Das Trauma findet kein Ende: Nach einer Jugend im Verlies konnte sich Natascha Kampusch 2006 aus der Gefangenschaft von Wolfgang Priklopil befreien. Seither streiten Behörden über Ermittlungsfehler und Verschwörungstherorien. Das Opfer muss sich erklären, um in der Debatte nicht völlig unterzugehen.
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Cathrin Kahlweitmehr...
Die österreichische Justiz will die Entführung von Natascha Kampusch erneut untersuchen. Nach schweren Ermittlungsfehlern soll endgültig geklärt werden, ob es Komplizen gab.
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Der Entführer von Natascha Kampusch hat seine Tat wohl alleine begangen. Ein Freund des Täters stand unter Verdacht, Behörden schlossen die Mehrtäter-Theorie aus.
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Kann ein Mann alleine ein zehnjähriges Mädchen kidnappen und mehr als acht Jahre lang gefangen halten? Weil das viele bezweifeln, war in der Causa Kampusch zuletzt gegen einen Vertrauten des Täters ermittelt worden. Nun wurde das Verfahren eingestellt. Womöglich beschäftigt sich aber bald ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss mit dem Fall.
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Michael Frank, Wienmehr...
Das österreichische Parlament hat die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses beschlossen. Das Gremium soll auch mögliche Ermittlungspannen im Entführungsfall Natascha Kampusch aufklären.
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Einverleibt, verwurstet, ausgenommen: Das Theaterstück "Die Beteiligten" am Akademietheater Wien dreht sich um die mediale Aufbereitung der Kampusch-Entführung - ohne ihren Namen auch nur einmal zu nennen. Spannend.
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Helmut Schödelmehr...
Angeblich soll die Wiener Polizei im Fall Kampusch neu ermitteln - "in aller Stille und Vorsicht" prüft sie einem Magazinbericht zufolge, ob es einen Mittäter gab. Die Staatsanwaltschaft dementierte prompt.
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Martin Kotynekmehr...
Schlampereien und Pannen in den Ermittlungen: Es mehren sich die Hinweise darauf, dass der Fall der entführten Natascha Kampusch zu früh geschlossen worden ist.
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Michael Frank, Wienmehr...
Beatles-Songs als Therapie: Natascha Kampusch stellt in Hamburg eine ARD-Dokumentation über sich vor - der ORF hat das Nachsehen.
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Ralf Wiegandmehr...
Kurzer Prozess an Weihnachten: Der ehemals oberste Richter Österreichs, Ludwig Adamovich, muss eine Entschädigung an die Mutter von Natascha Kampusch zahlen.
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Konnte der Entführer von Natascha Kampusch sein Verbrechen geheim halten? Ein österreichischer Zeitungsbericht lässt erhebliche Zweifel aufkommen.
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Der Fall der entführten Natascha Kampusch kommt nicht zur Ruhe: Ludwig Adamovich, Leiter der Ermittlungskommission, hält es nicht für eindeutig geklärt, dass Wolfgang Priklopil alleine für das Verbrechen verantwortlich ist.
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Natascha Kampusch erwägt, den Staat Österreich wegen Fahndungspannen zu verklagen. Wichtigen Hinweisen auf ihren Verbleib sei kurz nach ihrer Entführung nicht nachgegangen worden.
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Der Untersuchungsausschuss im Fall Kampusch versucht die Freigabe von Akten zu erreichen, die Staatsanwaltschaft weigert sich. Und eine Zeitung veröffentlicht angebliche neue Details.
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Er will nicht skandalisieren, doch das Spielfilmdebüt "Michael" von Regisseur Markus Schleinzer polarisiert. Sein Film stellt das maximal Unbegreifliche und Verwerfliche dar: das erzwungene Zusammenleben eines zehnjährigen Jungen mit einem pädophilen Mann. Ein Gespräch über die menschliche Würde, die Demut gegenüber Opfern und Tätern und die Keimzelle des Bösen - die Familie.
Interview:
Paul Katzenbergermehr...
Das Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2012 hat ein zentrales Thema: Die Mechanik des Terrors. Mit "Barbara" schickt Regisseur Christian Petzold einen weiteren Film über Angst und Überwachung ins Rennen um den Goldenen Bären.
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Susan Vahabzadehmehr...
Natascha Kampusch selbst hat immer bekräftigt, Wolfgang Priklopil alleine habe sie entführt und acht Jahre gefangengehalten. Doch in Österreich wollen die Gerüchte über einen Mittäter nicht verstummen. Ein FPÖ-Abgeordneter soll sich nun gar auf die Suche nach einem gemeinsamen Kind des Opfers und ihres Peinigers gemacht haben.
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Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
Stacheldraht vor den Fenstern, ein schalldichter Raum, Lebensmittel auf Vorrat: In Hamburg soll ein schwer bewaffneter Mann versucht haben, eine junge Frau in einer Wohnung als Geisel zu halten. Ist ein zweiter Fall Kampusch verhindert worden?
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Die Ermittler im Fall Kampusch schließen einen Mittäter auch drei Jahre nach der Flucht der 21-Jährigen nicht aus - und äußern öffentlich ihre Angst vor einem Attentat.
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Der Freund des Entführers von Natascha Kampusch wird sich doch vor Gericht verantworten müssen - weil er Priklopil vor der Polizei geschützt haben soll. Eine Mittäterschaft wird dagegen ausgeschlossen.
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Möglicherweise hat Wolfgang Prikopil Natascha Kampusch doch nicht alleine entführt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen dessen besten Freund.
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Wenn Josef Fritzl vor Gericht steht, wollen alle wieder alles wissen - über seine Verbrechen und seine Familie. Die Opfer schützt nur die Anonymität. Noch.
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Holger Gertzmehr...
Der Fall Amstetten testet erneut Österreichs Umgang mit Abartigkeiten in der Gesellschaft - und die Opfer werden dem brutal sezierenden Blick der Öffentlichkeit ausgesetzt.
Ein Kommentar von
Cathrin Kahlweitmehr...
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