Bislang hing bei totgeborenen oder kurz nach der Geburt verstorbenen Kindern alles vom Gewicht ab: Nur wer mindestens 500 Gramm wog, galt als Mensch. Von jetzt an ist das anders - dank Barbara und Mario Martin, die nicht einsehen wollten, warum nur eines ihrer drei toten Kinder offiziell einen Namen tragen durfte.
Von Felicitas Kockmehr...
Exklusiv
Oma und Opa, die eine Auszeit vom Beruf nehmen, um sich den Enkeln zu widmen - Freistellung und Kündigungsschutz inklusive: Das wird es vorerst nicht geben. Die FDP blockiert den Gesetzentwurf der CDU-Ministerin.
Von Robert Roßmann, Berlinmehr...
Was steht Frauen im Job wirklich im Weg? Das wollte sich Angela Merkel von weiblichen Führungskräften bei einem Treffen im Kanzleramt erklären lassen. Die wichtigste Erkenntnis der Kanzlerin: Beim nächsten Treffen müssen Männer dabei sein.
Von Melanie Staudingermehr...
"Frau Schröder hat sich nie wirklich für den Kita-Ausbau eingesetzt": Im Streit um die Finanzierung von mehr Krippenplätzen dreht die SPD den Spieß um. Die stellvertretende Vorsitzende Schwesig weist die Kritik an den Ländern zurück und sieht die Schuld bei Familienministerin Schröder selbst.
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Sie hat eine hohe politische Position inne, ist jung und wurde während ihrer Amtszeit Mutter: Kristina Schröder hätte zu einem Vorbild für Frauen werden können. Doch der Familienministerin fehlt es an Gespür - auch für den Politikbetrieb und dessen Intrigen. Nun kursiert das Gerücht, der Spagat zwischen Kind und Beruf sei ihr zu anstrengend.
Ein Kommentar von Ulrike Heidenreichmehr...
Lesben und Schwule übernehmen in ihren Lebenspartnerschaften "dauerhaft Verantwortung" und leben somit "konservative Werte", sagt Familienministerin Kristina Schröder. Sie unterstützt deswegen einen Vorstoß von 13 Abgeordneten der Union, die die steuerliche Gleichstellung homosexueller Partner fordern.
Von Robert Roßmann, Berlinmehr...
Die Stoßrichtung der Familienpolitik geht an den Vorstellungen vieler Eltern vorbei. Mütter und Väter befürworten oft sehr viel klassischere Leistungen als von Politik und Wirtschaft propagiert, zeigt eine Studie. Doch sind sie auch gezwungen, sehr viel traditioneller zu leben, als es ihrem Wunsch entspricht.
Von Barbara Galaktionowmehr...
Gott. Der Gott? Oder die Gott? Oder gar DAS Gott? Da hat sich die christdemokratische Familienministerin Kristina Schröder was eingebrockt.
Von Nico Fried, Berlinmehr...
Die Koalition hat die feste Frauenquote für Aufsichtsräte abgeschmettert. Na und? Die Politiker sollten über Wichtigeres nachdenken als darüber, ob ein paar Hundert Business-Damen die gläserne Decke zum Top-Job durchbrechen. Ihr Ziel sollte es sein, Millionen anderer Frauen zu mehr Gleichberechtigung zu verhelfen.
Von Barbara Galaktionowmehr...Der die das Blog
1988 startete "Mona Lisa" als Frauenmagazin mit Tipps zu Kochen und Mode, doch längst sendet das ZDF-Magazin ganz anders. Zum 25-jährigen Jubiläum feiert das Team - und setzt aller Witze zum Trotz auf harte Themen.
Von Charlotte Theilemehr...
Arbeitsministerin von der Leyen ist für die Quote, das ist bekannt. Weniger sicher ist, wie sie sich bei der Abstimmung um die Frauenquote verhalten wird. Stimmt sie mit Nein, ist ihre Glaubwürdigkeit dahin. Mit einem Ja stürzt sie die Koalition mitten im Wahlkampf in eine Krise - und bringt ihre eigene politische Karriere in Gefahr.
Von Robert Roßmann, Berlinmehr...
Die Parteiführung der CDU hat sich auf einen Kompromiss bei der Frauenquote verständigt. Eine gesetzliche Regelung soll ins Wahlprogramm der Partei aufgenommen werden - allerdings erst vom Jahr 2020 an. Auch Quotenbefürworterin von der Leyen soll der Einigung zugestimmt haben.
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Krisentreffen bei der Unionsfraktion: Mehrere Mitglieder der Regierungsparteien sollen planen, mit der Opposition für eine verbindliche Frauenquote in Aufsichtsräten zu stimmen. Sie sollen heute auf Linie gebracht werden. SPD-Fraktionschef Steinmeier fordert die möglichen Abweichler hingegen auf, Mut zu zeigen.
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Viele in der CDU sind sauer auf Arbeitsministerin von der Leyen: Erst hat sie gedroht, der Opposition beim Thema Frauenquote zur Mehrheit zu verhelfen. Dann musste die Partei aus Angst vor einer Abstimmungsniederlage ihren Kurs ändern. Bei der Bundestagsdebatte am Donnerstag will sie nun anderen Rednerinnen das Feld überlassen.
Von Robert Roßmann, Berlinmehr...
Wie eine charmante Alice Schwarzer in hochhackigen Pumps: Sheryl Sandberg ist Vizechefin bei Facebook und eine gefragte Rednerin beim Thema Frauenrechte. In Hamburg reichen ihre Tipps vom richtigen Verhalten im Beruf bis hin zur Partnerwahl.
Von Kristina Läskermehr...
Der Unmut in der Union ist groß: Mit ihren Machtspielen in Sachen Frauenquote hat sich Ursula von der Leyen bei einigen Fraktionsmitgliedern sehr unbeliebt gemacht. Erika Steinbach fordert gar einen Rücktritt der Arbeitsministerin. Anders die Kanzlerin.
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Renate Künast attackiert Kristina Schröders "antiquierte Haltung". Sie will Politiker aller Fraktionen dafür gewinnen, eine feste Frauenquote in Aufsichtsräten von Konzernen einzuführen. Viele Unionsfrauen hegen für ein solches Modell Sympathie - werden sie ihre Fraktion brüskieren?
Von Michael Bauchmüller und Robert Roßmann, Berlinmehr...
Die Ehe will sie weiterhin unterstützen - aber unverheiratete Paare mit Kindern auch. Kristina Schröder plant einem Medienbericht zufolge, das umstrittene Ehegattensplitting zu einem Familiensplitting weiterzuentwickeln. Außerdem soll sich die Ministerin deutlich von der Politik ihrer Vorgängerin distanziert haben.
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Exklusiv
Familienministerin Schröder spricht von "Anlaufschwierigkeiten": Seit Januar 2012 erlaubt ein Gesetz, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit reduzieren können, um Angehörige daheim zu betreuen. Bislang haben erstaunlich wenige Personen das Angebot angenommen - auch, weil viele Firmen nicht mitspielen.
Von Thomas Öchsner, Berlinmehr...
Meinung
Keiner anderen Ministerin schlägt so viel Häme entgegen wie Familienministerin Schröder. Sie kämpft gegen eine feste Frauenquote und für eine Sperrstunde für Jugendliche. Damit zeigt Schröder Mut - leider an den falschen Stellen.
Ein Kommentar von Robert Roßmann, Berlinmehr...
Zinsgünstige Kredite für Kommunen, Zuschüsse für Tagesmütter: Familienministerin Schröder hat ihren Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, mit dem sie den Ausbau von Krippen beschleunigen will. Die Kommunen haben aber offenbar wenig Hoffnung, die Vorgaben zu erfüllen.
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Ursula von der Leyen möchte christliche Werte wieder zum Fundament der Erziehung machen. Mit Vertretern der christlichen Kirchen trifft sie sich in Berlin zu einem "Bündnis für Erziehung" - Juden und Muslime sind ebenso wenig eingeladen wie Lehrer, Erzieher oder Eltern. Und auch die FDP ist sauer.
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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) ist zum ersten Mal Mutter geworden. Die 33-Jährige brachte in der Nacht zum Donnerstag eine Tochter zur Welt.
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Das Bundesfamilienministerium will neue gesetzliche Regelungen für Babyklappen und anonyme Geburten. Ziel ist es, den betroffenen Kindern zehn Jahre nach der Geburt Klarheit zu verschaffen: Sie sollen wissen, wer ihre Mütter sind.
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