FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache beschuldigt den ORF, für eine Reportage Skinheads bei seinem Wahlkampf zu "Heil Hitler"-Rufen angestiftet zu haben. Der ORF wehrt sich - und Strache muss nun ernste Konsequenzen fürchten.
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Hannah Beitzer
Nachdem Neonazis bei einem Umzug in München die "Paulchen Panther"-Melodie gespielt haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Doch die bewusste Provokation ist strafrechtlich nur schwer zu fassen. Politiker reagieren empört, die Polizei verteidigt hingegen ihr Vorgehen.
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Annette Ramelsberger und Bernd Kastner
Ob das eine gute Idee war? Michel Friedman interviewt für ein Gesellschaftsmagazin Horst Mahler. Und der Ex-RAF-Mann und heutige Rechtsextremist benimmt sich voll daneben.
88 Namen finden sich auf einer Liste, die die mutmaßlichen rechtsextremen Mörder aus Zwickau angefertigt haben. Aufgezählt werden Vertreter türkischer und islamischer Organisationen - sowie die Bundestagsabgeordneten Montag von den Grünen und Uhl von der CSU.
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Oliver Das Gupta
Der Titel ist Programm: Das Alpin-Museum in München beschäftigt sich in der Ausstellung "Berg Heil!" mit der Geschichte des Alpenvereins. Die Verantwortlichen wollen damit eine Debatte provozieren - über die deutsch-nationale und offen antisemitische Vergangenheit.
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Christian Sebald
Kooperation statt Konkurrenz: Unter dem Neonazi Martin Wiese schlossen sich mehrere bayerische Kameradschaften zusammen. Die Ambitionen der neuen Führungsfigur in der bayerischen Neonazi-Szene, die bereits 2003 wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung verurteilt worden war, gehen offenbar weit über die Grenzen Bayerns hinaus.
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Frederik Obermaier
Getarnte Parteien, gewaltbereite Gruppen und verurteilte Terroristen: Ermittler schätzen, dass es in Bayern eine Szene mit etwa 700 gewaltbereiten Neonazis und 300 Skinheads gibt. Das ist seit Jahren bekannt, darüber diskutiert wurde bisher kaum. Ein Überblick über die rechtsextremen Netzwerke in Bayern.
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Christoph Giesen, Frank Müller und Frederik Obermaier
Köln liebt das feiern, und es liebte den Mann aus Braunau. Der Kölner Karneval steckte mit staatskonformen Spaßoffensiven, Propaganda und antisemitischer Hetze tief im braunen Sumpf. Die Zeit nach 1945? Eine große Verdrängung und Legendenbildung des Kampfes der Karnevalisten gegen NS-Bonzen. Eine überfällige Ausstellung räumt jetzt mit der Mär vom Widerstand auf.
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Rudolf Neumaier
Für die Nationalsozialisten war München die "Hauptstadt der Bewegung", das rechtsextreme Zwickauer Terrortrio hat dort zwei ausländische Mitbürger ermordet - zu der Zeit, als in München Prozesse gegen rechtsextremistische Straftäter liefen. Und nicht weit von Treffpunkten ihrer Gesinnungsgenossen entfernt. Die Polizei prüft nun einen möglichen Zusammenhang.
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Susi Wimmer, Florian Fuchs und Bernd Kastner
Vor wenigen Monaten hatte ein 20-Jähriger auf der Dachauer Polizei Wache im Suff "Heil Hitler" gebrüllt. Nun sitzt er schon wieder vor Gericht, kahlgeschoren und tätowiert mit Lebensrunen und SS-Totenkopf. Und angeblich geläutert.
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Gregor Schiegl
Ob unbeholfene Freaks oder einfach nur Nazis: Wenn Deutsche in internationalen Filmen auftauchen, wirken sie meist recht eindimensional. In "Shanghai", der jetzt in die Kinos kommt, mimt Christopher Buchholz wieder einen ideologischen Unsympath, doch wenigstens bleibt ihm der Fettanzug erspart.
Eine Betrachtung aus aktuellem Anlass. Von
Martin Zips
Das Gesicht kennt man: Vadim Glowna spielt in "Tatort", "Traumschiff", aber auch im "Faust". Die großen Rollen bekam er nie. Doch ging der Gründgens-Schüler wunderbar konsequent seinen Weg. Der Schauspieler, Regisseur und Geschichtenerzähler wird 70 Jahre alt.
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Christopher Keil
"Ich mache mir Sorgen, was da für eine Generation heranwächst": Das Hakenkreuz in einem Maisfeld entsetzt die Aßlinger. Zum dritten Mal in zehn Jahren ermittelt der Staatsschutz in der kleinen Gemeinde.
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C. Fries
Die Linke und der Antifaschismus: Die Debatte kennt man bereits aus Teilen der 68er-Bewegung. Ulrike Meinhof verglich Stammheim mit Auschwitz und rechtfertigte zugleich das Massaker an den jüdischen Athleten 1972. Die Söhne der Nazis sprachen sich selbst frei von jeder Schuld, und wer "Israel im Geiste" hatte, durfte reale Juden getrost beschimpfen.
Von
Michael Stallknecht
Frohsinn und Faschismus: Der Historiker Carl Dietmar bricht ein Kölsches Tabu - und spricht über die Verknüpfungen der Nazis mit den Narren.
Interview:
Jochen Arntz
Bald hat er seine Haft abgesessen: Im September kommt der verurteilte Neonazi Martin W. frei. Dann steht er erst einmal unter besonderer Beobachtung. Denn an seiner Gesinnung hat sich während der Haft nichts geändert.
Von
Christian Rost
Im August 2010 wurde der Rechtsextremist Martin Wiese aus der Haft entlassen. Nun versucht er offenbar, die zerstrittene Neonazi-Szene im Raum München zu einen.
Von
F. Obermaier und M. Maier-Albang
Nach dem Zuzug des Rechtsextremisten Martin Wiese fürchtet die Stadt das Erstarken der Neonazi-Szene - der Terrorist sieht sich als Opfer.
Von
Petra Hemmelmann
Triumph der Rechten: Die ausländerfeindliche Freiheitliche Partei Österreichs hat unter Führung von Heinz-Christian Strache ihren Stimmenanteil in Wien verdoppelt. Die SPÖ verliert ihre absolute Mehrheit. Wie konnte das passieren?
Von
Günther Fischer
Die Kameradschaft "Jagdstaffel D.S.T." pflegt Kontakte zum verbotenen Netzwerk "Blood and Honour". Das Innenministerium will dafür aber keine Anhaltspunkte erkennen.
Von
Frederik Obermaier
Ein Datenleck düpiert die NPD: Mehr als 60.000 interne E-Mails sind der Partei abhanden gekommen. Sie zeigen, wie die Rechtsextremen Wahlkämpfe organisieren - und offenbaren jede Menge Zoff in den Reihen der Kameraden.
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Gibt es in Cannes eigentlich noch das Kino, das ganze Säle füllt? Neue Wettbewerbsfilme von Jean-Luc Godard und mit Javier Bardem.
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Tobias Kniebe
Ihr Auftritt ist martialisch, ihre Gesinnung rechts und eines ihrer Mitglieder ein verurteilter Neonazi: Vor fast einem Jahr wurde in Geretsried die Neonazi-Kameradschaft "Jagdstaffel" gegründet. Mittlerweile beobachtet sie der Verfassungsschutz.
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F. Obermaier