Mehr als 12.000 Patienten haben sich 2012 mit dem Verdacht auf einen Behandlungsfehler an ihre Krankenkasse gewandt. In mehr als 30 Prozent der Fälle lagen sie mit ihrer Vermutung richtig.
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Um ihre "ethischen Grundsätze" geht es den katholischen Krankenhäusern, wenn sie sich weigern, die "Pille danach" herauszugeben. Eine Praxis, die offenbar bis ins Absurde übersteigert wird, wie nun ein Fall aus Köln zeigt. Dort haben gleich zwei katholische Kliniken einer vergewaltigten Frau Hilfe verweigert.
Von Matthias Drobinskimehr...
Der Fall der unbarmherzigen Mediziner an zwei katholischen Kliniken in Köln löste bundesweit Empörung aus: Einem Vergewaltigungsopfer war dort eine gynäkologische Untersuchung verwehrt worden. Teil des dogmatischen Dilemmas sind auch militante Abtreibungsgegner, die auf die Moral kirchlicher Krankenhäuser pochen.
Von Matthias Drobinskimehr...
Die Entrüstung war groß: Zwei katholische Krankenhäuser verwehrten einer vergewaltigten Frau in Köln die "Pille danach". In München soll das nicht passieren, es gilt die Weisung, die Pille zu verschreiben. Ganz ohne Risiken ist das Mittel jedoch nicht.
Von Jakob Wetzelmehr...
Großes Glück hinter kleinen Zahlen: Seit zehn Jahren gibt es in Österreich ein Gesetz, das schwangeren Frauen in Not eine anonyme Geburt erlaubt. Im gleichen Zeitraum sank einer Studie der Medizinischen Universität Wien zufolge die Zahl der Kindstötungen um mehr als die Hälfte. Ein Modell auch für Deutschland? Nicht wenn es nach Familienministerin Kristina Schröder geht.
Von Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
Die katholischen Bischöfe wollen Vergewaltigungsopfern die "Pille danach" zugestehen. Doch nur "insofern sie eine verhütende und nicht eine abtreibende Wirkung hat". Diese Einschränkung ist medizinisch gesehen unsinnig. Wie die Pille tatsächlich wirkt.
Von Christina Berndtmehr...
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Dank neuer Diagnosemethoden und individueller Therapien haben sich Lebensqualität und Überlebenschancen der Betroffenen verbessert.
Von Heike Niedermehr...
Unbekannte haben den Klinikchef für Gynäkologie an der Berliner Charité angegriffen. Zwei Männer drangen in das Büro des Arztes ein und gingen mit Stöcken auf ihn los. Die Täter wollten offenbar Vergeltung für eine Patientin üben.
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Hormonpillen galten als Jungbrunnen. Dann hieß es, Frauen sollten in den Wechseljahren möglichst wenig Hormone verschrieben werden. Nun finden Frauenärzte zur früheren Haltung zurück: "Entwarnung für die Wechseljahre" stellt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie zu den Hormonpillen fest. Manche Experten raten jedoch weiter zur Vorsicht.
Von Christina Berndtmehr...
Sie geistert durch die Köpfe vieler jungen Familien: die Idee von der romantischen, innigen Geburt. Tatsächlich werden immer mehr Babys per Kaiserschnitt geboren. Was das für die Mütter und Babys bedeutet.
Von Berit Uhlmannmehr...
Hausgeburten ersparen Frauen eine Reihe von medizinischen Eingriffen. Doch das Sterberisiko der Neugeborenen ist offenbar dreimal höher als in der Klinik.
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Ungewöhnliche Ereignisse an der Berliner Charité: Die Staatsanwaltschaft kann die Leiche eines Frühchens nicht finden. In einem anderen Fall schlagen Unbekannte einen Gynäkologen brutal zusammen.
Von Katrin Kuntz und Cornelius Pollmermehr...
Manche Frühchen wiegen nur 500 Gramm: Wenn Kinder zu früh auf die Welt kommen, müssen Ärzte medizinische Präzisionsarbeit leisten - und die Eltern wochenlang ums Überleben ihrer Winzlinge zittern. Ein Besuch auf der Perinatalstation im Krankenhaus Harlaching.
Von Stefan Mühleisenmehr...
Es geht um ihre Unabhängigkeit, ihren Ruf und nicht zuletzt ums Überleben ihres Berufsstandes. Die Hebammen führen in der derzeitigen Gesundheitspolitik einen zähen Kampf. Mal wieder - denn leicht hatten es die Geburtshelferinnen im Laufe der Geschichte nie. Über einen der ältesten Frauenberufe der Welt.
Von Charlotte Frankmehr...
Die Hebammen kämpfen mit steigenden Versicherungsprämien und hohen Spritpreisen, einige Kolleginnen von Doris Stickel und Annette Fußeder haben bereits aufgegeben
Von Gudrun Regeleinmehr...
Wo wirst Du entbinden? Diese Frage bekommen Schwangere meist eher gestellt, als ihnen lieb ist. Die Entscheidung müssen sie individuell treffen. Welche Fakten sie dafür kennen sollten.
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Bislang wird empfohlen, die Wehen relativ bald einzuleiten, wenn bei Fauen nach Beginn der 34. Schwangerschaftswoche die Fruchtblase vorzeitig platzt. Doch muss das wirklich sein?
Von Laura Hennemannmehr...
Ein wenig Blut genügt für die neue vorgeburtliche Untersuchung: In zunächst etwa 70 Praxen und Kliniken können Schwangere risikofrei ermitteln lassen, ob ihr Kind das Down-Syndrom hat. Selbst Medizinern fällt es schwer, die ethischen Auswirkungen abzuschätzen: Ist der Bluttest eine Erleichterung für verunsicherte Eltern oder wird es durch ihn zur Normalität, Kinder mit Down-Syndrom abzutreiben?
Von Heike Niedermehr...
Die Schwangerschaftsvergiftung ist eine der gefährlichsten Krankheiten für Mutter und Kind. Neue Tests erkennen sie frühzeitig.
Von Evelyn Hauensteinmehr...
In England propagiert ein Ratgeber, auch großen Kindern noch die Brust zu geben - Ärzte sind entsetzt, Übermütter begeistert.
Von Cathrin Kahlweitmehr...
Viele Hebammen suggerieren, ohne Homöopathie, Aromatherapie, Akupunktur oder andere sogenannte alternative Behandlungen könne kein Kind zur Welt kommen. Schwangere lassen sich häufig darauf ein, weil diese Mittel als natürlich und dadurch automatisch als sicher gelten. Aber stimmt das überhaupt?
Von Sebastian Herrmannmehr...
Ganz neu ist der Arzt- und Lehrerberuf nicht - und doch zählt er zu den Jobs mit Zukunft. Denn in beiden Fächern droht in den kommenden Jahren ein akuter Fachkräftemangel. Ein Manko allerdings haben die Tätigkeiten in Klinik und Schule: Die Arbeitsbedingungen sind nicht immer optimal.
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In den klassischen medizinischen Fächern sind Lehrstuhlinhaberinnen an deutschen Universitäten eine Seltenheit - daran hat sich seit 100 Jahren nichts geändert. Doch: Der Ärztemangel eröffnet Frauen inzwischen bessere Perspektiven selbst in den besonders stark männlich dominierten Fächern - und nicht nur dort.
Von Christina Berndtmehr...
Drei Ärzteverbände empfehlen deutschen Frauen, die minderwertigen Brustimplantate der Firma PIP vorsorglich entfernen zu lassen. Die Frauen hätten jedoch keinen Grund zur Eile - auch weil nicht klar ist, wer die Kosten tragen wird.
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