Bei dem Angriff waren mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen - darunter viele Kinder. Nach dem Massaker von Hula zeigt sich die internationale Gemeinschaft schockiert. Vertreter der oppositionellen Freien Syrischen Armee fordern ein sofortiges Eingreifen der Vereinten Nationen - und Luftangriffe auf die Assad-Truppen. Unterdessen gibt es Berichte über neue Gefechte zwischen der Armee und Regime-Gegnern.
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"Ich bin persönlich schockiert und entsetzt": Kofi Annan, der Syrien-Sonderbeauftragte der UN, ist nach dem Massaker von Hula kurzfristig nach Damaskus gereist. Dort will er am Dienstag Präsident Assad treffen und mit ihm über ein Ende der Gewalt reden. Zuvor hatte der UN-Sicherheitsrat das syrische Regime für den Angriff verantwortlich gemacht und die Tötungen verurteilt.
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Mehr als 100 Tote, viele von ihnen Kinder: Das Massaker in der syrischen Stadt al-Hula forderte mehr Opfer als zunächst angenommen. Die internationale Gemeinschaft reagiert mit Empören und Entsetzen. Der UN-Sicherheitsrat berät noch am Sonntag über sein weiteres Vorgehen. Am Montag will der UN-Sondergesandte Annan nach Syrien reisen. Die Opposition gibt seinem Friedensplan kaum noch eine Chance.
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Die blutigen Unruhen in Syrien greifen auf das Nachbarland Libanon über. In der Hauptstadt Beirut kommt es zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Machthabers Assad zu massiven Auseinandersetzungen. Sogar Maschinengewehre und Panzerfäuste werden eingesetzt. Zwei Menschen sterben.
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Das Töten in Syrien geht offenbar weiter: Nach Angaben von Oppositionellen sind bei einem Angriff der syrischen Armee in der Provinz Homs mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Menschenrechtler werfen den Vereinten Nationen Untätigkeit vor - UN-Beobachter hätten nicht auf die Gewalt reagiert.
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Unterstützung für die UN-Beobachtermission: Die Bundesregierung entsendet bis zu zehn Soldaten nach Syrien. Sie sollen helfen, die Waffenruhe zu überwachen. Obwohl bereits Hunderte Beobachter in der Krisenregion sind, geht die Gewalt dort weiter - die Bundesregierung spricht von einem "bürgerkriegsähnlichen Umfeld".
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"Es regnete Granaten": Sie gilt als Hochburg der Proteste gegen Präsident Assad, jetzt ist die Stadt Hama nach wochenlanger Belagerung im Morgengrauen von syrischen Panzereinheiten und Scharfschützen angegriffen worden. Mehr als 100 Menschen wurden dabei getötet, wie syrische Aktivisten in Internetforen berichten. EU und UN drohen unterdessen mit einer Verschärfung der Sanktionen gegen das Assad-Regime.
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Soldaten vor der Stadt, protestierende Massen in den Straßen: Hunderttausende haben im belagerten syrischen Hama gegen das Regime von Präsident Assad demonstriert. Der wirft den USA vor, den Aufstand anzustacheln. In der Opposition wächst die Angst vor einem neuen Massaker.
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Die syrischen Streitkräfte gehen den zweiten Tag in Folge massiv gegen die Stadt Hama vor. Aktivisten berichten von Panzerangriffen und Razzien durch Regierungstruppen. Die EU zeigte sich entsetzt über das blutige Vorgehen der Regierung von Präsident Assad - und verhängte neue Sanktionen.
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Das Regime von Baschar al-Assad verhindert, dass Journalisten die mutmaßlichen Massaker in Syrien zu Gesicht bekommen. Trotzdem dringen nun viele Berichte über das Vorgehen des Militärs nach draußen, die als glaubwürdig gelten - und kaum Zweifel an der Brutalität des Despoten lassen.
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Die Schüsse der syrischen Staatsgewalt auf Demonstranten in Deraa wecken die Erinnerung an ein Massaker von 1982. Damals ließ der Vater von Baschar al-Assad in Hama Zehntausende hinschlachten. Nach wie vor ist das: tabu.
Von
Silke Lodemehr...
Die Lage in Syrien bleibt angespannt. Präsident Assad schickt Panzer nach Hama - also in jene Stadt, in der sein Vater 1982 Zehntausende Regimegegner niedermetzeln ließ. Nun wird sich zeigen, ob das Regime den Aufstand mit Gewalt in den Griff bekommt.
Von
Sonja Zekrimehr...
In Syrien sind am Mittwoch etwa 100 Menschen getötet worden. Assad-Regierung und Opposition schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu. Die vereinzelten UN-Beobachter sind hilflos und können in absehbarer Zeit nicht auf Verstärkung hoffen.
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Assad erfüllt sein Versprechen zur Beendigung der Gewalt nicht: Aktivisten zufolge haben Regierungstruppen einen Vorort der Hauptstadt Damaskus beschossen, am Vortag seien acht Menschen ums Leben gekommen - kurz nachdem Beobachter der Vereinten Nationen zu Besuch waren
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Die vereinbarte Waffenruhe in Syrien bleibt brüchig. Bei mehreren Anschlägen im Nordwesten des Landes und im Großraum der Hauptstadt Damaskus sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Die Verantwortung dafür schieben sich Regierung und Opposition gegenseitig zu.
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Während regimetreue Syrer ihre Stimme für ein neues Parlament abgeben, sterben bei Kämpfen in mehreren Regionen weiterhin Menschen. Die Regierung um Assad feiert den Urnengang als "außergewöhnlichen Tag", die Opposition nennt die Wahlen "absurd" - und ruft zum Boykott auf.
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Vor einem Konvoi der UN-Beobachtermission in Syrien hat sich eine heftige Explosion ereignet. An Bord der Fahrzeuge befanden sich der Leiter der Mission und elf weitere Beobachter. Mehrere syrische Soldaten wurden verletzt. Zuvor hatte Sondervermittler Kofi Annan vor einer weiteren Eskalation gewarnt. Auch die Bundesregierung könnte sich bald an der Mission beteiligen.
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"Schrecklich" und "inakzeptabel": Die internationale Gemeinschaft verurteilt das Massaker in der syrischen Stadt Hama und droht mit Konsequenzen. Deutschland beantragt in den letzten Stunden seiner Präsidentschaft im UN-Sicherheitsrat eine Sondersitzung zu den blutigen Unruhen.
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Panzer gegen die Protestbewegung: Syriens Präsident Baschar al-Assad startet einen brutalen Angriff auf Hama - viele Menschen sterben. Den Aufruhr im Land bekommt er so nicht in den Griff. Aber fatalerweise hat Assad vom Westen außer ein paar Worten nichts zu befürchten.
Ein Kommentar von
Sonja Zekrimehr...
Sunniten gegen Alawiten, Muslimbrüder gegen den Assad-Clan: Schon unter dem Regime von Baschar al-Assads Vater lieferten sich Gruppen verschiedener religiöser Überzeugungen blutige Auseinandersetzungen. Nicht zuletzt deshalb sind heute die Kämpfe in den Städten Homs und Hama besonders brutal.
Von
Rudolph Chimellimehr...
Angriff statt Abzug: Die Truppen des syrischen Präsidenten Assad verlassen nicht wie vereinbart die Städte, sondern kämpfen nach Angaben von Aktivisten weiter. Die Protesthochburgen Hama und Homs sollen weiter unter Beschuss stehen.
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Meinung
Diktator Assad trickst mit Nachforderungen, seine Feinde provozieren mit Feuerüberfällen. In Syrien scheinen derzeit weder das Regime noch seine Gegner an einem Ausgleich interessiert zu sein. Beide Seiten setzen auf Sieg - weshalb in Homs und Hama weiter Krieg geführt wird.
Ein Kommentar von
Tomas Avenariusmehr...
Brüchige Waffenruhe: Wenige Stunden nach Ablauf der Frist meldet die Opposition die ersten Toten. Noch immer sind die Panzer und Scharfschützen des Regimes in den Rebellenhochburgen positioniert, Aktivisten berichten von Truppenbewegungen. Insgesamt beschreiben sie die Situation trotzdem als ruhig.
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