Das Schadprogramm "Flame" hat Hunderte Rechner im Nahen Osten infiziert - und stellt die IT-Sicherheitsexperten vor Rätsel. Wozu dient die Software, die bereits jetzt als eines der komplexesten Spionage-Werkzeuge aller Zeiten gilt?
Fragen und Antworten von
Johannes Kuhnmehr...
20 Mal mehr Code als Stuxnet, 5000 infizierte Computer im Nahen Osten: IT-Sicherheitsexperten haben einen Computer-Virus entdeckt, der über Jahre sensible Daten eingesammelt haben könnte. Wer der Urheber des Programmes "Flame" ist, ist noch unklar. Seine Architektur erinnert jedoch an den Virus, der jüngst iranische Atomanlagen angegriffen hat.
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Der Angriff des Stuxnet-Wurms auf iranische Atomanlagen schreckte vor zwei Jahren nicht nur IT-Sicherheitsexperten auf. Jetzt schreibt der Washington-Korrespondent der "New York Times", Stuxnet sei Teil eines geheimen Cyberwar-Programms der USA gewesen. Von Präsident Obama persönlich angeordnet.
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Mit der "Tageswebschau", einem eigens für ein netzaffines Publikum produzierten News-Format, baut die ARD ihre Nachrichtenmarke weiter aus. Das Pilotvideo lässt aber eher Entertainment als Information vermuten.
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Immer mehr Unternehmen werden zum Ziel von Cyber-Attacken. Meist reicht es, Zugang zum Praktikantenrechner zu haben oder einen USB-Stick herumliegen zu lassen. Oder Hacker kaufen sich die Sicherheitslücken gängiger Software gleich auf dem Schwarzmarkt.
Von
Marlene Weissmehr...
Vor dem Finale des Eurovision Song Contest versucht Aserbaidschan mit Millionenaufwand, sich in Baku der Welt als moderner Brückenstaat zwischen Ost und West zu präsentieren - und scheitert.
Von
Daniela Daumehr...
Gehen Münchner Taxifahrer eigentlich nie in Rente? Bringt Beten vor dem Fußballspiel etwas? Und was wollte Frank Sinatra in Uerikon am Zürichsee?
SZ-Korrespondenten berichten
Kurioses.mehr...
Serge Brammertz wirkt unscheinbar und weniger scharfzüngig als seine Vorgängerin Carla Del Ponte. Doch wenn der Chefankläger am Jugoslawien-Tribunal von Mittwoch an den ehemaligen Serbengeneral Ratko Mladic vor sich hat, wird er versuchen, den Prozess zügig voranzutreiben. Für Mladic schwindet die Hoffnung auf eine milde Strafe.
Von
Ronen Steinkemehr...
Fast eine Woche nach den Parlamentswahlen in Griechenland scheint eine Regierungsbildung unmöglich. Dem hoch verschuldeten Land drohen Neuwahlen. Eine weitere Chance für die Radikalen? Wahlforscher sehen das anders: Die Regierungsparteien könnten von der aktuellen Situation sogar profitieren.
Eine Analyse von
Hannah Beitzer und Antonie Rietzschelmehr...
Im Heiligen Hain des antiken Olympia wurde am Donnerstag das Feuer für die Olympischen Sommerspiele in London entzündet. Ohne Gigantismus wird die Flamme nun nach London getragen - vorbei an historischen und sagenumwobenen Orten in Großbritannien.
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Baku hat Öl, Gas, Geld - und im Mai den Eurovision Song Contest zu Gast. Touristen sollen jedoch nur die schönen Seiten von Aserbaidschan zu Gesicht bekommen, ob sie wollen oder nicht. Zur Not behaupten die Reiseführer: "Es gibt hier gar kein Ölfeld!"
Von
Kolja Reichertmehr...
In Brüssel streikt der gesamte Nahverkehr: Seit fünf Tagen bleiben Busse, Straßenbahnen und Metros in den Depots. Aber die Mitarbeiter streiken nicht nur, weil einer ihrer Kollegen am Samstag nach einem Faustschlag ins Gesicht verstarb. Sie wollen auch auf die katastrophale Sicherheitslage in der Stadt aufmerksam machen.
Von
Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Unterwegs mit Monsieur Hugues: Ein Melancholiker findet heute nicht mehr "Bruges-la Morte", sondern eine heitere Stadt.
Ein Reisebericht von
Hilmar Klutemehr...
Sprachliche Differenzen und ethnische Spannungen: Sowohl in den Brüssler Cafés als auch in der EU-Kommission verlieren die Europäer das Verständnis füreinander, hat der griechische Schritsteller Petros Markaris festgestellt. Das Protokoll einer Reise.
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Wochenlang wurde über Kürzungen im Haushalt gestritten, am Ende gelang wieder keine Einigung zwischen den verfeindeten Flamen und Wallonen. Der designierte Premier Elio Di Rupo hat entnervt aufgegeben und den König um seine Entlassung ersucht. Belgien ist schon seit 2010 ohne eine gewählte Regierung - und es gibt keine Anzeichen, dass sich das bald ändern könnte.
Von
Jeanne Rubnermehr...
Zwölf Wochen nach der Wahl gibt es in Brüssel immer noch keine neue Regierung: Wegen des Streits zwischen Flamen und Wallonen ist der frankophone Sozialist Di Rupo mit den Koalitionsverhandlungen gescheitert.
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Ein hochrangiger Diplomat hat im Auftrag von Außenminister Westerwelle politische Gespräche in Saudi-Arabien und im Jemen geführt. Der ehemalige Botschafter soll sich sowohl mit dem jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih als auch mit Oppositionsvertretern getroffen haben. Grund für das Engagement ist die zunehmend angespannte Situation im Jemen.
Kurzmeldungen
im Überblickmehr...
Immer wieder Verhandlungen, immer wieder gescheiterte Gespräche, mehr als 500 Tage hat es nach den Parlamentswahlen im April 2010 gedauert. Jetzt haben sich Sozialisten, Christdemokraten und Liberale in Belgien nach Medienberichten auf eine Regierung geeinigt. Neuer Premier wird der Sozialdemokrat Elio Di Rupo.
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Belgiens König lehnt das Rücktrittsgesuch von Ministerpräsident Leterme ab. Dieser soll nun das umstrittene Wirtschaftsprogramm umsetzen - und den Dialog zwischen Flamen und Wallonen "mit maximaler Kraft" fördern.
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Video
Politisches Erdbeben in Belgien: Die flämischen Nationalisten haben die Parlamentswahlen überraschend deutlich gewonnen. Bei der Regierungsbildung wird Parteichef Bart De Wever mitbestimmen.
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Bilder
Das belgische Königspaar machte auf seiner zweitägigen Deutschlandreise auch in München Station - und besuchte nicht nur Staatsvertreter, sondern auch einen bayerischen Verwandten. In Bildern.
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Christian Krügelmehr...
Die Nierenspende von Frank-Walter Steinmeier hat eine Diskussion ausgelöst: Die Organspende könnte zur Regel werden. Wer nach seinem Tod nicht spenden möchte, müsste ausdrücklich widersprechen. Kurzmeldungen im Überblick.
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Die Wahlsieger sind unfähig, eine Koalition zu bilden. Deshalb regiert der abgewählte Premier einfach weiter. Woanders würde man das Chaos nennen, aber die Belgier haben sich seit einem Jahr bequem eingerichtet in dieser Konstellation. Sie könnte zum Dauerzustand werden.
Von
Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Weder Arschfax noch Speckbarbie: Der Langenscheidt-Verlag hat das "Jugendwort des Jahres 2010" gekürt. Gewonnen hat nicht der Publikumsliebling.
Die
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