Die zweitgrößte Wirtschaft der Euro-Zone rutscht tiefer in die Krise: Die EU-Kommission erwartet, dass Frankreich 2013 in einer Rezession steckt. Deswegen will die EU dem Land mehr Zeit zum Sparen geben.
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Die EU-Kommission will Frankreich zwei Jahre länger Zeit geben, den Haushalt zu sanieren. Die Bundesregierung hatte zunächst gesagt, dies sei möglich. Doch aus den Reihen der Koalitionsparteien kommt scharfe Kritik an dem "Sonderbonus für die gescheiterte Abwärtspolitik".
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Vor einem Jahr ist Frankreichs Staatschef François Hollande angetreten - Anlass für seine Gegner wütend gegen seine Politik zu protestieren. Zehntausende trafen sich in Paris und anderen Städten zu Protestmärschen gegen die Sparpolitik der Regierung und die Einführung der Homoehe.
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Schuldenkontinent Europa: Die Staaten rutschen immer tiefer in die Miesen. Besonders die Krisenländer haben viel mehr Schulden aufgenommen als bisher gedacht. Nur Deutschland musste 2012 keine neuen Kredite aufnehmen.
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Investiert doch in Frankreich, schlug der Industrieminister einem US-Reifenhersteller vor. Doch der amerikanische Manager lehnt höhnisch ab - und beschwert sich über die seiner Meinung nach mangelhafte Arbeitsmoral der Franzosen: Die würden nur drei Stunden am Tag arbeiten.
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Europa erholt sich langsamer als erwartet, die EU-Kommission muss ihre Vorhersage korrigieren: Statt endlich wieder zu wachsen, schrumpft die Wirtschaft in der Währungsunion weiter. Die Arbeitslosigkeit steigt und und auch im Kampf gegen die Schulden gibt es schlechte Nachrichten.
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"Sie arbeiten nur drei Stunden am Tag": Die Pöbeleien des US-Unternehmers Taylor treffen in Frankreich einen Nerv. Industrieminister Montebourg verteidigt sein Land nun vehement. Es geht um das Selbstverständnis einer Wirtschaftsmacht - und die Frage, was für Unterhosen französische Politiker tragen.
Von Jannis Brühlmehr...
"French-Bashing" ist en vogue. Erst kürzlich mokierte sich ein US-Manager über die "faulen Franzosen". Das Image des Landes bei ausländischen Politikern und Unternehmern ist tatsächlich verheerend. Auch in Frankreich selbst ist die Stimmung miserabel - weil die Feigheit der Regierenden einen verlogenen politischen Diskurs hat entstehen lassen.
Von Michael Kläsgen, Parismehr...
Frankreich besitzt bei der Ratingagentur Moody's keine Topbonität mehr. Moody's stufte die Kreditwürdigkeit von Deutschlands wichtigstem Mitstreiter gegen die Krise am späten Montag um eine Note von Aaa auf Aa1 herab. Ob das Land auch diese schlechte Bewertung so leicht verkraften kann wie die vergangene, bleibt fraglich.
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Beim Teutates! Obelix-Darsteller Gérard Depardieu hat keine Lust, die Reichensteuern in seiner Heimat Frankreich zu bezahlen und zieht kurzerhand ins benachbarte Belgien um. So spart er Geld - und provoziert die Regierung und Präsident Hollande.
Von Michael Kläsgenmehr...
Radikaler Jobabbau: Der französische Autobauer Renault will in den kommenden Jahren 7500 Stellen in Frankreich streichen. Die Absatzkrise der europäischen Autobauer verschärft sich.
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Erst hat der französiche Milliardär Bernard Arnault versucht, die belgische Staatsbürgerschaft zu bekommen. Doch die dortigen Behörden lehnten ab. Jetzt hat der Unternehmer einen anderen Weg gefunden, um die 75-Prozent-Reichensteuer zu umgehen.
Von Michael Kläsgen, Parismehr...
Aus der Schuldenkrise wird eine kulinarische Krise: Weil das Geld für Sozialausgaben fehlt, versteigert die Stadtverwaltung im französischen Dijon ihre besten Weine. Ein Teil der Einnahmen wird dazu verwendet, wieder neuen Wein zu kaufen.
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75 Prozent Spitzensteuersatz sollen Millionäre künftig in Frankreich zahlen, jedenfalls wenn es nach der sozialistischen Regierung geht. Doch der Widerstand gegen die Pläne ist groß - immer mehr Reiche schaffen ihr Geld ins Ausland oder verlassen das Land. Dabei ist nicht einmal sicher, ob die neue Steuer je in Kraft tritt.
Von Michael Kläsgen, Parismehr...
Eigentlich schien für die Ökonomen alles klar zu sein: Deutschlands Konjunktur rettet sich im dritten Quartal knapp ins Plus, Frankreichs Wirtschaft hingegen begibt sich auf Schrumpfkurs. Doch nun ist es anders gekommen: Frankreich überrascht mit guten Zahlen. Für Deutschland sieht es schlechter aus, für die gesamte Euro-Zone düster.
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Die Beziehungen zwischen Paris und Berlin sind frostig. Frankreichs neuer Premierminister Jean-Marc Ayrault wehrt sich bei seinem Antrittsbesuch in der Hauptstadt gegen die Einmischung der Deutschen. Dabei ist beiden Seiten klar: Sie werden zueinanderfinden müssen in diesen stürmischen Zeiten.
Von Lutz Knappmann, Berlinmehr...
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