Wäre Adolf Hitler am 8. November 1939 nur 13 Minuten länger im Münchner Bürgerbräukeller geblieben - Johann Georg Elser wäre heute der Mann, der Deutschland vom Despoten befreite. Doch Hitler entging Elsers Bombe, der Attentäter geriet erst in die Fänge der Nazis, dann lange in Vergessenheit. Nun bekam er in Berlin ein meterhohes Denkmal.
Der Mann, der Hitler vor 71 Jahren im Alleingang töten wollte: In Berlin wird der Widerstandskämpfer Georg Elser groß gefeiert. Nur in München, am Ort des historischen Geschehens, tut man sich mit der Würdigung schwer.
Von
Robert Probst
Am 8. November jährt sich das Hitlerattentat im Bürgerbräukeller. München hat sich lange schwer getan mit dem mutigen Einzelkämpfer Georg Elser, der alle Ausreden der Gesellschaft zunichte machte.
Am 8. November jährt sich das Hitlerattentat im Bürgerbräukeller. München hat sich lange schwer getan mit dem mutigen Einzelkämpfer Georg Elser, der alle Ausreden der Gesellschaft zunichte machte.
München hat sich lange schwergetan mit dem Gedenken an Georg Elser. Historiker Peter Steinbach über den mutigen Einzeltäter, dessen Attentat auf Hitler sich nun jährt.
Interview:
Anne Goebel
Bei der Vereidigung zeigte er den Hitlergruß: Seit 2008 sitzt der Rechtsextremist Karl Richter im Münchner Stadtrat. Die anderen Parteien versuchen, seine ausländer- und judenfeindlichen Vorstöße ins Leere laufen zu lassen. Doch der Umgang mit demokratisch gewählten Rechtsextremisten ist manchmal nicht einfach.
Von
Dominik Hutter
Jopie Heesters war ein Bonvivant der alten Schule. Ein Verführer, ein Entertainer, ein Faszinosum - mit einer Karriere in der Nazi-Zeit, die sein Leben bis zuletzt überschattete. Jetzt ist er mit 108 friedlich entschlafen, an Heiligabend, im Beisein der Familie.
Von
Christine Dössel
Bilder
Hier tranken Ringelnatz, Valentin - und Franz Josef Strauß betätigte sich angeblich als Bierschmuggler: Die Türkenstraße hat seit jeher die verschiedensten Gestalten angezogen und war dennoch immer das Zuhause der Bohème. Inzwischen schmilzt die Intellektuellen-Quote - dafür sorgen schon die BWL-Studenten. Ein Rundgang in Bildern.
Von
Tobias Dorfer
Vom Arbeiterviertel zur Wohlfühloase: Mehr als 1200 Jahre ist Haidhausen alt. Einst lebten hier die kleinen Leute. Heute steht das Viertel mit den vielen Kneipen und grünen Plätzen vor allem bei jungen Familien hoch im Kurs.
Von
Anna Fischhaber
Im Gasteig beginnen die Feiern zum 25-jährigen Bestehen. Hier sind 25 Fakten über den umstrittenen Münchner Mammutbau, damit Sie mitreden können.
Ein ABC von
Lisa Sonnabend
Maurice Cling überlebte Auschwitz und einen Dachauer Todesmarsch. Ein Gespräch mit dem Pariser Professor, 65 Jahre nach seiner Befreiung.
Interview:
Oliver Das Gupta
Kremlchef Medwedjew warnt vor Blutvergießen in Kirgistan. Dort will die neue Führung den gestürzten Präsidenten Bakijew vor Gericht stellen. Kurzmeldungen im Überblick.
1,5 Millionen Euro soll die Großskulptur "Mae West" kosten, die in der Nacht zum Sonntag am Effnerplatz zusammengesetzt wird. Zu viel? In München lästern sie schon über den "Eierbecher". Warum Kunst mitunter zu hitzigen Debatten führt.
Von
Franz Kotteder
Von Tragik und Trauer, von Schuld und Größe: Fritz Sterns Rede zum Stauffenberg-Attentat vom 20. Juli 1944, gehalten im Ehrenhof der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Jahrelang wurde ein Name für das Erdinger Gymnasium II gesucht - jetzt ist er gefunden. Die Schule wird nach dem "Apfelpfarrer" benannt.
Von
Hannah Beitzer
Ein Mini-Grand-Prix auf jüdisch: Zum siebten Mal feierten mehrere hundert jüdische Jugendliche bei der "Jewrovision 2008" in den Münchner Georg-Elser-Hallen.
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Von
Franziska Augstein
Bilder
Terrordrohungen auf der Wiesn, die schönste Frau des Landes und Ärger mit einem Dirigenten: Was ist 2009 in München passiert? Die eindrucksvollsten Bilder.
Von
Lisa Sonnabend
Wo die Verkehrslawine rollt: Die Rosenheimer Straße ist laut, staubig und stinkend, wie eine Ausfallstraße eben ist. Dabei hätte sie das Zeug zum Boulevard.
Von
Georg Etscheit
Seltsame Beiträge im Wettbewerb "Neue Formen des Erinnerns": Während die Jury einen "virtuellen" Entwurf würdigt, hat OB Ude Zweifel.
Von
Joachim Käppner
Wolfgang Nöth und Michael Käfer haben das einstige Postzustellamt an der Wredestraße zum Partytempel umgebaut. Die Schickeria ist von den Kurven angetan.
Von
Michael Zirnstein