Der italienische Zentralbankgouverneur Antonio Fazio ist zurückgetreten. Der seit Monaten beharrlichen Rücktrittsaufforderungen widerstehende Notenbankchef kam damit einer mutmaßlich unmittelbar bevorstehenden Entlassung durch die römische Regierung zuvor.
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Ulrike Sauermehr...
Die Szene erinnert an einen Boxkampf nach dem Schlussgong: Beide Fighter, Hans Eichel wie die Brüsseler Kommission, stehen noch auf den Beinen - und beide behaupten tapfer, sie hätten gewonnen. Schließlich sei man ja nicht K.O. gegangen. Doch Eichel muss als Verlierer nach Punkten jetzt eine Revanche anbieten.
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Von Christian Wernickemehr...
Erst schmeißt sein Wirtschaftsminister die Brocken hin - nun fällt ihm sein christdemokratischer Bündnispartner vor laufender Kamera in den Rücken.
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Die Lösung der Krise um die neue Europäische Kommission lag zum Auftakt des Brüsseler EU-Gipfels in den Händen Italiens. Bis zum Nachmittag stand in Rom jedoch kein Ersatzkandiat für den umstrittenen Buttiglione fest.
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Mit einem Milliarden-Sparpaket hat Silvio Berlusconi auch strenge Verfechter des Euro-Stabilitätspaktes überzeugt und sein Land vor dem so genannten Early Warning gerettet.
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Der für Reformen zuständige Minister verlässt die Regierung, um künftig in Brüssel als Europaabgeordneter zu arbeiten. Ministerpräsident Berlusconi steht damit vor einer neuen Regierungskrise.
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Während der neue italienische Premier Silvio Berlusconi alte Weggefährten in die Regierung holt, stellt Veltroni sein Schattenkabinett nach britischem Vorbild auf.
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Stefan Ulrich, Rommehr...
Die neue Regierung ist kaum im Amt, da melden sich schon Kabinettsmitglieder mit umstrittenen Projekten zu Wort: Sie wollen Italiens Strände verkaufen.
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Von Christiane Kohlmehr...
Der 27. Oktober 2004 wird in die Geschichte des doch nicht so vereinten Europa eingehen. Was aber bedeutet die nie dagewesene Machtdemonstration der Straßburger Europa-Abgeordneten? Wie geht es weiter? Kann die EU-Verfassung unterzeichnet werden?
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Von Bernd Oswaldmehr...
Obwohl die Pizza nach der Euro-Einführung einen Preissprung machte, akzeptieren die Italiener mittlerweile den Euro. Doch das war nicht immer so.
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Ulrike Sauermehr...
Peinlicher Auftritt: In einem verbalen Amoklauf greift Ministerpräsident Silvio Berlusconi die italienische Wirtschaftselite an - und erntet nur Kopfschütteln.
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Ulrike Sauermehr...
Die italienische Regierungskrise ist beendet: Drei Tage nach seinem Rücktritt hat der amtierende italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi eine "neue" Regierung gebildet. Die Opposition findet sie lachhaft.
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Mit dem Rücktritt von Wirtschafts- und Finanzminister Giulio Tremonti hat sich die Regierungskrise in Italien weiter verschärft. Der Rücktritt war auf starken Druck des Vize-Regierungschefs und Vorsitzenden der Alleanza Nazionale, Gianfranco Fini, zu Stande gekommen.
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Von Christiane Kohlmehr...
Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat seinem Koalitionspartner nachgegeben und den Posten nicht selbst übernehmen. Der neue Wirtschafts- und Finanzminister heißt Domenico Siniscalco.
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Der designierte italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat seine neue Regierung gebildet. Der 71-Jährige legte Präsident Giorgio Napolitano die Kabinettsliste zur Billigung vor.
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Die Stahlunternehmerin Emma Marcegaglia rückt Ende Mai an die Spitze von Italiens einflussreichem Industrieverband - für das Land ist das eine Revolution.
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Ulrike Sauermehr...
Rom (dpa) - Vier Wochen nach dem Wahlsieg der Rechten steht die neue italienische Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi, 64. Lega-Nord-Chef Umberto Bossi soll sich um Reformen kümmern, Neofaschist Gianfranco Fini wird Vizepremier.
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Der Verhandlungsmarathon der europäischen Finanzminister in Brüssel dauerte bis um vier Uhr morgends, am Ende setzte sich Hans Eichel durch: Die EU setzt ihr Defizitverfahren gegen Deutschland aus - weitere Auflagen sind ebenfalls vom Tisch. Die Glaubwürdigkeit der EU ist allerdings beschädigt.
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Deutschland ist nicht mehr der Führungsspieler Europas und im Zuge der Globalisierung verpuffen die Wirtschaftsprogramme einzelner Länder. Die EU plant deswegen erstmals eine gemeinsame Konjunkturspritze.
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Nachdem die EU-Finanzminister das Defizitverfahren gegen die Schuldensünder Deutschland und Frankreich ausgesetzt haben, regt sich ungewöhnlich scharfe Kritik: EU-Währungskommissar Solbes sieht den Stabilitätspakt verletzt und behält sich sogar rechtliche Schritte vor.
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Der italienische Finanzminister Tremonti sieht bei seinen Kollegen aus der Euro-Zone wachsende Zustimmung für die Einführung von Ein- und Zwei-Euro-Scheinen.
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