Die Oberhessische Presse gibt ihren Platz beim NSU-Prozess ab. An die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die taz kooperiert mit zwei Medien - und kann nun offenbar auch aus erster Hand aus München berichten.
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Die SPD feiert ihr 150-Jähriges, aber sie wirkt noch viel älter: Kanzlerkandidat Steinbrück, Parteichef Gabriel und Fraktionschef Steinmeier bringen es gemeinsam auf 176 Lebensjahre. Wo bleibt die Erneuerung, wer sind die möglichen Nachfolger? Wir haben da ein paar Vorschläge. Stimmen Sie ab!
Von Michael König, Berlinmehr...
Die Suche nach einem Atommüll-Endlager wird noch mühsamer als erwartet: Bundestagspräsident Norbert Lammert hat den parteiübergreifenden Konsens zur Endlager-Suche deutlich kritisiert. Es stört ihn, dass die geplante Expertengruppe beim Bundestag angesiedelt werden soll, ohne dass das Parlament mitreden kann.
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Die Zukunft der insolventen "Frankfurter Rundschau" scheint entschieden: Das Bundeskartellamt genehmigt die Übernahme des Blatts durch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Der Kaufvertrag könnte schon morgen unterzeichnet werden.
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Er besitzt keine Uhr, lehnt Computer und Telefone ab. Eine eigene Meinung hat er jedoch. Modezar Karl Lagerfeld gehört zu den gefürchtetsten Lästermäulern überhaupt. Jüngstes Opfer? Hollywood-Beau Brad Pitt. Eine Galerie der Lästereien.
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Das Verteidigungsministerium steht offenbar kurz davor, den Kauf der Aufklärungsdrohne Euro Hawk zu stoppen. Grund sollen massive Probleme bei der Zulassung des unbemannten Flugzeugs für den europäischen Luftraum sein. Insgesamt waren für das Projekt 1,2 Milliarden Euro veranschlagt.
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Die "Alternative für Deutschland" startete als Vereinigung von Euro-Kritikern, jetzt hat sie mehr als 10.000 Mitglieder mit vielfältigen Anliegen. Allen gemeinsam ist allerdings die Aufbruchsstimmung. Das macht inzwischen auch den etablierten Parteien ein wenig Angst.
Von Jens Schneider, Frankfurtmehr...
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Von Stefan Plöchingermehr...SZblog
Solange seine CSU einen guten Lauf hat, ist Horst Seehofers Umgang mit Journalisten von großer Leichtigkeit geprägt. Doch inmitten der Gehälteraffäre ist davon nichts mehr zu spüren. Seehofer setzt zum Generalangriff auf mehrere Medien an, spricht von "Bluthunden" und "Treibjagd".
Von Mike Szymanskimehr...
Die "Frankfurter Rundschau" ist als Titel gerettet - mit nur 28 von 450 Mitarbeitern. Erhalten bleiben soll jedoch die Eigenständigkeit des Traditionsblatts, verspricht der neue Eigentümer: die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
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Die "Frankfurter Rundschau" wird vermutlich weiterhin erscheinen. Allerdings nur in abgespeckter Form als Regionalzeitung für das Rhein-Main-Gebiet und unter Ägide der "FAZ". Der Großteil der Mitarbeiter muss trotzdem mit Kündigung rechnen.
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In der Steueraffäre um den Bayern-Präsidenten haben die Hauptsponsoren des FC Bayern bislang geschwiegen. Nun berichten übereinstimmend mehrere Medien, es gebe es Anzeichen, dass Aufsichtsratsmitglieder Uli Hoeneß nahelegen, seine Ämter im Klub vorerst ruhen zu lassen.
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Die Stimmung in der SPD ist schlecht, die Umfragen werden auch nicht besser. Und die ständige Kritik an Peer Steinbrück nährt die Zweifel an einem Wahlsieg von Rot-Grün im Herbst. Doch auf dem Parteitag in Augsburg will der Kanzlerkandidat in einer einstündigen Rede der Larmoyanz den Kampf ansagen - und eine Wende herbeiführen.
Von Susanne Höll, Berlinmehr...
Nach einem blamablen Gezerre verlost das Münchner Oberlandesgericht die Presseplätze für den Prozess gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe. Unter anderem dürfen teilnehmen: die türkischen Zeitungen "Sabah" und "Hürriyet", die Nachrichtenagentur dpa, die "Bild" sowie ARD und WDR. "FAZ", "Welt", "Zeit" und "taz" haben keine festen Plätze. Auch die "Süddeutsche Zeitung" ist nicht dabei, aber das "SZ-Magazin".
Aus dem Gericht von Sebastian Gierke und Matthias Kolbmehr...
Harry Potter und Captain America als Erbauungslektüre im Gefangenenlager: Ein Blog sammelt Fotos aus der halbleeren Häftlingsbibliothek von Guantanamo. Der Zynismus der Titelauswahl zeigt: Gerade scheinbar Nebensächliches wie eine Bibliothek hat etwas mit Respekt und Menschenwürde zu tun.
Von Nadia Pantelmehr...
Das Los hat über die Presseplätze im NSU-Verfahren entschieden - und es macht keinen Unterschied zwischen großen und kleinen, politischen und Unterhaltungsmedien. Viele überregionale Medien gehen dabei leer aus. Eine Umkehr der Verhältnisse. Mehrere überregionale Zeitungen prüfen nun eine Klage.
Von Annette Ramelsbergermehr...
Kleiner Dämpfer für Schäuble: Die Steuerschätzer werden ihre Prognose wohl leicht nach unten korrigieren. Trotzdem wird der Staat voraussichtlich so viel einnehmen wie noch nie.
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Die FAZ-Gruppe hat die Übernahme der "Frankfurter Rundschau" beim Kartellamt angemeldet. Im Erfolgsfall kämen Abo-Stämme und Vermarktungsmöglichkeiten von insgesamt drei großen Frankfurter Zeitungen unter ein gemeinsames Dach.
Von Claudia Tieschkymehr...
Zehn Menschen sind gestorben, Dutzende wurden verletzt: 13 Jahre zog der NSU mordend durch Deutschland. Längst sind die Toten begraben, doch an den Tatorten haben die Menschen noch immer Angst. Zum NSU-Prozess hat die SZ diese Orte besucht. Eine interaktive Reise auf den Spuren des rechten Terrors.
Von Annette Ramelsberger (Text), Regina Schmeken und Jürgen Schrader (Fotos)mehr...
Bei dem Frankfurter Verlag braust und rauscht es kräftig: Zwischen den fünf Herausgebern und der Geschäftsleitung wuchert Misstrauen.
Von Von Hans Leyendeckermehr...
Ein herber Rückschlag für das Internetportal Perlentaucher, das Kritiken zusammenfasst und weiterverkauft. Der BGH sieht das Urheberrecht unter Umständen verletzt - und lässt neu verhandeln.
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Der Afrika-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist im Kongo verschleppt worden. Vor kurzem sind in der Region wieder Kämpfe aufgeflammt.
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Noch in dieser Woche könnte sich entscheiden, ob die FAZ die insolvente Frankfurter Rundschau übernehmen darf. Entscheidet das Bundeskartellamt positiv, soll bereits am Donnerstag der Vertrag unterzeichnet werden. Auch wenn die meisten FR-Angestellten von der Übernahme nicht profitieren würden.
Von Silke Bigalke und Katharina Riehlmehr...
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" trennt sich von der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" - und das, obwohl das Blatt Gewinne erwirtschaftet. Ohne Zukäufe mache das Geschäft mit Lokalblättern keinen Sinn, heißt es in Frankfurt. Neuer Eigentümer ist die Madsack-Gruppe aus Hannover.
Von Claudia Tieschkymehr...
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