Die Börsen sind vom schweren Erdbeben geschockt - Japan ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und einer der größten Exporteure. Die Auswirkungen der Katastrophe sind von New York bis Frankfurt zu spüren. Eine Panik bleibt allerdings aus.
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In Asien haben zwei schwere Erdbeben über Stunden hinweg für Aufregung gesorgt. In Taiwan werden nach dem Taifun Morakot immer noch 400 Menschen vermisst.
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Nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami in Japan steigt die Zahl der Toten "von Minute zu Minute". Die Behörden kämpfen gegen die Überhitzung des Atomkraftwerks Fukushima-I, dessen Kühlung auf Notstrom läuft. Die Angst vor einem Atomunfall zwingt sie zu drastischen Maßnahmen.
Die Entwicklungen
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Das schwere Beben in Japan schockt die Börsen. Nikkei und Yen verlieren, die Aktien der Rückversicherer sind weltweit unter Druck. Die Anleger fürchten neben den Unruhen in der arabischen Welt und hohen Ölpreisen einen weiteren Krisenschauplatz.
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Schock am frühen Nachmittag: Nach dem verheerenden Beben vom März haben erneut schwere Erdstöße die Nordostküste Japans erschüttert. Die Behörden gaben zeitweilig eine Tsunami-Warnung für die Präfekturen Fukushima und Miyagi heraus.
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Japans Regierung und Tepco, der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima-1, hätten mit dem heftigen Erdbeben vom 11. März rechnen müssen. Das Beben sei mit 99 Prozent Wahrscheinlichkeit erwartet worden, sagen japanische Seismologen. Und auch der starke Tsunami war nicht der erste seiner Art.
Von
Christoph Neidhartmehr...
Japans Erde kommt nicht zur Ruhe. Ein neues Beben erschütterte Niigita.
Noch immer harren Zehntausende Menschen in Notunterkünften oder in ihren Autos aus. Viele haben Zelte aufgeschlagen und schützen sich an offenen Feuerstellen vor der zunehmenden Kälte.
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Die Folgen des Bebens sind nicht nur für die Menschen in Japan eine Katastrophe. Sie könnten auch neue Schockwellen auslösen, die die Weltwirtschaft treffen: Die Industrie ist fast vollständig lahmgelegt, viele Transportwege sind blockiert.
Von
Markus Balsermehr...
Der deutsche Ingenieur Gordon Huenies hat das Beben im Atomkraftwerk Fukushima-1 miterlebt. Schilderungen eines Reaktortechnikers, der die Naturkatastrophe erlebt hat - und dann noch rechtzeitig ausgereist ist, bevor es zum Super-GAU kam.
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Angelika Slavik, Erlangenmehr...
Die Kühlung im Atomkraftwerk Fukushima läuft im Batteriebetrieb, angeblich reicht der Notstrom nicht mehr lange. Der Greenpeace-Experte Christoph von Lieven warnt vor einem GAU.
Interview:
Michael Königmehr...
In "My Tsunami" schildern Stephan Lamby und Ada Teistung Japan nach dem verheerenden Erdbeben, ohne selbst im Katastrophengebiet gewesen zu sein. Das ZDF zeigt den Film nun in einem Spartenkanal - und hofft auf Signalwirkung.
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René Martensmehr...
"Brennpunkt" statt Volksmusik: Die Öffentlich-Rechtlichen ändern ihr Programm, informieren über das Erdbeben - und haben damit Erfolg.
Von
Christina Maria Berrmehr...
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Die Bilder dieses Tages werden sich ins Gedächtnis brennen. Fabriken stehen in Flammen, ganze Landstriche versinken unter einer Schlammschicht: Das Erdbeben und der Tsunami hinterlassen in großen Teilen Japans ein Trümmerfeld.
Bilder einer Katastrophemehr...
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Erst bebt die Erde, dann flutet ein Tsunami den nordöstlichen Teil Japans. Satellitenbilder zeigen die verwüsteten Regionen von oben - vor und nach der Katastrophe.
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aus dem Allmehr...
In einem Klärwerk der japanischen Hauptstadt Tokio ist hochradioaktive Asche entdeckt worden. Sie stammt aus der Verbrennung nicht-organischer Abfälle - und wurde bereits weiterverarbeitet.
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"Es ist eine Situation auf der Kippe:"
In zwei Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima hat offenbar die Kernschmelze begonnen. Was genau im Inneren der beschädigten Nuklearanlage vor sich geht, scheint jedoch nicht einmal Japans Regierung zu wissen. Hektisch wird Meerwasser in die überhitzten Reaktorkessel gespült.
Von
Christopher Schradermehr...
Nach dem Erdbeben in Japan muss der Betreiber des Atomkraftwerks Kashiwazaki zugeben, dass mehr Fässer mit Atommüll umgestürzt sind als zunächst angegeben.
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Super-GAU ohne Folgen? Nach der Atomkatastrophe von Fukushima schien der Glaube an die Beherrschbarkeit der Nukleartechnik gebrochen zu sein. Doch nun, ein Jahr danach, erweist sich: Länder wie China und Indien setzen weiter auf die Atomenergie. Selbst Japans Regierung will Meiler wieder anfahren.
Von
Paul-Anton Krügermehr...
Viele der weltweit 442 Atommeiler stehen mitten im Erdbebengebiet - etwa in Taiwan und Iran. Allein in Kalifornien leben mehr als sieben Millionen Menschen in der Umgebung eines gefährdeten Meilers.
Ein Überblick von
Lena Jakatmehr...
Er war über ein Jahr vermisst, jetzt will ihn keiner mehr haben. Vor der kanadischen Küste ist ein japanischer Fischtrawler wieder aufgetaucht, der offensichtlich ohne Besatzung durch den ganzen Pazifik getrieben ist.
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Das Zentrum des Bebens lag 300 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio. In tausenden Häusern fiel der Strom aus, Straßen und Bahnstrecken mussten gesperrt werden. Nach offiziellen Angaben wurden 23 Menschen schwer verletzt.
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