In Algerien überfallenTerroristen am 16. Januar 2013 ein Gasfeld und bringen zahlreiche Ausländer in ihre Gewalt. Das algerische Militär versucht die Geiseln zu befreien. Dabei kommt es zu einem Blutbad, mehrere Geiseln sowie Geiselnehmer kommen ums Leben. Hinter dem Anschlag soll die Terrororganisation al-Qaida stecken. Das Gasfeld ist eine Produktionsstätte des Ölkonzerns BP sowie der Konzerne Statoil aus Norwegen und Sonatrach aus Algerien und liegt etwa 40 Kilometer von der ostalgerischen Stadt In Aménas entfernt.
In einem Internet-Video übernimmt der einäugige Islamist Mochtar Belmochtar die Verantwortung für den Überfall auf die algerische Gasanlage In Amenas. Er spricht von einer "heiligen, kühnen Operation" des Terrornetzwerks al-Qaida.
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Ein Mann mit vielen Beinamen: Der Islamist Mochtar Belmochtar soll hinter der Geiselnahme westlicher Ausländer in Algerien stecken. Er hat als Dschihadist und Krimineller schon früh Karriere gemacht - unter anderem mit Zigarettenschmuggel.
Von Frederik Obermaiermehr...
Meinung
Der Krieg in Mali, die Geiselnahme in der algerischen Gasfabrik und die Kidnapping-Industrie in Nordafrika und der Sahel-Zone machen ein internationales Eingreifen unvermeidbar. Libyens toter Diktator Gaddafi hatte recht: Nordafrika könnte zum geopolitischen Hotspot werden.
Ein Kommentar von Tomas Avenariusmehr...
Erstmals hat sich Algeriens Regierungschef Sellal zum Geiseldrama in seinem Land geäußert. Seine schreckliche Bilanz: 37 ausländische Geiseln seien getötet worden. Für die Tat macht er "32 Terroristen" aus sechs Ländern verantwortlich.
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Wie viele Menschen bei dem Geiseldrama auf der algerischen Gasanlage In Amena gestorben sind, ist noch immer unklar. Algeriens Regierung ist vor allem daran interessiert, die Erdöl- und Gasförderung zu sichern und hüllt die Affäre in Schweigen. Informationen erhalten Journalisten von Überlebenden - und den Terroristen.
Von Rudolph Chimellimehr...
Bisher sprach Algeriens Regierung von 23 getöteten Geiseln, doch diese Zahl könnte sich dramatisch erhöhen: Algerische Truppen haben nach dem Geiseldrama in der Gasanlage In Amenas 25 weitere Tote gefunden. Die algerische Regierung befürchtet, dass die endgültige Zahl der Opfer noch höher liegen könnte.
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Algerien lehnte Hilfe aus dem Ausland ab und stand wegen schlechter Informationspolitik weltweit in der Kritik. Doch nach dem blutigen Ende des Geiseldramas auf dem Gasfeld, bei dem 55 Menschen starben, nehmen US-Verteidigungsminister Panetta und Frankreichs Präsident Hollande das Land in Schutz: Gespräche wären keine Option gewesen.
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Nach vier Tagen ist das Geiseldrama auf dem algerischen Gasfeld In Amenas blutig zu Ende gegangen: Das algerische Militär stürmte die von Islamisten besetzte Anlage. Alle Terroristen sind tot. Die verbliebenen sieben Geiseln waren offenbar zuvor von den Islamisten umgebracht worden.
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Die Lage auf dem algerischen Gasfeld In Amenas bleibt unklar: Weitere fünf gefangen gehaltene Europäer sind inzwischen in Sicherheit. Doch die Geiselnehmer sollen noch immer bis zu 30 Menschen in ihrer Gewalt haben.
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Der UN-Sicherheitsrat hat den Terrorangriff in der algerischen Wüste schärfstens verurteilt. Drei Tage nach Beginn des Geiseldramas herrscht weiterhin Unklarheit über das Schicksal und die genaue Zahl der Opfer.
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Trotz westlicher Hilfsangebote versuchten Algeriens Sicherheitskräfte, die Geiselnahme auf dem Gasfeld im Osten des Landes eigenhändig zu beenden. Das Fiasko zeigt, wie sehr Algier fremden Einfluss fürchtet - und wie der Mali-Konflikt die Region destabilisiert.
Von Johannes Kuhnmehr...
Nach heftiger Kritik am Alleingang Algeriens ergreifen die USA und Großbritannien die Initiative. Berichten zufolge sind US-Aufklärungsdrohnen im Einsatz, Großbritannien will angeblich Spezialisten nach Algerien schicken. Die Geiselnahme könnte noch Tage dauern. Jetzt kündigen die Islamisten weitere Anschläge an.
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Unübersichtliche Lage: Anders als bislang angenommen ist die Geiselnahme in einer algerischen Gasanlage nicht beendet und das Schicksal mehrerer Arbeiter ungeklärt. Etwa 50 Menschen sollen bei einem ersten Befreiungsversuch ums Leben gekommen sein. Heftige Kritik an der Informationspolitik Algeriens kommt aus Großbritannien und den USA.
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Die Geiselnahme islamistischer Terroristen auf einem Gasfeld in Algerien hat offenbar zu einem Blutbad geführt: Bei einem Luftangriff des algerischen Militärs sind viele Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sollen Geiseln und Geiselnehmer sein. Die Zahl der Opfer ist noch unklar. Die britische Regierung übt bereits Kritik an der Informationspolitik Algeriens. Europäische Energiekonzerne bringen ihr Personal aus dem Land in Sicherheit.
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Sie stellen mehr als 3000 Mann, um dem Krisenland zur Seite zu stehen - und sind selber alles andere als stabil. Die Nachbarländer Malis haben oft mit religiösen und ethnischen Konflikten zu kämpfen. Die Geiselnahme mit vielen Toten in Algerien zeigt bereits, dass der Einsatz gegen die Islamisten die westafrikanischen Länder tief in den Kampf hineinziehen könnte.
Von Caroline Ischinger, Nakissa Salavati und Michael Königmehr...
Nach dem Überfall islamistischer Extremisten in Algerien sind Medienberichten zufolge mehrere Geiseln entkommen. Das Gasfeld ist weiter in der Hand der Terroristen, die algerische Armee hat die Anlage umstellt.
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Bewaffnete Kämpfer haben ein Gasfeld in Algerien überfallen und 41 westliche Geiseln in ihre Gewalt gebracht. Verhandlungen mit den islamistischen Entführern lehnte der algerische Innenminister ab, stattdessen umstellten Soldaten die Terroristen und ihre Geiseln. Einem Medienbericht zufolge soll es einen Schusswechsel gegeben haben.
Von Rudolph Chimellimehr...
Die Terroristen behaupten, etwa 40 Geiseln gefangen genommen zu haben: Bei einem Überfall auf ein Gasfeld in Algerien hat es nach Medienberichten zwei Tote und sechs Verletzte gegeben. Die offenbar aus Mali stammenden Angreifer hätten das Feld "relativ schnell" erobert, sagte ein Sprecher des Energiekonzerns Statoil.
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