32 Menschen starben bei der Havarie der "Costa Concordia". Ein Gericht berät jetzt, wie das Unglück im Prozess aufgearbeitet werden soll. Die Nebenkläger sind wütend - Kapitän Schettino könnte als Einziger vor Gericht gestellt werden.
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Das kleine Mädchen, das es nicht mehr rechtzeitig auf die andere Schiffsseite schaffte, der Musiker, der seinen Platz im Rettungsboot räumte und ertrank: Ein Bericht der italienischen Staatsanwaltschaft schildert detailreich, was sich in den letzten Stunden an Bord der "Costa Concordia" zugetragen hat.
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Herbert Greszuk kann nicht mehr schlafen, Angelika Blank rief ihre beste Freundin an, die bei dem Unglück ums Leben gekommen war. Und Carla Fantoni fragt sich, was aus den Verschollenen geworden ist. Zehn Menschen erzählen ein Jahr nach der Havarie der "Costa Concordia" ihre Geschichte.
Von Andrea Bachstein, Bettina Dobe und Lara Wiedekingmehr...
Ein Jahr ist sie her - die Havarie der "Costa Concordia". Auch jetzt liegt das Wrack noch vor der Insel Giglio. Die Bergung wird teurer als erwartet.
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Ein Jahr nach der Katastrophe trauern die Angehörigen in Giglio. Der Schiffskapitän nutzte dagegen den Tag für ein Fernseh-Interview. Er beteuert weiterhin seine Unschuld und macht den indonesischen Steuermann verantwortlich.
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Kein Manöver des Kapitäns, sondern die "Hand Gottes" habe die Leck geschlagene "Costa Concordia" in Küstennähe getrieben und so Schlimmeres verhindert. Mit diesen Worten hat der Staatsanwalt im italienischen Grosseto Francesco Schettino schwer belastet. Dieser konterte vor Gericht.
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32 Menschen starben, als die "Costa Concordia" vor der italienischen Insel Giglio mit einem Felsen kollidierte und kenterte. Gegen den Kapitän und Mitglieder der Crew wurden schwere Anschuldigungen erhoben - auch weil sie sich bei der Evakuierung vollkommen falsch verhielten. Nun jährt sich das Unglück zum ersten Mal.
Ein Rückblick in Bildern.mehr...
"Gehen Sie jetzt an Bord - das ist ein Befehl!" Die Küstenwache auf der Insel Giglio hat offenbar mit harschen Worten versucht, den völlig überforderten Kapitän der "Costa Concordia" zur Rückkehr auf das havarierte Schiff zu bewegen. Francesco Schettino wird fahrlässige Tötung vorgeworfen, nach einem dreistündigen Verhör wurde er nun unter Hausarrest gestellt.
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Hat "Concordia"-Kapitän Francesco Schettino gelogen? Mitschnitte von Telefonaten erhärten den Verdacht, dass der Kommandant das Schiff frühzeitig verlassen hat - Schettino verstrickt sich darin in Widersprüchen. Möglicherweise könnte er durch sein Verhalten auch die Rettungsarbeiten verzögert haben.
Von Kathrin Haimerlmehr...
Ob von Bord gejagt oder im Zorn selbst gegangen: Peter Jungblut, Kapitän der "MS Deutschland", hat in London für einen Eklat gesorgt. Er wehrt sich dagegen, dass das "Traumschiff" bald unter maltesischer Flagge fahren soll - und damit auch sein Job in Gefahr sein könnte.
Von Lena Jakatmehr...
Die Taucher sind weg, die ersten Schweißer demnächst unter Wasser zugange. Die Bergung der "Costa Concordia" wird noch Monate dauern - und mindestens 300 Millionen Euro kosten. So werden die Anwohner das Unglück erst einmal nicht vergessen können, so gern sie es auch wollen.
Von Andrea Bachstein, Gigliomehr...
Francesco Schettino darf wieder auf die Straße. Der Kapitän des gekenterten Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia steht nicht länger unter Hausarrest, entschied eine Richterin. Schettinos Reisefreiheit bleibt aber weiter eingeschränkt.
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Die Staatsanwaltschaft wirft ihm mehrfache fahrlässige Tötung vor - doch Francesco Schettino, Kapitän des havarierten Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia", sieht sich nicht als Schuldigen. In einem TV-Interview wies er jegliche Verantwortung für die Katasrophe von sich. Im Gegenteil: Er sei selbst ein Opfer.
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Die Aufarbeitung des Schiffsunglücks der Costa Concordia wird nach langer Pause fortgesetzt. Neun Monate nach der Havarie des Schiffs stellt sich Ex-Kapitän Francesco Schettino bei der Beweisaufnahme erstmals den Hinterbliebenen, bei denen er sich entschuldigte. Bis zum Start des Prozesses dürfte aber noch viel Zeit vergehen.
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"Was habe ich angestellt", fragt sich Kapitän Francesco Schettino auf der Tonbandaufnahme. Laut Auswertung der Black Box der "Costa Concordia" gestand der Kapitän sein fehlgeschlagenes Manöver noch vor der Havarie des Schiffes ein, wie italienische Medien berichten.
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Im Maritimen Trainingszentrum nahe Amsterdam üben Offiziere von Kreuzfahrtschiffen, wie sie sich in gefährlichen Situationen richtig verhalten. So sollen Havarien wie die der "Costa Concordia" vermieden werden. Manchen Teilnehmern ist die Simulation fast schon zu realistisch.
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Die Aufzeichnungen könnten Licht ins Dunkel bringen: Taucher haben im Schiffswrack eine Festplatte entdeckt und geborgen, die möglicherweise Aufzeichnungen der Überwachungskameras enthält. Die Staatsanwaltschaft hofft auf Erkenntnisse, was passierte, bevor die "Costa Concordia" einen Felsen rammte. Derweil musste die Suche nach den Vermissten wieder gestoppt werden, weil sich das Schiff erneut bewegte. Acht Tage nach dem Unglück fehlt von 20 Menschen immer noch jede Spur.
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Warum wurden die Rettungsmaßnahmen erst mehr als eine Stunde nach der Havarie eingeleitet? Hoffte der Schiffsbetreiber, eine Evakuierung und dadurch entstehende Entschädigungszahlungen vermeiden zu können? Die Reederei Costa Crociere gerät unter Verdacht, zur Tragödie beigetragen zu haben. Unterdessen äußert sich die junge Frau, die nach dem Unglück in Begleitung des Kapitäns gesehen wurde, zu ihrem Verhältnis zum Kommandanten der "Costa Concordia".
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Wer ist schuld an der Havarie des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia"? Neue Erkenntnisse zu den Zuständen auf dem Schiff treiben die Ermittlungen voran: Eine italienische Zeitung zitiert nun eine frühere Costa-Mitarbeiterin, die von Alkohol, Drogen und ausschweifenden Partys berichtet.
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Während die Taucher vor Giglio ihre gefährliche Suche im Wrack der "Costa Concordia" fortsetzen, werden die Vorwürfe gegen die Reederei lauter: 2005 soll schon einmal eines ihrer Schiffe auf Grund gelaufen sein, berichtet ein Augenzeuge von damals. Der Vorfall sei vertuscht worden - mit einer haarsträubenden Erklärung.
Von Lena Jakatmehr...
Auf Deck 3 des havarierten Kreuzfahrtriesen "Costa Concordia" haben Taucher die Leiche des 16. Todesopfers entdeckt. Rund um das Schiff wurde Öl im Meer gesichtet - der Treibstoff aus den Tanks des Wracks kann jedoch frühestens von Samstag an abgepumpt werden.
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Zehn Tage nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" sind zwei weitere Todesopfer aus dem Wrack des Schiffes geborgen worden. Die Behörden zählen damit inzwischen 15 Tote. Über diesen Fakt hinaus gibt es jedoch nur wenig Gewissheit. Spekulationen um blinde Passagiere flammen auf, Schiffsoffiziere beschreiben die Panik an Bord - und Gerüchte um einen Laptop des Kapitäns machen die Runde.
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Der Kapitän des havarierten Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" gibt der Reederei die Schuld an der Katastrophe: Das riskante Manöver, das schließlich zum Kentern führte, sei eine Werbemaßnahme gewesen. Acht Todesopfer hat die Polizei inzwischen identifizieren können, unter ihnen auch einen Mann aus Deutschland.
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