich geläutert. Von Gregor Schiegl

  14. Das Bild der Deutschen im Weltkino — Hitlergruß und Fettanzug

    Ob unbeholfene Freaks oder einfach nur Nazis: Wenn Deutsche in internationalen Filmen auftauchen, wirken sie meist recht eindimensional. In "Shanghai", der jetzt in die Kinos kommt, mimt Christopher Buchholz wieder einen ideologischen Unsympath, doch wenigstens bleibt ihm der Fettanzug erspart. Eine Betrachtung aus aktuellem Anlass. Von Martin Zips

  15. Schauspieler Vadim Glowna wird 70 — Eher der "Gründgens-Typ"

    Das Gesicht kennt man: Vadim Glowna spielt in "Tatort", "Traumschiff", aber auch im "Faust". Die großen Rollen bekam er nie. Doch ging der Gründgens-Schüler wunderbar konsequent seinen Weg. Der Schauspieler, Regisseur und Geschichtenerzähler wird 70 Jahre alt. Von Christopher Keil

  16. Hakenkreuz im Maisfeld — Immer wieder Aßling

    "Ich mache mir Sorgen, was da für eine Generation heranwächst": Das Hakenkreuz in einem Maisfeld entsetzt die Aßlinger. Zum dritten Mal in zehn Jahren ermittelt der Staatsschutz in der kleinen Gemeinde. Von C. Fries

  17. Verhältnis zu Israel — Wie es die Linke mit dem Antisemitismus hält

    Die Linke und der Antifaschismus: Die Debatte kennt man bereits aus Teilen der 68er-Bewegung. Ulrike Meinhof verglich Stammheim mit Auschwitz und rechtfertigte zugleich das Massaker an den jüdischen Athleten 1972. Die Söhne der Nazis sprachen sich selbst frei von jeder Schuld, und wer "Israel im Geiste" hatte, durfte reale Juden getrost beschimpfen. Von Michael Stallknecht

  18. Zum 11.11.: Karneval und Faschismus — Zum Totlachen

    Frohsinn und Faschismus: Der Historiker Carl Dietmar bricht ein Kölsches Tabu - und spricht über die Verknüpfungen der Nazis mit den Narren. Interview: Jochen Arntz

  19. Verurteilter Rechtsterrorist — Neonazi W. kommt unter Aufsicht

    Bald hat er seine Haft abgesessen: Im September kommt der verurteilte Neonazi Martin W. frei. Dann steht er erst einmal unter besonderer Beobachtung. Denn an seiner Gesinnung hat sich während der Haft nichts geändert. Von Christian Rost

  20. Rechte Szene in München — Bewegung im braunen Sumpf

    Im August 2010 wurde der Rechtsextremist Martin Wiese aus der Haft entlassen. Nun versucht er offenbar, die zerstrittene Neonazi-Szene im Raum München zu einen. Von F. Obermaier und M. Maier-Albang

  21. Martin Wiese — Ein Mann schreckt Landshut auf

    Nach dem Zuzug des Rechtsextremisten Martin Wiese fürchtet die Stadt das Erstarken der Neonazi-Szene - der Terrorist sieht sich als Opfer. Von Petra Hemmelmann

  22. Wien: Bürgermeisterwahl — Haiders Erben - der Sieg der Rechten

    Triumph der Rechten: Die ausländerfeindliche Freiheitliche Partei Österreichs hat unter Führung von Heinz-Christian Strache ihren Stimmenanteil in Wien verdoppelt. Die SPÖ verliert ihre absolute Mehrheit. Wie konnte das passieren? Von Günther Fischer

  23. Neonazi-Kameradschaft in Geretsried — Böses Blut und rechte Ehre

    Die Kameradschaft "Jagdstaffel D.S.T." pflegt Kontakte zum verbotenen Netzwerk "Blood and Honour". Das Innenministerium will dafür aber keine Anhaltspunkte erkennen. Von Frederik Obermaier

  24. NPD: 60.000 Mails veröffentlicht — Feldpost aus der Parteizentrale

    Ein Datenleck düpiert die NPD: Mehr als 60.000 interne E-Mails sind der Partei abhanden gekommen. Sie zeigen, wie die Rechtsextremen Wahlkämpfe organisieren - und offenbaren jede Menge Zoff in den Reihen der Kameraden.

  25. Filmfestival Cannes — Filmische Verzweiflungstaten

    Video Gibt es in Cannes eigentlich noch das Kino, das ganze Säle füllt? Neue Wettbewerbsfilme von Jean-Luc Godard und mit Javier Bardem. Von Tobias Kniebe

  26. Neonazi-Gruppe "Jagdstaffel" — Rechts, gewaltbereit, aus Geretsried

    Ihr Auftritt ist martialisch, ihre Gesinnung rechts und eines ihrer Mitglieder ein verurteilter Neonazi: Vor fast einem Jahr wurde in Geretsried die Neonazi-Kameradschaft "Jagdstaffel" gegründet. Mittlerweile beobachtet sie der Verfassungsschutz. Von F. Obermaier

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