Zwar fallen in Griechenland alte Schulden weg, doch das Land häuft gleich neue Verbindlichkeiten an. Die Schuldenquote sinkt trotz Gläubigerverzicht kaum, zeigt eine vertrauliche Analyse der EU, der EZB und des IWF. Auch die Troika ist sich nicht sicher, ob das Land es schafft, seinen Schuldenberg abzutragen. Klar ist nur: Das Spardiktat lässt die Griechen immer weiter in die Krise rutschen.
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Cerstin Gammelin und Catherine Hoffmannmehr...
Der US-Fonds Greylock weigert sich als Erster, einem freiwilligen Schuldenerlass für Griechenland zuzustimmen. Nun stellt sich die Frage: Platzt der Schuldenerlass? Und was passiert dann?
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Harald Freiberger, Alexander Hagelüken und Christiane Schloetzermehr...
Halbstarke Hedgefonds, zwei Sorten Anleihen, Quoten und Mindestbeteiligungen: Der Schuldenschnitt für Griechenland mag auf den ersten Blick wirken wie höhere Mathematik - das ist er aber nicht. Am Abend läuft für die Banken die Frist zur Zustimmung ab. 75 Prozent der Gläubiger sollen schon dabei sein - das könnte reichen. Was Sie zum Schuldenschnitt wissen müssen.
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Jannis Brühlmehr...
Sanfte Umschuldung? Haircut? Oder Rauswurf aus der Eurozone? Ökonomen und Politiker streiten, wie sich die Gemeinschaftswährung noch retten lässt. Nun bringen die "Fünf Weisen" eine neue Variante ins Spiel. Ein Überblick über die Ideen - und die Widerstände dagegen.
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Catherine Hoffmannmehr...
Haircut, Doppel-Hebel und ein Versprechen Berlusconis: Die Nachtschicht von Europas Spitzenpolitikern hat viel gebracht. Aber was bedeuten die vereinbarten Maßnahmen eigentlich konkret? Ein Überblick über die wichtigsten Ergebnisse des Euro-Gipfels.
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Kein Vertrauen in die Durchsetzungsfähigkeit Griechenlands: Die Euro-Länder mischen sich in die Verhandlungen der griechischen Regierung mit privaten Gläubigern ein. Der Chef der Euro-Gruppe Juncker hat klare Vorstellungen, wie viel Zinsen Banken und Versicherungen nach einem Schuldenschnitt noch bekommen sollen - deutlich weniger, als diese fordern.
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Ohne umfangreiche finanzielle Hilfen ist Griechenland am 20. März zahlungsunfähig. Um die endgültige Staatspleite doch noch zu verhindern, sollen Banken, Privatanleger und die EZB auf viel Geld verzichten. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum geplanten Schuldenerlass.
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Helga Einecke, Catherine Hoffmann und Markus Zydramehr...
Die Finanzkrise rückt Wirtschaftsthemen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit - und mit ihnen Vokabeln, von denen viele Menschen noch nie gehört haben. Die SZ hat die wichtigsten Begriffe der Krise gesammelt und erklärt, was wirklich dahinter steckt. Denn eines ist sicher: Diese Begriffe werden uns noch lange begleiten.
Ein Glossar
zur Krise von A bis Zmehr...
Steht Griechenland vor einem Schuldenschnitt? Und wie groß soll er ausfallen? Eurogruppen-Chef Juncker deutet in einem Fernsehinterview an, dass Griechenland deutlich mehr als 60 Prozent der Schulden erlassen werden könnten. Dies hätte massive Folgen. Wenig später rudert ein Sprecher zurück. Juncker sei falsch verstanden worden.
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Es gab schon "die Nacht der langen Messer" oder "das längste Mittagessen der Geschichte". Ob der Krisengipfel diesmal wieder so lange dauert? Das liegt unter anderem an Ms. Europa, einem charmanten Luxemburger und mindestens drei Politikern, die um ihr Amt fürchten. Ein Überblick über die wichtigsten Gipfel-Teilnehmer.
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Johannes Aumüllermehr...
Interaktiv
Es scheint klar, dass sich die Staatenlenker zur Rettung des Euro für einen sogenannten Hebel entscheiden. Ungewiss ist hingegen das konkrete Modell. Neben einer Versicherungsvariante gibt es nun eine neue Möglichkeit. Doch dabei spielen Schwellenländer eine wichtige Rolle - und das könnte den Ansatz massiv erschweren.
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Claus Hulverscheidt und Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Die Wirklichkeit erreicht die Wirtschaft: Commerzbanker Blessing sieht die Pleite auf Griechenland zukommen und plädiert für einen Schuldenerlass. Es könnte die einzige Rettung für das marode Land sein, auch wenn es einen zeitweisen Zahlungsausfall bedeuten dürfte. Aber Politik und Europäische Zentralbank haben Angst - für sie ist ein Zahlungsausfall auch der Sündenfall.
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Hans-Willy Bein, Javier Cáceres und Catherine Hoffmannmehr...
Den Steuerzahler kostet die Bankenrettung Milliarden? Stimmt nicht, sagt Christopher Pleister, der Chef des Bankenrettungsfonds - jedenfalls bis jetzt verdiene der Staat vielmehr an der Finanzkrise. Doch in ein paar Jahren kommt die Rechnung für das Milliardengrab HRE.
Interview:
Helga Einecke und Harald Freibergermehr...
Endspurt im Verhandlungs-Marathon: Merkel, Sarkozy und Co. haben nach den mageren Ergebnissen des ersten EU-Gipfels harte Tage vor sich. Sie müssen mit Bankern ringen, einen Hebel für den Rettungsfonds EFSF aushandeln und vielleicht sogar die Grundsätze der EU umschreiben. In Deutschland soll jetzt der Bundestag noch einmal über den Rettungsschirm abstimmen - und ihm so zusätzliche Legitimität verleihen.
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Neben der öffentlichen Hand sollen erstmals auch private Investoren Griechenland aus der Misere helfen. - aber nur freiwillig. Wie stark sie Griechenland tatsächlich helfen, muss sich erst zeigen. Doch die Kanzlerin gibt sich zuversichtlich, dass die Banken ihren Teil beisteuern.
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An diesem Mittwoch soll der große Befreiungsschlag in Brüssel im Kampf gegen die Schuldenkrise gelingen: Die Euroländer wollen ein zweites milliardenschweres Rettungspaket für Griechenland schnüren. Vorher steht noch eine Abstimmung im Bundestag an: Die Kanzlerin wirbt im Plenum für ihren Krisenkurs. Bundestagspräsident Lammert glaubt, dass Merkel eine breite Rückendeckung bekommen wird. Die Kanzlermehrheit könnte sie jedoch verfehlen.
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Geht es nach Griechenlands Finanzminister Venizelos, soll auch die Opposition den harten Reformkurs mittragen. Doch die Konservativen haben mehrfach deutlich gemacht, dass sie der Regierung nicht helfen werden. Führt der Streit zu vorgezogenen Neuwahlen?
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Christiane Schlötzer, Athenmehr...
Hat Griechenland überhaupt noch eine Chance? Die EU rechnet offenbar mit dem Schlimmsten: Kommissionschef Barroso kündigt an, Europas Banken im Fall einer Pleite mit reichlich Kapital zu versorgen. Wieder einmal. In den letzten Jahren haben die Regierungen schon viele Billionen Euro zur Verfügung gestellt, um der Wirtschaft zu helfen.
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Frisches Geld, weniger Schulden und ein gestärkter Euro-Rettungsschirm: Nach zähen Verhandlungen in der Nacht hat der EU-Gipfel weitere Hilfen für Griechenland beschlossen. Ministerpräsident Giorgos Papandreou spricht von einem neuen Kapitel in der Geschichte des Landes. Auch die Reaktionen vieler deutscher Politiker fallen positiv aus. Allerdings sei das Ende der Krise noch lange nicht erreicht.
Der EU-Gipfel zum Nachlesen im Liveblog.mehr...
Ein absurdes Spiel: Lange Zeit haben Staaten davon profitiert, dass Banken zügellos ihre Anleihen kaufen konnten. Jetzt aber, in der Not, fangen Regierungen an, den Markt zu regulieren. Fragen und Antworten zur Rolle der Banken in der Krise.
Von
Simone Boehringer und Helga Eineckemehr...
Der Euro ist gerettet - und die Banken sind kräftig dabei! Diese Signale sollen vom Brüsseler Gipfel ausgehen, aber einige konkrete Fragen sind noch offen. Möglich, dass die Beteligung der Finanzinstitute geringer ausfällt als die plakativ formulierten 50 Prozent - und der Steuerzahler weitere Milliardengarantien gibt.
Eine Analyse von
Johannes Aumüllermehr...
Für Premier Papandreou bricht "ein neuer Tag" für Hellas an. Die griechischen Medien sehen das anders: Neben den Schulden sei dem Land in Brüssel auch die Würde gestutzt worden. Die "deutschen Panzer" hätten das Land in ein "europäisches Protektorat" verwandelt. Für viele Bürger geht der alltägliche Kampf weiter: Rentner befürchten weitere Kürzungen und die Armut wächst.
Von
Kai Strittmattermehr...
Griechenland, was nun? Ganz Europa bangt um das südeuropäische Land - und die vielen Milliarden Euro Hilfsgeld, die zur Rettung vor der Pleite geschickt worden sind. Welche Auswege es nun noch gibt.
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Bislang geben sich die Experten optimistisch, dass die Katastrophe in Japan für die Weltwirtschaft weitgehend folgenlos bleibt - Wirtschaftsforscher Dennis Snower widerspricht.
Interview:
M. Balser, M. Beise und H.-J. Jakobsmehr...
Wie schlimm steht es um Griechenland? Eine Aussage von Euro-Gruppen-Chef Juncker dürfte ein Hinweis darauf sein, dass die internationalen Prüfer mit den hellenischen Sparbemühungen unzufrieden sind. Jetzt ist auch noch der wichtige Krisengipfel in Athen geplatzt. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Von
Johannes Aumüller und Bastian Brinkmannmehr...
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