Es war eine Meldung, die für Unverständnis sorgte: Das Wirtschaftsministerium wollte den Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber nicht mehr im Umwelt-Beirat der Bundesregierung sehen. Nun darf er doch bleiben.
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Er ist einer der bekanntesten Klimaforscher der Welt, doch das kümmert die Liberalen nicht: Das Wirtschaftsministerium von Philipp Rösler weigert sich, den Physiker Hans-Joachim Schellnhuber erneut zum Leiter des Umwelt-Beirats zu berufen. Dessen Kollegen sind entsetzt und spekulieren über die Hintergründe.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Nach dem Petersberger Klimadialog hat Umweltminister Peter Altmaier versucht, Optimismus zu verbreiten. Lutz Wicke sieht dazu keinen Anlass. Für ihn befinden wir uns in einer "absolut verzweifelten Situation". Und daran, so erklärt er im Interview, sind auch Klimawissenschaftler wie er selbst verantwortlich.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Berater der Bundesregierung gehen einen ungewöhnlichen Weg, um die Grundlagen des Klimawandels, seine Folgen sowie mögliche Gegenmaßnahmen zu erklären: Mit einem Comic wollen sie ein Publikum erreichen, das bisher nicht viel Interesse an den Berichten hatte.
Von Christopher Schradermehr...
Investoren halten tendentiell an erprobten Technologien fest. Auch weil sie für negative Folgen für Umwelt und Klima nicht aufkommen müssen. Dies hemmt den Umstieg auf Zukunftstechnologien wie erneuerbare Energiequellen. Zwei Wissenschaftler wollen dies "kreativ stören" - und Aktionäre für Schäden haften lassen.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
"Probleme lösen, nicht beschreiben": Der frühere Umweltminister Töpfer und der Chef des Bundesumweltamts Flasbarth fordern von der schwarz-gelben Regierung, die Energiewende nicht in Frage zu stellen. Die Bedenken der Minister Rösler und Altmaier lassen sie nicht gelten. Die Opposition spricht von "bewusster Sabotage".
Von Claus Hulverscheidt und Marlene Weissmehr...
Der einflussreiche Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber plädiert für einen politisch unabhängigen Weltklimarat - und fordert den Chef des Gremiums zum Rücktritt auf.
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Es besteht kaum Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Klimaverhandlungen in Durban. Das Kyoto-Protokoll ist am Ende - auch wenn China sich jetzt bewegt, sagt der Klimaökonom Lutz Wicke. Gemeinsam mit anderen Klimaexperten hat er eine alternative Strategie entwickelt, um die Erderwärmung zu stoppen. Im Gespräch mit sueddeutsche.de erklärt er, wie ein gerechteres System zum Schutz des Weltklimas aussehen könnte.
Interview: Markus C. Schulte von Drachmehr...
Klimaforscher prognostizieren drastische Folgen, wenn die Staaten nicht schnell handeln - und sie warnen vor Zeitpunkten, an denen das Klima unwiderruflich kippt.
Von C. Schradermehr...
Die Erderwärmung könnte das Klima in Teilen der Erde irreversibel kippen lassen, warnen Potsdamer Wissenschaftler. Neun Regionen scheinen besonders gefährdet.
Von Christopher Schradermehr...
Die gestohlenen E-Mails von Klimaforschern zeigen: Da kommunizierten keine Heiligen. Doch Stoff für Verschwörungstheoretiker bieten sie trotzdem nicht.
Von C. Schradermehr...
Kurz vor dem Klimagipfel warnen führende Forscher: Die Durchschnittstemperatur könnte massiv steigen - wenn der Mensch weitermacht wie bisher.
Von Christopher Schradermehr...
"Die Wanne ist voll": Klimaexperten sind empört über das absehbare Scheitern eines weltweiten CO2-Abkommens.
Protokolle: P. Illinger und C. Schradermehr...
Drastisch wie nie zuvor machen die UN den Menschen für den Klimawandel verantwortlich. "Die Beweise liegen auf dem Tisch", so Achim Steiner vom UN-Umweltprogramm.
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Im Norden Alaskas schwindet der Permafrost. Das bedroht die Existenz von Eskimodörfern, die auf den vereisten Boden angewiesen sind. Auswirkungen des Klimawandels treffen zuerst die weniger entwickelten Gebiete.
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Die Kanzlerin hält es nun offenbar doch für möglich, dass auf dem G-8-Gipfel eine weltweite Klimaschutz-Initiative verabschiedet werden kann. Umweltexperten warnen indes vor einer Verwässerung der bestehenden Ziele.
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Nach Kritik an seiner Klimaschutz-Initiative hat US-Präsident Bush in einer Videokonferenz mit Kanzlerin Merkel versucht, die Gemüter zu beschwichtigen - ohne in der Sache selbst nachzugeben.
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Tony Blair kündigt ein ,,revolutionäres'' Gesetz an: Großbritannien soll zur Reduzierung von Kohlendioxid weit über die von der EU gesteckten Ziele hinausgehen. Jetzt bekommt er Unterstützung vom Festland.
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Britische Wissenschaftler fordern, das Kyoto-Protokoll "über Bord zu werfen", weil Klimapolitik radikal neu gedacht werden müsse. Es sei an der Zeit für Programme wie in einer Kriegssituation.
Von Christopher Schradermehr...
Angela Merkel hatte den Klimaschutz ganz oben auf ihre G-8-Agenda gesetzt. Doch nicht einmal Umweltschützer sind sich einig, ob der Kompromiss von Heiligendamm ein Fortschritt ist.
Von Michael Bauchmüller und Christian Wernickemehr...
Einen Misserfolg können sich die Konferenzteilnehmer auf keinen Fall leisten, sagt der Berater der Bundeskanzlerin, Hans Joachim Schellnhuber. Denn dies wäre ein erheblicher Gesichtsverlust für alle Beteiligten.
Interview: Michael Bauchmüller und Jeanne Rubnermehr...
Ganze Völker sind im Lauf der Geschichte verschwunden, weil sich das Klima verändert hat, sagt Hans Joachim Schellnhuber. Der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung glaubt: Die Erwärmung heute kann aufgehalten werden. Vermutlich.
Interview: Alex Rühlemehr...
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