Eigentlich ist Martin Zeil Bayerns Energieminister, doch die Energiewende wird meistens ohne ihn organisiert. Ministerpräsident Horst Seehofer lässt das ehrgeizige Vorhaben von zwei Kabinettskollegen Zeils vorantreiben. Und die sind von der CSU.
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Christian Sebaldmehr...
Seehofer träumt vom Bayernwerk: Der CSU-Chef kann sich für Bayern wieder eine eigene Energieversorgung vorstellen - nur mit seinem Wirtschaftsminister von der FDP hat er darüber nicht gesprochen. Dafür erhält er von anderer Seite unerwartete Unterstützung.
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Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
Exklusiv
"Dann gründen wir ein Bayernwerk": Der bayerische Ministerpräsident warnt die Bundesregierung vor einem Scheitern der Energiewende. Mit einem speziellen "Bayernplan" will er die Stromversorgung noch einmal neu ordnen - und droht der Berliner Koalition sogar mit einer Rückkehr zur staatseigenen Energiewirtschaft.
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Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
Strahlender Sonnenschein beschert zu Pfingsten einen Rekord: Bei der Produktion von Sonnenstrom wurde in Deutschland ein neuer Spitzenwert erzielt. Neben den günstigen Witterungsbedingungen haben auch Ausbau und Förderung alternativer Energien daran großen Anteil.
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Merkels Prestigeprojekt stockt: Für die Energiewende fehlt es an Stromleitungen und Reservekraftwerken, bei der Förderung von Ökostrom herrscht Wirrwarr. Peter Altmaier hat als Nachfolger des geschassten Umweltministers Röttgen viel vor sich.
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Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Ein Jahr nach dem Atomausstieg ist im Freistaat die Energiewende spürbar ins Stocken geraten. Ministerpräsident Seehofer und Wirtschaftsminister Zeil machen dafür den geschassten Umweltminister Röttgen verantwortlich - und verlangen von seinem Nachfolger zügig Regelungen für neue Kraftwerke.
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Mike Szymanskimehr...
Die Vorschläge füllen zwei DIN-A4-Seiten: Bayerns Finanzminister Söder will die Energiewende vorantreiben und fordert millionenschwere Entlastungen für Elektroautos, Ökostrom und Sanierungen. Mancher Vorschlag ist nicht neu - und bisher gescheitert, weil weder Bund noch Länder mehr zahlen wollen.
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Michael Bauchmüllermehr...
Damit die Energiewende gelingt, müssen viele neue Leitungen verlegt werden. Doch der notwendige Ausbau des Stromnetzes kommt nur langsam voran. Und das ist gefährlich - zuletzt musste wiederholt auf Reservekraftwerke zurückgegriffen werden.
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Bei einem heimlichen Treffen in Bayern hat das russische Energieunternehmen zum ersten Mal erzählt, wie es sich mögliche Investitionen hierzulande vorstellt. Die Russen machten den Politikern, den Stadtwerken und Versorgern klar: Gazprom will die volle Kontrolle.
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Markus Balsermehr...
Die Energiekonzerne klagen schon lange über die hohen Belastungen in Folge des Atomausstiegs, nun sind die ersten Kosten auch in den Bilanzen sichtbar: EnBW meldet einen Verlust von mehr als 800 Millionen Euro. Noch ist die Energiewende aber gar nicht abgeschlossen - die wirkliche Belastungsprobe steht erst bevor.
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Super-GAU ohne Folgen? Nach der Atomkatastrophe von Fukushima schien der Glaube an die Beherrschbarkeit der Nukleartechnik gebrochen zu sein. Doch nun, ein Jahr danach, erweist sich: Länder wie China und Indien setzen weiter auf die Atomenergie. Selbst Japans Regierung will Meiler wieder anfahren.
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Paul-Anton Krügermehr...
Die Befürchtungen, Deutschland werde nach der Energiewende an kalten Tagen einen Blackout erleben, haben sich bislang nicht erfüllt. Stattdessen herrscht verkehrte Welt: Nach außen hin leidet nicht Deutschland an Strommangel, sondern das Atomland Frankreich.
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Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Exklusiv
Unterschrift von Seehofer, Geheimtreffen mit Rummenigge und Hoeneß: Russlands Energieriese Gazprom will SZ-Informationen zufolge mit neuen Verbündeten in Deutschland Fuß fassen, wenn sein Deal mit RWE scheitert. Dabei sollen ihm die bayerische Regierung und die Fußballer vom FC Bayern helfen. Noch sponsern die Russen einen großen Konkurrenten.
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Markus Balsermehr...
Nach Fukushima kam der Kurswechsel: Vor einem halben Jahr trat das novellierte Gesetz zum Atomausstieg in Kraft, den die Regierung nach der Atomkatastrophe in Japan beschloss. Doch was ist bisher passiert? Gibt es genug Strom oder importiert Deutschland? Drohen Blackouts? Was kostet die Energiewende? Steigen die Preise? Fragen und Antworten.
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Hannah Beitzermehr...
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Atomausstieg als Chance: Die kleinen Stadtwerke wollen die Schwäche der großen Energiekonzerne ausnutzen und ihren Marktanteil verdoppeln. Im SZ-Interview ruft Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen, schon die "Ära der Stadtwerke" aus - und fordert einen Energieminister in der Regierung.
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Markus Balser und Michael Bauchmüllermehr...
Seit Fukushima ist alles anders für den deutschen Stromriesen RWE. Mit der Energiewende kommt jetzt auch die personelle: An der Spitze löst der Niederländer Peter Terium Jürgen Grossmann ab. Den Neuen erwarten ein riesiger Schuldenberg, Konkurrenz durch aggressive Stadtwerke - und eine ganz neue Bescheidenheit.
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Markus Balsermehr...
Bayerns Umweltminister Marcel Huber versucht, die Windkraftgegner zu beschwichtigen. Nach Meinung des Politikers gibt es kaum Flächen für Rotoren im Landkreis.
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Suse Bucher-Pinellmehr...
Erst Eon, nun RWE: Auch der Essener Energieriese muss drastisch sparen und will Unternehmensanteile in Milliardenhöhe verkaufen. Bis zu 8000 Arbeitsplätze sind davon betroffen.
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Deal mit dem weltgrößten Erdgasförderer: Das Energieunternehmen RWE schließt eine Partnerschaft mit Gazprom ab und darf nun exklusiv mit den Russen verhandeln. Zugleich verkauft RWE sein Stromnetz an Finanzinvestoren.
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Sehr ambitioniert: CSU-Umweltminister Markus Söder will 2020 den Atomausstieg in Bayern geschafft haben - spätestens 2022. Die FDP nennt das völlig unrealistisch.
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M. Szymanskimehr...
Der Bundestag schreibt heute Geschichte und beendet einen jahrzehntelangen Kampf: Eine große Koalition aus Union, FDP, SPD und Grünen will den Atomausstieg bis zum Jahr 2022 beschließen. Doch der Streit über die Energiepolitik geht weiter. Und die Grünen versuchen mit ungewöhnlichen PR-Maßnahmen, den Ausstieg für sich zu reklamieren.
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Der Atomausstieg wird aufgeweicht: Seit der Katastrophe von Fukushima sind sieben Atomkraftwerke abgeschaltet. Nun soll nach Einschätzung der Bundesnetzagentur eines wieder ans Netz gehen - als Reserve-Reaktor. Deutschland droht sonst eine Lücke bei der Stromversorgung.
Von
Markus Balsermehr...
Die Befürworter der Kernkraft führen als Argument oft den Klimaschutz ins Feld: Der Atomausstieg habe die Folge, dass der CO2-Ausstoß steigt. Außerdem werde ein solcher Schritt die Preise für Strom nach oben treiben. Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Uni Leipzig kommt nun jedoch zu einem anderen Ergebnis.
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Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Er ist eloquent und selbstbewusst - und der neue Präsident des Bayerischen Städtetags. Ulrich Maly über seinen Ratschlag für München-OB Ude - und ob auf Ministerpräsident Horst Seehofer Verlass ist.
Interview:
B. Kruse, F. Müller und C. Sebaldmehr...
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