Nach den Überflutungen im Landkreis Erding ziehen die Behörden eine erste Bilanz: Was lief gut, was lief schlecht? Grüne und Bund Naturschutz fordern für die Zukunft einen stärkeren ökologischen Hochwasserschutz
Von Anselm Schindler und Mathias Webermehr...
Das Rekordhochwasser der Elbe trifft Magdeburg stärker als erwartet. Mehrere Stadtteile im Norden und Osten mussten geräumt werden. Auch die Stromversorgung ist bedroht. Der Druck auf die Deiche wird immer größer.
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Ein Waldbrand in der Nähe von Colorado Springs zwingt Tausende Menschen zur Flucht. Einige Bewohner widersetzen sich allerdings dem Aufruf zur Evakuierung. Viele Häuser gingen in Flammen auf, auch ein Gefängnis musste evakuiert werden.
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Wegen des verheerenden Hochwassers in Deutschland bitten zahlreiche Hilfsorganisationen um finanzielle Unterstützung für die Opfer. Eine Übersicht der Spendenkonten.
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Eine Ratingagentur schätzt den durch das Hochwasser entstandenen Schaden auf zwölf Milliarden Euro. In Lauenburg steigen die Fluten nur noch langsam, in Wittenberge stagnieren die Pegel. Der Versuch, den Scheitel zu kappen, könnte hier funktioniert haben. Die Hochwasserlage im Überblick.
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Während sich die Lage in Schleswig-Holstein langsam entspannt, muss Sachsen-Anhalt weiter Menschen nach einem Dammbruch evakuieren. Das Land hat deshalb Brandenburg um Unterstützung gebeten. Der Druck auf die Dämme ist nach wie vor groß.
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Nach dem Deichbruch räumen die Behörden ganze Ortschaften in Sachsen-Anhalt. Auch in Magdeburg wurden Stadtteile geräumt, das Wasser war auf einen Rekordstand von 7,48 Meter angestiegen. Am Nachmittag sank der Pegelstand dann aber leicht.
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Entwarnung für Bewohner Straubings +++ Scheitelwelle der Elbe erreicht Mühlberg in Brandenburg +++ Wegen überfluteter Kläranlagen fließt in Thüringen Abwasser in die Weiße Elster +++ Katastrophenstab drängt Bewohner des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, ihre Häuser zu verlassen +++ Hochwasser forderte bereits sieben Menschenleben
Der Tag in der Newsblog-Nachlese. Von Sophia Lindseymehr...
Flüsse überfluten Straßen, ganze Ortschaften werden evakuiert, Dämme und Schleusen halten dem Hochwasser nicht stand. Die Rettungskräfte sind im Dauereinsatz - und kommen doch nicht gegen die extremen Regenfälle an. Jetzt kommt die Bundeswehr den überschwemmten Gebieten zu Hilfe.
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Katastrophenalarm in weiten Teilen des Landes: Tausende Menschen bringen sich in Sicherheit, Dämme halten den Wassermassen nicht stand. Die Einsatzkräfte arbeiten am Limit. Bilder aus Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
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Sie harren in Wohnungen ohne Strom aus, füllen Sandsäcke und müssen zusehen, wie das Wasser in ihren Häusern und Geschäften steigt. Wie erleben die Betroffenen das Hochwasser? Menschen aus den überschwemmten Regionen berichten.
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Ganze Orte sind von Wasser bedeckt, Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen: Trotz teils sinkender Pegel ist die Lage in den Hochwassergebieten Deutschlands nach wie vor kritisch. Doch zugleich zeigt sich eine große Hilfsbereitschaft in den betroffenen Regionen - auch die Bundeskanzlerin sichert Unterstützung zu.
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Nach dem Atomunfall von Fukushima war die Angst vor massiven Gesundheitsfolgen groß. Jetzt geben die UN eine ermutigende Prognose ab: In Japan werden nicht mehr Menschen erkranken als vor der Katastrophe. Betroffene leiden dennoch.
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Ganze Straßenzüge stehen unter Wasser. 60 Häuser sind ohne Strom und der Westen gleicht einer Seenplatte. Vor allem die kleinen Bäche machen Probleme. Seit Montagabend gilt Katastrophenalarm
Von Kerstin Vogelmehr...
In Sachsen und Sachsen-Anhalt wächst die Anspannung: An Elbe und Saale steigen die Hochwasserstände und bedrohen Dresden und Meißen sowie Halle. Sachsen-Anhalt erwarten heute noch schlimmere Fluten als beim Hochwasser 2002. Während die Wasserpegel in Passau und Rosenheim im Moment fallen, verschärft sich die Lage in Regensburg: Die Stadt ruft Katastrophenalarm aus.
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Pendler waten auf dem Weg zum Bahnhof durch knietiefes Wasser, Schüler suchen nach einem Heimweg, Kindergärten alarmieren die Eltern
Birgit Goormann-Prugger,Anna Staab und Thomas Radlmaiermehr...
Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller: Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage steigen die Pegel immer weiter an. Besonders betroffen ist der Norden des Freistaats.
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Meinung
Evakuierungen, überflutete Straßen und vollgelaufene Keller: In Bayern sind die Flusspegel dramatisch gestiegen - mit ihnen auch die Adrenalinspiegel im Körper bayerischer Politiker. Mit Blaulicht oder per Hubschrauber eilen sie an die Krisenorte. Nur einer lässt die Gummistiefel lieber stehen.
Ein Kommentar von Mike Szymanskimehr...#ltwby13-Blog
Die Pegel an Flüssen und Bächen sinken. Das Hochwasser läuft ab, offenbart aber besonders in Günding und Gröbenried hohen Sachschaden. In Dachau und Karlsfeld bereitet der hohe Grundwasserstand noch Sorgen.
Von Walter Gierlich, Laszlo Dobos, Petra Schafflik, Gregor Schiegl und Philipp Kammerlmehr...
Sachsen-Anhalt könnte das Hochwasser schlimmer treffen als 2002. In Dessau-Roßlau treffen Mulde und Elbe aufeinander, in der Innenstadt müssen einzelne Brücken gesperrt werden. Freiwillige Helfer sind zum Sandsackfüllen den ganzen Tag auf den Beinen - und haben dabei ihren Humor nicht verloren.
Von Saskia Aleythe, Dessau-Roßlaumehr...
Dutzende überflutete Keller, evakuierte Häuser in Altenerding und großflächige Überschwemmungen im gesamten Landkreis. Aufgrund des Katastrophenfalls fiel am Montag in allen Schulen der Unterricht aus
Von Alexandra Maiermehr...
Die sieben Meter hohe Kaimauer kann die Flut nicht länger aufhalten, der Stadtteil Rothensee in Magdeburg läuft voll. Alte und kranke Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Magdeburgs Oberbürgermeister erwartet "das größte Hochwasser in der Geschichte unserer Stadt". Mehrere Deiche in Sachsen-Anhalt geben dem Druck des Wassers ebenfalls nach. Die Altstadt von Wittenberge wird evakuiert.
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