Die Debatte um Steinbrücks Nebeneinkünfte reißt nicht ab. 2010 bis 2012 saß der SPD-Kanzlerkandidat im Aufsichtsrat des Stahlkonzerns Thyssen-Krupp - und soll laut einem Zeitungsbericht seinem Arbeitgeber politische Hilfe gegen hohe Strompreise zugesichert haben. Die SPD wittert eine "Schmutzkampagne".
Von Nico Fried, Berlin, und Klaus Ottmehr...
Ein maroder Bankensektor und wachsende Staatsschulden: Die Ratingagentur Moody's senkt die Bonitätsnote für Zypern um drei Stufen. Die Entscheidung fällt in eine Zeit hitziger Diskussionen um internationale Hilfen für das krisengeschüttelte Land.
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Der Chef der Deutschen Bank fühlt sich ungerecht behandelt. In Interviews wehrt sich Jürgen Fitschen gegen den Verdacht der Staatsanwaltschaft, an Umsatzsteuerhinterziehung beteiligt gewesen zu sein - und ist "erschüttert" über das Vorgehen der Ermittler.
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Das hat es seit 2007 in Deutschland nicht mehr gegeben: Der Haushalt schließt mit einem kleinen Plus. Zwar nahm der Bund auch 2012 viele Schulden auf, doch die vollen Kassen in den Sozialversicherungen sorgten für einen Milliardenüberschuss. Für die Wirtschaft war es allerdings ein schwierigeres Jahr - und 2013 dürfte kaum besser werden.
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Eigentlich ist Pro Bahn ein kritischer Verband, der die Interessen von Fahrgästen vertritt. Nun schmeißt einer der drei stellvertretenden Vorsitzenden hin - weil er die Unabhängigkeit von Pro Bahn in Gefahr sieht.
Von Daniela Kuhr, Berlinmehr...
Als die Deutsche Bank Anshu Jain und Jürgen Fitschen im Frühjahr die Führung des Instituts anvertraute, hofften viele auf ruhigere Zeiten in dem Geldhaus. Doch daraus wird nun erstmal nichts. Ihr Vorgänger Josef Ackermann stellt seinen Nachfolger Jain in aller Öffentlichkeit bloß. Im Frankfurter Geldhaus herrscht Irritation.
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Mehr als nur abnicken: Der Bundestag nimmt sich wohl bis Freitag Zeit, um über die neuen Hilfen für Griechenland zu beraten. Dann soll abgestimmt werden. Die SPD hat ihre Zustimmung jedoch noch nicht gegeben.
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Der harte Sparkurs in Griechenland trägt womöglich bald Früchte. Finanzminister Stournaras übt sich zumindest in Zuversicht nach sechs Jahren Dauerkrise. Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, gibt sich allerdings noch lange nicht zufrieden.
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Rudolf Haberleitner hat schon mehr als tausend Schlecker-Filialen im Ausland übernommen. Nun möchte der Sanierungsexperte auch Standorte in Deutschland wiederbeleben und spricht von bis zu 3000 Arbeitsplätzen.
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Die ständige Erreichbarkeit über Smartphone und Tablet-Computer macht immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland krank. Die ersten Unternehmen reagieren auf den Dauerstress und unterbinden E-Mails nach Feierabend. Doch damit ist das Problem noch nicht gelöst.
Von Alexander Mühlauermehr...
Das Internetportal Intrade lässt seine Nutzer auf den nächsten US-Präsidenten, die kommenden Oscar-Gewinner oder Aktienkurse wetten. Und die Vorhersagen des Dienstes sind erstaunlich präzise. Doch jetzt soll Schluss sein.
Von Benjamin Zeebmehr...
Der Bildungsministerin steht eine Zeit des bangen Wartens bevor: Die Entscheidung der Uni Düsseldorf, ein Verfahren gegen Schavan einzuleiten, erhärtet den Plagiatsverdacht. Doch wie geht die Untersuchung nun weiter? Und vor allem: Hat sie politische Konsequenzen? Fragen und Antworten.
Von Johanna Bruckner und Barbara Galaktionowmehr...
Über die "Frankfurter Rundschau" wird nun das Insolvenzverfahren eröffnet. Trotzdem kann die Zeitung wahrscheinlich gerettet werden. Die Arbeitsplätze der meisten Mitarbeiter aber nicht.
Von Silke Bigalkemehr...
Krise hin oder her: Dem "Zeit"-Verlag geht es trotz Branchenkrise prächtig: Seine Wochenzeitung "Die Zeit" steigert gegen den Trend die Auflage und die Online-Beteiligungen haben 2012 erstmals die Gewinnzone erreicht. Mit einem neuen Online-Chef soll das Internet-Portal "Zeit online" bei den deutschen Nachrichenangeboten im Netz vorne mitspielen.
Von Caspar Bussemehr...
Die Forschungsinstitute haben in ihrem Gutachten schon die Aussicht gesenkt: Nun erwartet auch die Bundesregierung im nächsten Jahr nur noch etwa ein Prozent Wachstum, meldet das "Handelsblatt".
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Beim Abendessen die Preise für Schienen besprechen, danach gemeinsam ins Bordell: Mehr als 70.000 Euro sollen Mitarbeiter großer Stahlkonzerne für ihre Unterhaltung ausgegeben haben, schreibt das "Handelsblatt". Die beteiligten Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück.
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Um 30 Prozent ging der Deutsche Aktienindex in diesem Jahr nach oben - ein solches Plus gab es an keinem anderen Handelsplatz der Welt. Deutsche Unternehmen haben ihren Börsenwert deutlich gesteigert und sind im internationalen Vergleich weit nach vorne gerückt.
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Tausende Tonnen deutsches Gold lagern in New York, London und Paris. Das will die Bundesbank nun offenbar ändern: Ein Teil des Edelmetalls soll aus den USA und Frankreich nach Deutschland gebracht werden.
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Eher hart als herzlich: Bei den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen bemühen sich beide Seiten um zur Schau gestellte Harmonie. Doch es gibt Grund zur Annahme, dass Merkel an Israels Premier Netanjahu auch deutliche Worte richten wird.
Von Daniel Brössler, Berlinmehr...
Es ist eine pessimistische Prognose: Der Internationale Währungsfonds hat nach Informationen des "Handelsblatts" die Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft im laufenden und im kommenden Jahr gesenkt.
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Mehr als 250 BWL-Professoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz wenden sich in einem offenen Brief gegen eine Rangliste des "Handelsblatts". Die Wissenschaftler werfen der Zeitung falsche Maßstäbe bei der Bewertung ihrer Fähigkeiten vor: Es gehe allein um die Zahl veröffentlichter Aufsätze - statt Klasse werde Masse honoriert.
Von Johann Oselmehr...
Der Versicherungskonzern bekommt nach dem Sex-Skandal neuen Ärger. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere Ergo-Manager wegen des Verdachts auf Betrug. Sie sollen Kunden jahrelang Fehler in ihren Verträgen verschwiegen haben. Die Staatsanwaltschaft vermutet, der Konzern habe davon gewusst - aber nichts unternommen.
Von Benjamin Rombergmehr...
Eine Chance zum "europäischen Wir" zurückzufinden oder doch eine "wohlfeile Entscheidung" - die Vergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union wird auch in den Medien diskutiert. Unter die Freude über die Auszeichnung mischen sich Zweifel und Verzweiflung.
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Die Sex-Party in Budapest war kein Einzelfall im Ergo-Versicherungskonzern. Interne Berichte zeigen, dass Mitarbeiter mehrfach mit Lustreisen belohnt wurden. Auf Jamaika wurden Vertreter eine Woche im Swingerclub "Hedonism II" einquartiert. Ergo entgegnet, das sei mit der Budapest-Feier nicht vergleichbar.
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