So gering war die Spendenbereitschaft seit zehn Jahren nicht mehr. 2012 haben 1046 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet. Das sind 13 Prozent wenig als im Vorjahr.
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Wurde bei einem Organspender der Hirntod nicht so gründlich untersucht, wie es vorgeschrieben ist? Im Streit um den Fall hat die "taz" nun Strafanzeige gegen den Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation gestellt.
Von Christina Berndtmehr...
Warum wurden die Organ-Tricksereien nicht schon viel eher aufgeklärt? Nirgends sind die Regeln so verworren wie in Deutschland. Gleich mehrere Institutionen und Kommissionen haben die Aufsicht über die Transplantationsmedizin. Doch die Verantwortung für den Organspende-Skandal scheint niemand zu übernehmen.
Von Charlotte Frank und Guido Bohsemmehr...
Das Vertrauen ist dahin: Nach dem Organspende-Skandal rechnet der Patientenbeauftragte der Bundesregierung mit einer weiter sinkenden Spendenbereitschaft. Die Manipulationen an den Uni-Kliniken Göttingen und Regensburg werden "viele Menschen das Leben kosten", warnt Wolfgang Zöller.
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In mindestens 23 Fällen sollen Ärzte die Daten von Patienten so manipuliert haben, dass diese bevorzugt eine Spenderleber erhielten. Nun weist ein auffälliger Geldfluss vom Konto des beschuldigten Transplantationschirurgen auf Korruption hin. Zugleich berichten Mitarbeiter der Göttinger Klinik von weiteren "skrupellosen Vorgängen".
Von Christina Berndtmehr...
Göttinger Mediziner sollen bestimmten Patienten bevorzugt Spenderorgane verschafft haben. Die Vorwürfe beunruhigen auch das Berliner Gesundheitsministerium. Es befürchtet, die Missstände könnten die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende "massiv erschüttern".
Von Christina Berndtmehr...
Die Transplantationsskandale haben offenbar Konsequenzen für Menschen in Not: Im Oktober ist die Zahl der Organspenden nach NDR-Informationen in Deutschland auf weniger als 60 gesunken. Normal ist ein Wert von 100. Die Angehörigen von Verstorbenen verweigern ihre Zustimmung zur Organspende - aus mangelndem Vertrauen.
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Inmitten des Transplantatations-Skandals sucht die Stiftung Organtransplantation händeringend einen neuen Vorstand. Im Ringen um die Neubesetzung legten bereits drei Mitglieder des Stiftungsrats ihre Sitze nieder.
Von Christina Berndtmehr...
Nierenspender verzweifelt gesucht: Der Chirurg Günter Kirste erklärt, dass viele Ehec-Patienten nach der Krankheit auf Dialyse angewiesen sind. Die Ehec-Welle zeige, wie wichtig eine Diskussion über Organspenden ist und dass Deutschland ein neues Transplantationsgesetz braucht.
Interview: Charlotte Frankmehr...
Der Münchner Chirurg Helmut Arbogast soll offenbar dem zurückgetretenen Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation nachfolgen. Patientenverbände äußern bereits Kritik.
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Vetternwirtschaft, Selbstbedienungsmentalität, autoritärer Führungsstil - die Deutsche Stiftung Organtransplantation steht seit einiger Zeit in der Kritik. Jetzt soll ein "Masterplan" die Organisation "weiterentwickeln". Und schon melden sich erneut die Kritiker.
Von Christina Berndtmehr...
Nach Kritik am Geschäftsgebaren der Stiftung Organtransplantation ist einer der beiden Vorstände zurückgetreten. Doch der Unmut hält an. Gerade erregt ein neuer Vorstoß des medizinischen Vorstands der Stiftung die Gemüter: Er macht sich einmal mehr für Praktiken aus dem ethischen und juristischen Grenzbereich stark.
Von Christina Berndtmehr...
Sie koordiniert den sensiblen Bereich der Organspende, doch im Moment fällt sie eher durch unsensibles Geschäftsgebaren auf. Wirtschaftsprüfer monieren dubiose Ausgaben bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation. Mehrere neue Dienstwagen und edelste Füller wurden angeschafft, Aufträge an Freunde und Verwandte vergeben. Die Zahl der Organspender aber geht zurück.
Von Christina Berndtmehr...
Nach der Lebendspende einer Niere durch den SPD-Politiker Steinmeier schien es, als sei die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende gestiegen. Ein Irrtum. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Patientenverfügungen verhindern Transplantationen häufig.
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In Deutschland werden zu wenige Organe gespendet. FDP-Gesundheitsminister Bahr schlägt deshalb vor, die Krankenkassen sollten von ihren Mitgliedern ab 2012 aktiv eine Entscheidung erfragen. Die Versicherungen signalisieren Offenheit für diese Lösung. In der Opposition dagegen gibt es nicht nur Freude über den Vorstoß.
Von Charlotte Frankmehr...
Organ- und Gewebespenden haben der Medizin zu enormen Fortschritten verholfen. Tausende Mensche entkamen dem sicheren Tod oder erhielten durch eine Transplantation ihren Lebensmut zurück. Doch nicht jeder ärztliche Eingriff war erfolgreich. Über die Möglichkeiten und Grenzen von Organverpflanzungen.
Von Berit Uhlmannmehr...
Jährlich sterben in Deutschland etwa 1000 Patienten, weil kein Spenderorgan verfügbar ist. Nun geht die Zahl der Spenden auch noch deutlich zurück.
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Täglich sterben in Deutschland drei Menschen, weil sie kein Spenderorgan bekommen. Die geringfügige Zunahme der Organspenden im vergangenen Jahr ändert daran wenig.
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Zum ersten Mal in Deutschland haben sich Patienten bei Organtransplantationen offenbar mit dem tödlichen Erreger angesteckt. Für drei Menschen gibt es keine Hoffnung mehr.
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Das kommerzielle Interesse an menschlichem Gewebe führt zu Streitigkeiten um die Überreste von Toten. Solange für den Umgang mit Gewebe ein einheitlicher Rechtsrahmen fehlt werden Leichen zum Zankapfel.
Von Von Christina Berndtmehr...
Der Frau aus Hannover war die Lunge einer Spenderin eingepflanzt worden, die sich wohl in Indien mit Tollwut angesteckt hatte. Zwei weitere Organ-Empfänger schweben in Lebensgefahr. Die Ärzte trifft bei all dem offenbar keine Schuld.
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Dem Stürmer von Werder Bremen geht es nach dem Schock wieder besser, vor allem psychisch. Ausgerechnet die Geschichte des amerikanischen Basketball-Stars Alonzo Mourning macht Klasnic Hoffnung.
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Nur die wenigsten Patienten befürworten die Vorstöße zur Ausweitung der Lebendspende und zum Organhandel.
Von Gerhild Drüe, Mitglied der Ethikkommission der Deutschen Transplantationsgesellschaft.mehr...
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