Das heutige Kino braucht Helden mit Vergangenheit. Anstatt die großen Kinoregisseure zurück ans Filmset zu holen, verleihen wir ihnen nutzlose Preise. Ein Appell.
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Tobias Kniebemehr...
Auszeichnung für das "personifizierte Sturmgeschütz der Gleichberechtigung": Alice Schwarzer hat in der Frankfurter Paulskirche den mit 20.000 Euro dotierten Ludwig-Börne-Preis erhalten. Sie dankte mit einer Schelte an die "neuen deutschen Mädchen".
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Vor 40 Jahren wurde Benno Ohnesorg getötet. Den Studenten kannte sie von Jugend an - wie Katja Ebstein den 2. Juni 1967 erlebt hat.
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Willi Winklermehr...
Augstein, Nannen und Bucerius als großzügige Spender: Nicht bloß Stasi und Apo, vor allem einige Hamburger Großverlage wollten 1968 Axel Springers Macht beschneiden.
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Von Willi Winklermehr...
Für seine Reportagen erhält der amerikanische Journalist Seymour Hersh den Demokratiepreis der "Blätter für deutsche und internationale Politik" in Berlin. Hersh hat das Vietnam-Kriegsmassaker von My Lai aufgedeckt, später enthüllte er den Folter-Skandal von Abu Ghraib.
Laudatio von
Hans Leyendeckermehr...
U-Bahn fahren in Pjöngjang und dann dieser herrliche libysche Wüstensee: Tony Wheeler bereist Schurkenstaaten und stößt dabei auf ein Land wie ein Gulag, betrieben von Monthy Python.
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Alex Rühlemehr...
Früher hakten sie sich unter am Arm der Patriarchen, jetzt redet eine von ihnen gewaltig mit: Der Offene Brief der Flick-Enkelin Dagmar Ottmann intensiviert die Debatte um die "Verstrickungen" der Industriellen-Dynastie in die NS-Vergangenheit.
Von Hans Leyendecker
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Jetzt wird abgerechnet: Und zwar mit allen, die damit prahlen, schlecht in Mathe zu sein. Es ist doch hierzulande viel zu einfach, die Rechen-Null zu markieren. Plädoyer für eine verfemte Wissenschaft.
Von
Rainer Stadlermehr...
Die Bildungskatastrophe und die Eliten, die Wertedebatte und die Perspektivlosigkeit - das alles in geistlosen Dämmer versetzt von einer heillosen Macht des Vulgären aus den Massenmedien: Ist das Deutschland?
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Gustav Seibtmehr...
Wie man einem alten Mann in den Hals guckt - oder: Die Symbolik von Fernsehbildern: Eine Bestie sieht jedenfalls anders aus als der gefangene Saddam in der Darstellung des US-Militärs.
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WILLI WINKLERmehr...
Der Mann ist durch das Fegefeuer der Satire-Eitelkeiten gegeangen. Denn er musste jahrelang Gags für Harald Schmidt schreiben. Jetzt legt Bernd Zeller die Satirezeitschrift "Pardon" neu auf. Richtig, das ist die mit dem Logo des grüßenden Leibhaftigen.
Von
CHRISTIAN FUCHSmehr...
Der Suhrkamp Verlag trennt sich von seinem Geschäftsführer Günter Berg - nicht ganz unerwartet, aber auch nicht ganz geplant.
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THOMAS STEINFELDmehr...
Martin Walser geht zum Rowohlt Verlag. Ein Abschied, ein Neubeginn. Doch nun kommt eine unerhörte Tat des verstorbenen Suhrkamp-Verlegers Siegfried Unseld zum Vorschein: Walser erhielt alle Rechte an seinem Werk. Und das nimmt er wohl mit ins neue Haus.
Von
THOMAS STEINFELDmehr...
Die Rechtschreibreform hat bis auf weiteres die parallele Zirkulation von "daß" und "dass", "rau" und rauh" etc. eingeführt. Zur Buchmesse hat der abgeebbte Streit erneut Wellen geschlagen.
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Von Lothar Müllermehr...
Seit dem Tod des Verlegers Unseld vor einem Jahr macht sein Suhrkamp-Verlag mehr durch Pannen als durch sein Programm auf sich aufmerksam. Nun soll Unselds Witwe in die Geschäftsführung aufrücken. Erwartet worden war eine solche Wendung, vorgesehen war sie nicht. Von Thomas Steinfeld
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Knapp zwölf Millionen besitzen ihn, und angeblich haben vierzig Prozent der deutschen Bevölkerung "Kontakt zum Quelle-Katalog", wie immer der aussehen mag.
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Von Willi Winklermehr...
In einem ebenso dürren wie unmissverständlichen Bulletin haben am die fünf Mitglieder des Stiftungsrates, der über "Kontinuität, Ruf und literarischen Anspruch" des Suhrkamp Verlages wache, ihr Mandat niedergelegt.
Von
LOTHAR MÜLLERmehr...
Was macht einen Menschen aus? Wolfgang Frühwald fragt nach dem Bild des Menschen und antwortet auf die Kritik von Friedrich Wilhelm Graf.
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Wolfgang Frühwaldmehr...
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