"Zypern ist keine Blaupause", sagt Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank - und versucht damit, die nervösen Märkte zu beruhigen. Konkrete Aussagen zu künftigen Zinssenkungen vermeidet der Italiener, doch wer zwischen den Zeilen lesen will, findet Anzeichen für einen zarten Wandel in der Geldpolitik.
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Meinung
Im vierten Jahr der Finanzkrise muss genau überlegt werden, wer welche Kosten trägt, damit aus dem Euro keine Transferunion zulasten der Steuerzahler wird. Wenn Banken wackeln, sollten künftig zuerst die Eigentümer haften - wie in der Marktwirtschaft üblich.
Ein Kommentar von Alexander Hagelükenmehr...
Mit der Schonung der Finanzmärkte scheint es vorbei zu sein: Zyperns Rettung hat die Anleger erneut verunsichert. Es gibt Experten, die das durchaus positiv sehen.
Von Harald Freibergermehr...
Exklusiv
Steigende Häuserpreise sind kein Problem, findet Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret. Er glaubt nicht an eine Immobilienblase in Deutschland. Die Zypern-Rettung erklärt er im SZ-Interview zum "sehr speziellen Sonderfall".
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Der Club der Staaten mit Bestnoten von Ratingagenturen ist seit der Finanzkrise schmal geworden: Nur noch wenige Länder dürfen sich mit dem elitären "AAA" schmücken. Der Bestand an sicheren Anlagen ist förmlich implodiert. Was machen jetzt die Anleger?
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Bersani ist mit seinem Versuch gescheitert, in Italien eine neue Regierung zu bilden. Jetzt sucht Staatschef Napolitano eilig nach einem Ausweg aus der Krise. Berlusconi würde sich gerne an einer Koalition beteiligen - auch unter einem Premier Bersani.
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Die Abstimmung in Italien war auch eine über die Zukunft der Euro-Zone. Weil Berlusconi wieder mitmischt, sind an den Finanzmärkten starke Turbulenzen zu erwarten. Selbst wenn er keine Machtposition erhält, bleibt die Lage kritisch.
Von Markus Zydra, Frankfurtmehr...
"Das ist ein Programm des Kandidaten UND der Partei". Die SPD-Spitze hat ihr Programm für die anstehende Bundestagswahl beschlossen. "Einmütig, einvernehmlich und einig", wie Kanzlerkandidat Steinbrück versichert. Wichtigstes Thema wird die soziale Gerechtigkeit - hier sieht sich die SPD der Konkurrenz überlegen.
Von Oliver Klasenmehr...
Wer als Manager vorsätzlich Risiken eingeht und damit sein Institut gefährdet, soll künftig ins Gefängnis. Strafbar sind die Verstöße laut einem neuen Gesetzesentwurf allerdings nur, wenn sie zu einer Krise des Unternehmens führen. Für den Ernstfall müssen Banken außerdem ihr Testament machen.
Von Guido Bohsemmehr...
Jetzt ist es offiziell: Angesichts der drohenden Staatspleite Zyperns bleiben die Banken des Landes noch bis Dienstag geschlossen. Gleichzeitig wird weiter nach Lösungen gesucht, um den Bankrott des Inselstaates doch noch abzuwenden.
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Die Agenda 2010 hat Deutschland verändert, Ökonomen sagen: zum Guten. Doch sie hat Millionen Menschen vom normalen Leben ausgeschlossen. Hat die Bundesrepublik überhaupt noch eine soziale Marktwirtschaft? Wir haben Jürgen Borchert gefragt, der beim Verfassungsgericht eine Neuberechnung der Hartz-IV-Regelsätze durchsetzte.
Von Hans von der Hagenmehr...
Was sind die Zypern-Vereinbarungen wert? Wegen der empörten Reaktionen könnte die Regierung des angeschlagenen Landes Kleinsparer weniger belasten als geplant - oder sie sogar ganz von der umstrittenen Zwangssteuer befreien. Wütende Reaktionen auf die Abgabe kommen nun auch aus Moskau.
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Meinung
Eine Regierung kann Bürger enteignen - und im Falle Zyperns ist es im Grundsatz sogar richtig. Die bisherigen Euro-Rettungspakete zeichneten sich dadurch aus, dass viele Mitverursacher der Krise ungeschoren davonkamen. Allerdings: So richtig eine Kostenbeteiligung der Großanleger ist, so klar ist auch, dass unschuldige Kleinsparer geschützt werden müssen.
Ein Kommentar von Claus Hulverscheidtmehr...
Zypern steuert auf die Staatspleite zu, die Zeit drängt. Nun will Präsident Anastasiadis offenbar noch am Morgen eine neue Version des Rettungsprogramms vorlegen. Die kritisierte Zwangsabgabe auf Bankeinlagen soll anders geregelt werden. Eine wichtige Rolle könnten auch Hilfen aus Russland spielen.
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Extrazahlungen für Bankmanager, die zehnmal so hoch sind wie das eigentliche Gehalt: Nach dem Willen der EU soll damit bald Schluss sein. Banken sollen Boni für ihre Mitarbeiter deckeln. Die neue Regelung ist Teil eines Gesetzespakets, das verhindern soll, dass Pleite-Banken mit Steuergeldern gerettet werden müssen.
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Europa blickt auf das Krisenland Italien. In einer Zeit tiefer Rezession wählen die Italiener beide Kammern ihres Parlaments. Die Finanzmärkte und etliche europäische Politiker befürchten, dass sich das Land selbst lähmen könnte.
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Italien steckt in der Rezession, die politische Sackgasse nach den Wahlen sorgt für Unruhe. Die Finanzmärkte reagierten mit starken Kursverlusten, die Zinsen für Staatsanleihen klettern kräftig. Insgeheim hoffen viele auf Rettung aus Frankfurt.
Von Ulrike Sauer, Rom, und Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Gott sei Dank nicht Berlusconi - so denken vermutlich einige Italiener und viele Beobachter im Ausland. Die Wähler haben entschieden - zu Gunsten des Mitte-links-Lagers. Welche Politiker spielen künftig eine wichtige Rolle in Italien? Wer zählt zu den Verlierern? Ein Überblick.
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Die Europäische Zentralbank hat versprochen, im Notfall unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern aufzukaufen. Allerdings müssen die Regierungen dafür eine Bedingung erfüllen. Einige Notenbanker wollen das nach SZ-Informationen gern ändern. Damit käme es zu einer Aufweichung der Regeln.
Von Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Extrem geringe Kosten, aber begrenzte Gewinnaussichten: Mehr als die Durchschnittsrenditen am Finanzmarkt sind nicht drin.
Von Uwe Schmidt-Kasparekmehr...
Die italienischen Wähler haben ihrem Land eine Pattsituation zwischen Parlament und Senat beschert. Wie es nun weitergeht, ob gar Neuwahlen folgen werden, ist noch vollkommen offen. Fest steht aber: Der Ausgang der Wahl sorgt für Irritationen. Dies zeigt ein Blick in die nationale und internationale Presse.
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Der Ausgang der Wahl wird zur Belastung für Italien. Die Ratingagentur Moody's teilt mit, die instabile politische Lage wirke sich negativ auf die Kreditwürdigkeit aus. SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück kommentiert die Situation in Italien auf seine Weise und spottet über den Wahlerfolg zweier "Clowns".
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Meinung
Wer früher Aktien besaß, galt als Eigentümer einer Firma. Hochfrequenzhandel und deregulierte Märkte aber machten aus dem Wertpapier eine Ware, die alle paar Sekunden den Besitzer wechselt. Der Bundestag hat jetzt ein neues Gesetz beschlossen, das den Blitz-Handel einschränken soll. Denn nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch sinnvoll.
Ein Kommentar von Claus Hulverscheidtmehr...
Exklusiv
Wurden Ansprüche der Kunden geschmälert? Lebensversicherer haben Deutschen womöglich Rückstellungen nicht ausgezahlt, es geht um einen Milliardenbetrag. Grüne verlangen nun, dass die Regierung einen Gesetzentwurf ändert.
Von Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Meinung
Es hat fast etwas Beruhigendes zu sehen, wie dilettantisch das Kunstgebilde 1899 Hoffenheim seit der unnötigen Trennung von Trainer Ralf Rangnick eingerissen wird. Vielleicht würde sich Hoffenheim dem Zustand eines echten Klubs etwas nähern, stiege es ab.
Ein Kommentar von Andreas Burkertmehr...
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