In seinem Buch "Sua Santità" veröffentlichte Gianluigi Nuzzi Dutzende geheime Dokumente aus dem Vatikan und entfachte damit die "Vatileaks"-Affäre. Der Journalist, der für die rechtskonservative Zeitung "Libero" schreibt, sorgt nicht zum ersten Mal mit einem kritischen Buch über den Kirchenstaat für Furore.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Wegen Dokumentendiebstahl wurde Paolo Gabriele zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt, nun hat Papst Benedikt XVI. seinen ehemaligen Kammerdiener begnadigt. In den Vatikan zurückkehren darf Gabriele aber nicht.
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Vom Plausch mit Fidel Castro bis zum Skandal um Holocaust-Leugner Williamson, vom Lehrschreiben über die Liebe bis zu Kondomen für männliche Prostituierte. Die wichtigsten Stationen des Pontifikats von Papst Benedikt XVI.
Von Martin Mühlfenzl und Oliver Das Guptamehr...
Meinung
"Verräter" nennen ihn manche. Weil er mit seinem Buch "Sua Santità" Vorgänge publik gemacht hat, die der Heilige Stuhl lieber im Dunkeln gelassen hätte. Versäumnisse beim Umgang mit Fällen von sexuellem Missbrauch beispielsweise. In der SZ erklärt der Journalist und Autor Gianluigi Nuzzi, warum die Veröffentlichung der Vatikan-Interna die Kirche besser machen wird.
Ein Gastbeitrag von Gianluigi Nuzzimehr...
Er ist beschuldigt, vertrauliche Dokumente aus dem Büro des Papstes gestohlen zu haben, die dann in den Medien gelandet sind. "Paoletto", der ehemalige Kammerdiener von Benedikt XVI., ist Schlüsselfigur der "Vatileaks"-Affäre - und steht seit heute vor dem Gericht des Vatikanstaats.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Im Vatileaks-Prozess gibt der Angeklagte zu, einen Vertrauensbruch gegenüber dem Papst begangen zu haben. Des schweren Diebstahls fühle er sich aber nicht schuldig. Angetrieben habe ihn eine "unerträgliche Situation" im Vatikan.
Von Andrea Bachstein, Vatikanstadtmehr...
Er ist wegen Diebstahls zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden, darf aber auf eine Begnadigung hoffen. Bisher ist Paolo Gabriele, der ehemalige Kammerdiener des Papstes, der einzige, der für die "Vatileaks"-Affäre zur Rechenschaft gezogen wurde. Doch das Gerichtsurteil ist keineswegs ein Schlussstrich.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Er soll interne Papiere an italienische Medien weitergegeben haben: Jetzt wird der frühere Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. vor Gericht gestellt. Der Vorwurf: schwerer Diebstahl. Auch gegen weitere enge Mitarbeiter des Papstes wird ermittelt.
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Der Kammerdiener des Papstes sei ganz allein verantwortlich für das Verschwinden vertraulicher Dokumente aus dem engsten Umfeld Benedikts, hieß es bislang immer aus dem Vatikan. Nun soll plötzlich ein zweiter Mann angeklagt werden. Sollten die Verschwörungstheoretiker am Ende doch recht behalten?
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In die "3. Loggia", die Privatwohnung des Papstes, wird er wohl nicht zurückkehren. Paolo Gabriele, der langjährige Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. und Hauptverdächtiger in der "Vatileaks"-Affäre, ist aus der Haft entlassen worden. Frei bewegen kann sich der 46-Jährige jedoch nicht.
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"Traurigkeit im Herzen": Während Benedikt XVI. angesichts des Enthüllungsskandals im Vatikan seinen Unmut öffentlich macht, wird hinter vorgehaltener Hand über weitere Festnahmen spekuliert: Drei Laien aus dem Staatssekretariat sollen im Visier der Ermittler stehen.
Von Andrea Bachstein, Vatikanstadtmehr...
Papst Benedikt XVI. hat sich wohl in seinem Kammerdiener getäuscht - und nicht nur in ihm. Bis zu 20 "Raben" sollen in den Skandal um die Veröffentlichung vertraulicher Dokumente verstrickt sein. Und immer wieder rückt ein Mann in den Fokus: die umstrittene Nummer Zwei im Vatikan.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Es ist ein ungeheuerlicher Verdacht: Der Kammerdiener des Heiligen Vaters soll den Medien geheime Dokumente aus dem Vatikan zugespielt haben. Der Mann wurde festgenommen, die Ermittlungen laufen. Doch ist der Fall "Vatileaks" damit tatsächlich gelöst? Und wem kann Benedikt XVI. überhaupt noch vertrauen?
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Aus dunklen Quellen des Vatikans stammen "Geheimpapiere" von Benedikt XVI., die jetzt in einem Buch veröffentlicht wurden. Die Dokumente werden italienische Gerichte beschäftigen, denn es geht um Berichte von Geldzahlungen, Geheimtreffen, Intrigen. Und Angela Merkel kann darin erfahren, wieso sich der Papst über sie beschwert hat.
Von Henning Klüver, Mailandmehr...
Sein Wort ist Gesetz, eine Opposition gibt es nicht: Benedikt XVI. vertritt mehr als eine Milliarde Katholiken - und er ist Oberhaupt der Vatikanstadt. Ein Porträt des kleinsten Staats der Welt, dessen Bürger allesamt Katholiken sind und in dem bis 2008 Drogenhandel nicht verboten war.
Von Matthias Kolbmehr...
Düstere Geschichten über Mafia-Finanzen und Geldwäschedeals umranken die Vatikanbank. Mit einem Gesetz möchte Papst Benedikt XVI. kriminelle Geschäfte verhindern - und das Image des Kirchenstaates verbessern.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
"Der komplizierteste Tag meines Lebens": Finanzethiker Ettore Gotti Tedeschi sollte den Ruf der Vatikan-Bank IOR aufpolieren. Jetzt hat ihn die Staatsanwaltschaft im Visier.
Von Ulrike Sauermehr...
Die Macht der Literatur: Regierungskritische Bücher finden in Italien reißenden Absatz. Neuzugang ist ein eilig geschriebenes Buch über Berlusconis Umgang mit Frauen und Macht: "Papi".
Von Henning Klüvermehr...
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