Statt abzuwarten, hat US-Präsident Obama nach dem Newtown-Massaker die Verschärfung des Waffenrechts eng mit seiner Person verknüpft. Nun hat er eine Niederlage kassiert und muss einsehen: Die Waffenlobby ist zu mächtig und viele US-Senatoren sind zu feige, um selbst eine stumpfe Verschärfung der Gesetze zu verabschieden.
Von Johannes Kuhnmehr...
Der mutmaßliche Absender der Giftbriefe an US-Präsident Barack Obama und einen Senator ist gegen Kaution freigelassen worden. Auf einer US-Luftwaffenbasis in der Nähe der Hauptstadt Washington wurde nun ein weiterer verdächtiger Brief entdeckt.
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Amerika hangelt sich von einer Krise zur nächsten: Am Freitag tritt ein 85 Milliarden Dollar schweres Spardiktat in Kraft. Doch Obama und die Republikaner schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu - wer sich zuerst bewegt, verliert. Der Präsident setzt darauf, dass die Öffentlichkeit den Konservativen das Nichtstun übler nimmt als ihm.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Am Freitag wird das radikale 85-Milliarden-Spardiktat in den USA Realität. 750.000 Jobs sind in Gefahr, es drohen Lehrer-Entlassungen, Kürzungen im Militärhaushalt und ein reduziertes Wirtschaftswachstum. Im Kampf um die öffentliche Meinung, wer schuld an der Krise sei, setzt Präsident Obama auf seine Popularität. Für die Republikaner könnte es eng werden.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Blog
Rückschlag für den US-Präsidenten: Barack Obama wollte Sturmgewehre verbieten lassen. Doch das Vorhaben wird wohl nicht einmal in einen Gesetzentwurf einfließen. Selbst die Demokraten sehen keine Chancen.
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Der eine fühlt links und gilt als Obamas Mentor, der andere als ärgster Widersacher des Präsidenten: Die Fraktionsführer im Senat, Harry Reid und Mitch McConnell, sollen Amerika vor dem Sturz von der Haushaltsklippe bewahren. Die beiden Politiker bekämpfen sich seit Jahren mit allen Tricks - doch sie eint das Gespür für den kleinsten gemeinsamen Nenner. Es ist zweifelhaft, ob das für einen Deal genügt.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Mit einem Kniff blockiert die republikanische Senatsminderheit den neuen Pentagon-Chef. Erst Ende Februar wollen sie ihren Parteifreund Hagel durchwinken. Welches Kalkül hinter dem Affront steckt und welche Folgen er für Präsident Obama und sein neues Kabinett hat.
Eine Übersicht von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Das ging schief: John Boehner wollte Barack Obama im Streit um den US-Haushalt und das "fiscal cliff" unter Druck setzen, doch die eigenen Leute verweigern ihm die Gefolgschaft. Jetzt muss der Sprecher des Repräsentantenhauses eine Koalition der Vernunft schmieden - und provoziert womöglich die Spaltung seiner Republikaner.
Von Reymer Klüvermehr...
Die Republikaner revoltieren gegen ihren Anführer Boehner, Obama muss sich etwas einfallen lassen: Die Verhandlungen über die Abwendung der "Fiskalklippe" sind zum Stillstand gekommen, sie könnte der US-Wirtschaft 2013 500 Milliarden Dollar entziehen. Jetzt wird über die Weihnachtstage hinter verschlossenen Türen weiterverhandelt. Drei Fragen und Antworten zur Fiskalklippe.
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Republikanern und Demokraten läuft die Zeit davon: Bis Silvester muss im US-Haushaltsstreit ein Kompromiss her, sonst droht eine neue Rezession. Finanzminister Geithner zufolge erreicht das Land zum Jahresende die Schuldenobergrenze - jetzt will er durch Umschichtungen im Etat mehr Zeit für Verhandlungen gewinnen.
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Obama und dem US-Kongress läuft die Zeit davon: In wenigen Tagen drohen Amerikas Bürgern automatisch Steuererhöhungen und den Regierungsbehörden drastische Kürzungen. Dass das Land von der Steuerklippe stürzt, gilt als äußerst wahrscheinlich - nun soll ein Hintertür-Kompromiss die Geringverdiener schützen.
Von Johannes Kuhnmehr...
Auch bei einem Krisengespräch mit Barack Obama konnten Demokraten und Republikaner keine Lösung in den US-Etatverhandlungen finden. Jetzt sollen Spitzenpolitiker beider Parteien einen Ausweg suchen. Gelingt das bis Montag nicht, drohen automatische Haushaltskürzungen und Steuererhöhungen.
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In wenigen Stunden greifen die Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen der "Fiskalklippe". Experten fürchten verheerende Folgen für die US-Wirtschaft. Der Senat vertagte in der Nacht die Verhandlungen erneut, damit bleiben den Abgeordneten nur noch wenige Stunden. Jetzt soll eine alte Freundschaft von Vizepräsident Biden helfen.
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Langsam wird klar, wie genau US-Präsident Obama gegen Waffengewalt vorgehen will. Sein Vize Biden hat 19 Vorschläge erstellt, die der Präsident per Exekutivorder erlassen kann. Um die strengeren Waffenregelungen gegen Republikaner und die NRA durchsetzen zu können, ist eine PR-Offensive geplant.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Einige Dekrete zur Verschärfung des Waffenrechts hat Präsident Obama bereits unterzeichnet. Für seine wichtigsten Forderungen, wie dem eines Verkaufsverbots von Sturmgewehren und großen Magazinen, braucht er jedoch die Unterstützung des Abgeordnetenhauses. Aus dem werden aber erhebliche Zweifel laut.
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Es ist nur eine Lösung auf Zeit, aber dennoch ein positiver Schritt: Die Republikaner im US-Abgeordnetenhaus wollen in der kommenden Woche per Gesetz die Schuldengrenze des Landes erhöhen - wenn auch nur für drei Monate. Bis dahin fordern sie Zugeständnisse der Demokraten.
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Machtprobe mit dem Präsidenten: Die Republikaner haben es im Senat abgelehnt, Obamas Kandidaten für das Amt des Pentagon-Chefs zu bestätigen. Die Konservativen wollen der Nominierung ihres Parteifreunds Chuck Hagel erst in zehn Tagen zustimmen - und so weitere Informationen erhalten.
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Was Mitt Romney wirklich denkt: In einem heimlich aufgezeichneten Video vor reichen Unterstützern lästert er über seine Mitbürger. Ein Großteil der Amerikaner zahle keine Steuern, koste dem Staat nur Geld. Damit knüpft er an die bisherigen Patzer an, mit denen sich Republikaner und Demokraten im Wahlkampf zur Lachnummer machen. Ein Überblick über die größten Ausrutscher.
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Zahlreiche Gerüchte gibt es um die Steuermoral Mitt Romneys. Nun will der US-Präsidentschaftskandidat das Thema endlich los werden. Daten aus zwei Jahrzehnten legt er offen - und will so dem Image des kaltherzigen Multimillionärs entgegentreten.
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100 Mal war Obama Golfspielen, aber nur einmal mit einem Republikaner. In seiner ersten Amtszeit hat sich der wiedergewählte Präsident isoliert. Die riesigen Probleme des Landes kann er aber nur gemeinsam mit dem politischen Gegner lösen. Deshalb muss Obama seine Art ändern, Politik zu machen.
Von Matthias Kolb, Chicagomehr...
Der Befreiungsschlag geht nach hinten los: Mitt Romney behauptet, in den vergangenen zehn Jahren stets mindestens 13 Prozent Steuern gezahlt zu haben. Steuerrechtler fragen sich: 13 Prozent - wovon? Romneys Vizekandidat Ryan kommt der Debatte zuvor: Er hat jetzt seine Steuerbescheide von 2010 und 2011 veröffentlicht.
Von Michael Königmehr...
In ihren Ausgeh-Uniformen von Ralph Lauren sehen die amerikanischen Olympioniken aus, als kämen sie direkt von der Navy. Es ist nur ein kleines Detail, das die Heimatfront jetzt in Rage versetzt - auf dem kleinen Schild im Kragen steht: Made in China. Doch ohne ihre Sportleroutfits hätten die Athleten gerade in London ein Problem.
Eine Glosse von Boris Herrmannmehr...
Über Erfolge der US-Athleten bei den Olympischen Spielen freuen sich nicht nur die USA. Auch die chinesische Textilwirtschaft darf jubeln: Sie hat den US-Olympioniken die Ausgehgarderobe geschneidert. Politiker fordern nun mehr als drastische Maßnahmen.
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Der Hurrikan "Sandy" könnte sich unmittelbar auf die US-Wahlen auswirken - mit Nachteil für US-Präsident Barack Obama. Seine derzeitige Strategie besteht darin, jene ausfindig zu machen, die wanken, zaudern, zweifeln oder zu bequem sind, wählen zu gehen. Doch in den umkämpften Bundesstaaten Virginia und Ohio könnten nun viele zu Hause bleiben - und auch am 6. November womöglich gar nicht wählen gehen.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Mitt Romney vermeidet es, im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft über seinen Glauben zu sprechen - weil Mormonen bei vielen Amerikanern als umstritten gelten. Dabei hat die Religionsgemeinschaft zahlreiche bekannte Anhänger, darunter Vampir-Mütter, Hotelmagnaten und Hollywood-Stars.
Von Friederike Hunkemehr...
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