Er kann kaum stehen und wenig gehen, doch er ist ein Charmeur und hat politisch, menschlich, sexuell alles im Griff. Nach "Lincoln" kommt ein zweiter Präsidentenfilm ins Kino: Bill Murray gibt in "Hyde Park am Hudson" Franklin D. Roosevelt, den fröhlichen Vater des New Deal.
Von Fritz Göttlermehr...
Vor sechzig Jahren - am 5. März 1953 - starb Josef Stalin. Bis heute genießt der sowjetische Diktator in Russland ein hohes Ansehen. Der "Stählerne" gilt als siegreicher Feldherr im Krieg gegen Nazi-Deutschland. Stalin, der Massenmörder, wird hingegen verdrängt.
Von Kai Thomasmehr...
Will US-Präsident Barack Obama seine Reformprojekte in der zweiten Amtszeit noch durchsetzen, muss er bei den Parlamentswahlen 2014 die Mehrheit im Kongress zurückerobern. Statt mit den Republikanern zu verhandeln, reist er scheinbar wahlkämpfend durchs Land. Doch die historische Erfahrung zeigt: Seine Chancen stehen schlecht.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Es gibt ihn wirklich: den Weihnachtsmann. Im finnischen Rovaniemi können sich Besucher mit ihm ablichten lassen. Oder den Welt-Drehgeschwindigkeits-Regulator bestaunen. Nur dank ihm kann der alte Mann alle Geschenke rechtzeitig ausliefern.
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Darf Obamas Regierung das Recht biegen wie eine Brezel, um das Land zu retten? Amerika diskutiert erregt, ob der Finanzminister eine Eine-Billion-Dollar-Münze prägen lassen soll, um damit Schulden abzustottern. Die Republikaner haben mittlerweile so viel Furcht davor, dass sie den Münztrick per Gesetz verbieten wollen.
Von Jannis Brühlmehr...
Gaddafi weg, Problem gelöst? Wenn der Westen meint, er habe ein Sicherheitsloch geflickt, reißt er anderswo eines auf. Nach Libyen ist jetzt Mali dran. Die Ex-Kolonialmacht Frankreich korrigiert dort ihre Fehler der Vergangenheit - und kämpft dafür, dass zusammenbleibt, was nicht zusammengehört.
Von Sebastian Schoeppmehr...
US-Präsident Roosevelt fuhr von hier aus unterirdisch ins Waldorf Astoria, Jackie Kennedy kämpfte gegen den Abriss - und sie hat mehr Touristen als der Louvre in Paris: Die Grand Central Station in New York ist der größte Bahnhof der Welt. Und wird nun 100 Jahre alt.
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Er ist Kult. Sein Einfluss auf politische Debatten ist enorm, nicht zuletzt, weil der Sohn einer politisch engagierten Mittelklasse-Familie aus Indiana 2001 den Wirtschaftsnobelpreis erhalten hat. Zum 70. Geburtstag des Ökonomen Joseph Stiglitz, der seinen Ruhm als Nobelpreisträger nutzte, um die weltweite Kapitalismuskritik zu befeuern.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Meinung
91 Prozent der Deutschen hätten Barack Obama gewählt. Ihnen ist egal, dass er in unserem Parteiensystem wohl eher im konservativen Flügel der FDP verortet würde. Die deutsche Liebe zum alten und neuen US-Präsidenten ist eine emotionale, keine pragmatische Angelegenheit. Doch genau das ist ein amerikanischer Import.
Ein Kommentar von Andrian Kreyemehr...
Mitt Romney hat die Präsidentschaftswahl bereits vor Monaten verloren - weil er sich wie ein Produkt verkauft hat, das sich je nach Umstand anders verpacken ließ. Die Republikaner müssen sich fragen, ob sie mit ihren Ansichten zu weit von der Realität entfernt sind.
Von Nicolas Richter, Washington, und Moritz Koch, Bostonmehr...
Er lebt in Bayern und ist doch ganz nah dran am US-Politikbetrieb: Der amerikanische Politikberater John Hulsman analysiert im Interview die Lage Obamas, die Niederlage der Republikaner und die Chancen für Hillary Clinton bei der nächsten Präsidentschaftswahl.
Interview: Jannis Brühlmehr...
100 Mal war Obama Golfspielen, aber nur einmal mit einem Republikaner. In seiner ersten Amtszeit hat sich der wiedergewählte Präsident isoliert. Die riesigen Probleme des Landes kann er aber nur gemeinsam mit dem politischen Gegner lösen. Deshalb muss Obama seine Art ändern, Politik zu machen.
Von Matthias Kolb, Chicagomehr...
Direkt nach der Wahl feiern die Demokraten in Chicago den gezeichneten Reformer. Sofort sendet Barack Obama ein klares Signal an sein Volk aus: Versöhnung. Der Wahlabend zeigt einen Präsidenten, der viel lernen musste.
Eine Reportage von Christian Wernickemehr...
Als die damals längste Hängebrücke der Welt erbaut werden sollte, hielten Kritiker die Golden Gate Bridge für nicht realisierbar, unwirtschaftlich, ja sogar für einen ästhetischen Fehler. Mit dieser Meinung standen sie bald allein da.
Mit historischen Bildernmehr...
Eine "erdverbundene" Rede? Oder doch ein "Rückschlag"? In den Schlagzeilen der amerikanischen Medien schwingt Enttäuschung über den Auftritt von Barack Obama mit. Dass der Parteitag dennoch als Erfolg zu betrachten ist, habe er anderen zu verdanken.
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Das meiste Geld kommt heute in Form von Schulden in die Welt. Geschäftsbanken erschaffen es, indem sie wie aus dem Nichts Kredite vergeben. Manche sehen darin eine Ursache der Krise und fordern radikale Reformen: Banken sollen nur das Geld verleihen, das sie auch besitzen. Die Idee heißt Vollgeld - und bekommt nun Unterstützung von ungewöhnlicher Seite.
Von Caspar Dohmen, Frankfurtmehr...
Scharfzüngig und oft auch zynisch nahm er die Gesellschaft der USA aufs Korn. Schließlich betrachtete Gore Vidal seine Heimat als "Imperium", kriegslüstern, raffgierig und in vieler Hinsicht dem Römischen Reich ähnlich. Nun ist der politisch engagierte US-Schriftsteller in Los Angeles gestorben. Er wurde 86 Jahre alt.
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Er war davon überzeugt, dass Demokratie ohne freie Märkte nicht existieren kann. Für seine Theorien erhielt Milton Friedman 1976 den Wirtschaftsnobelpreis, für Kapitalismus-Kritiker war er eine Hassfigur. Ein Blick auf das Leben des 2006 verstorbenen neoliberalen Ökonomen, der am 31. Juli vor hundert Jahren geboren wurde.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Gott belohnt die Tüchtigen und bestraft die Müßigen. Wer in Armut lebt, ist im Grunde selbst schuld und verdient keine Hilfe. Dieses Denken war in der amerikanischen Gesellschaft schon immer vorhanden. Auch dank Mitt Romney kehrt die für Europäer bizarr anmutende Ideologie mit aller Macht zurück.
Von Andrian Kreyemehr...
Ein ungewöhnlicher Anblick mitten in Manhattan: Zwischen den Wolkenkratzern der Upper East Side schweben kleine rote Gondeln, die man sonst auf ihrem Weg zu Berggipfeln und nicht über dem East River sieht.
Eine Bilderreise von Susanne Poppmehr...
Meinung
Verliert Barack Obama die Wahl, er wäre ein tragischer Held. Aber es geht um mehr als das Los des ersten schwarzen Präsidenten. Mitt Romney würde nach einem Sieg so gut wie alles rückgängig machen, was sein Vorgänger erreicht hat. Amerika hat die Wahl zwischen zwei Staatsmodellen.
Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
In Marfa, inmitten der texanischen Wüste, haben deutsche Kriegsgefangene ein Offizierskasino mit Fresken ausgemalt - eine fast vergessene Geschichte.
Eine Bilderreise von Harald Hordych und Jörg Buschmannmehr...
Für viele Amerikaner ist die S&P-Abstufung eine Schmach, für die Republikaner ist sie eine Steilvorlage, um den angeschlagenen Präsidenten heftig zu kritisieren: Obama muss angesichts der Kreditkrise und der hohen Arbeitslosigkeit um seine Wiederwahl im nächsten Jahr fürchten.
Von Christian Wernickemehr...
Tausende Soldaten sind gestorben, die Streitkräfte sind überlastet, die Kosten so exorbitant, dass sogar die Ressourcen des reichsten Landes der Welt zu erschöpfen drohen: Nach zehn Jahren permanentem Kriegszustand erkennen die Amerikaner, dass der Preis zu hoch ist.
Von Reymer Klüvermehr...
Es läuft nicht schlecht für US-Präsident Obama - die Umfragewerte sind günstig. Doch ein Sieg bei den nächsten Wahlen ist noch lange nicht ausgemacht. Obamas unklare Wirtschaftspolitik könnte ihm zum Verhängnis werden.
Ein Kommentar von Nikolaus Pipermehr...
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