Natascha Kampusch erwägt, den Staat Österreich wegen Fahndungspannen zu verklagen. Wichtigen Hinweisen auf ihren Verbleib sei kurz nach ihrer Entführung nicht nachgegangen worden.
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Angesichts der rechtsextremen Terrorserie drängen Union und SPD auf die Vorratsdatenspeicherung, doch die FDP-Justizministerin bleibt unbeirrt: Das jahrelange Versagen der Sicherheitsbehörden im Fall des Neonazi-Trios könne man so nicht aufarbeiten, sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger - und findet mit ihrer Haltung die Zustimmung namhafter Parteifreunde.
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Oliver Das Guptamehr...
Demütig wollten sich die Politiker zeigen, sich bei den Opfern des Nazi-Terrors entschuldigen. Doch die ungewöhnliche Einigkeit der Parteien währte nur kurz. Im Bundestag attackiert die Opposition vor allem Familienministerin Schröder wegen ihrer Extremismusklausel. Bei ihr sei "ein Mangel an Herzensbildung" festzustellen. Kritik kommt auch von der Türkischen Gemeinde in Deutschland.
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Nach dem gescheiterten Terroranschlag in New York ist der geständige Attentäter Faisal Shahzad angeklagt worden. Seine Festnahme wäre wegen einer Fahndungspanne fast schiefgegangen.
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Statt den Entführer von Natascha Kampusch anzuzeigen, hat sich Ernst H. seine Lebensbeichte angehört - nun steht er vor Gericht. Außerdem wird bekannt, dass die Polizei das Mädchen früher hätte retten können.
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Michael Frankmehr...
Er fuhr nach der Flucht von Natascha Kampusch stundenlang mit deren Entführer Wolfgang Priklopil durch Wien - und erzählte der Polizei erst Jahre später davon. Nun ist Ernst H. vom Vorwurf der Begünstigung freigesprochen worden.
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Jan O. soll zwei Teenager grausam ermordet und ihnen sogar Körperteile abgebissen haben. Nach seiner Tat prahlte er im Internet. Zum Prozessauftakt in Göttingen zeigte er sich geständig.
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Acht Jahre Gefangenschaft wären vermeidbar gewesen, sagen die Anwälte von Natascha Kampusch und verklagen deshalb die Republik Österreich auf Schadenersatz. Trotz der gravierenden Fahndungspannen der Polizei sind die Erfolgsaussichten sehr gering.
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Michael Frank, Wienmehr...
Die Abstrichbestecke, mit denen das DNS-Profil des angeblichen Phantoms von Heilbronn gewonnen wurde, waren laut Hersteller gar nicht dazu geeignet. Der Lieferant weist jede Verantwortung von sich.
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Peinliche Fahndungspanne: Der verhaftete Verdächtige im Fall des spektakulären Pokerturnier-Überfalls ist wieder auf freiem Fuß - offenbar hatte die Polizei ihn verwechselt.
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Nach einem gescheitertem Terror-Prozess in London fordern Fluglinien erneut das Ende der Kontrollen. Sicherheitsexperten sind entsetzt.
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Wolfgang Koydlmehr...
Bankdaten von 17.000 Bürgern sind in unbefugte Hände geraten - was der Debatte um Datenschutz neuen Zündstoff gibt. In der digitalen Gesellschaft schützt der Datenschutz nicht die Täter, sondern er schützt vor Tätern.
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Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
Sie haben viel gemeinsam, die Ehefrauen von Marc Dutroux und Michel Fourniret. Nun hat die eine der anderen angeboten, ihr im Prozess beizustehen.
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Der frühere BKA-Präsident Horst Herold bestreitet im SZ-Interview, von einer Abhöraktion gegen die RAF-Häftlinge gewusst zu haben.
Interview:
Heribert Prantlmehr...
Erst präsentiert sich Kölns Polizei mit einem Fahndungserfolg - jetzt hat sie ein großes Problem: Offenbar entwischte der verdächtige Jugendliche Rolf B. der Polizei - und nahm sich dann das Leben.
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Johannes Nitschmannmehr...
Horst Herold, das war der oberste Terroristenfahnder der alten Bundesrepublik, hält sich für den letzten Gefangenen der RAF. Denn er brütet in aller Abgeschiedenheit seit 25 Jahren über dem, was ihm damals widerfuhr.
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Heribert Prantlmehr...
10. Oktober 1977: Bei der Fahndung nach den Schleyer-Entführern kommt es zu zahlreichen Pannen. Trotzdem zeigen sich Sicherheitskreise verstimmt über Vorwürfe von Schleyers Frau Waltrude.
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Robert Probstmehr...
Den Erpressungen der Terroristen nachgeben oder Opfer in Kauf nehmen - wie die Politiker der Krisenstäbe bis heute mit den Entscheidungen ringen.
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Stefan Kleinmehr...
Das unfassbare Leiden der 14-jährigen Stephanie aus Dresden hätte vermieden werden können. Eine Reihe von schweren Fehlern der Behörden verhinderte, dass Stephanie vor ihrem Peiniger Mario M. geschützt wird. Eine Chronologie
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Fahndungspannen, Instrumentalisierung der Justiz, Unterdrückung von Informationen: Die jüngsten Vorwürfe werfen ein Licht auf krasse Zustände im österreichischen Innenministerium.
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Michael Frankmehr...
Wochenlang wurde sie gefangen gehalten und sexuell missbraucht: Nun soll das die Dresdner Schülerin als Zeugin gegen ihren Peiniger auftreten - ohne ihn zu sehen.
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Am ersten Verhandlungstag gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger der 14-Jährigen hat der Angeklagte mehrfach die Unterbrechung der Verhandlung provoziert. Die Sicherheitskräfte mussten eingreifen.
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Der Islamistenführer Metin Kaplan ist auch nach der Fahndungspanne und der Aufhebung des Haftbefehls nicht wieder aufgetaucht. Er hält sich nach Angaben seiner Anwältin aber in Köln auf. Per Fax hat der 51-Jährige seine weitere Duldung beantragt.
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