Echte Besserung oder Polit-PR? Die mexikanische Regierung erklärt, dass unter dem dem neuen Präsidenten Peña Nieto die Zahl der Toten im Drogenkrieg gesunken sei. Doch die Statistik ist nicht unumstritten - und schon am Tag der Erfolgsmeldung sterben 14 Menschen bei Schießereien zwischen Polizei und Kartellen.
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Regelmäßige Leistungskontrollen und befristete Arbeitsverhältnisse: Seit Wochen gehen Mexikos Lehrer gegen eine umstrittene Bildungsreform auf die Straße. Im Südwesten des Landes sind die Proteste jetzt eskaliert.
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Journalismus ist lebensgefährlich in Mexiko. Immer wieder werden Reporter getötet, die über die Drogenkartelle und ihre dunklen Verbindungen in die Politik berichten. Eine Zeitung reagiert nun auf die Gefahr.
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Papst Franziskus ist bei einem feierlichen Gottesdienst offiziell in das höchste Amt der katholischen Kirche eingeführt und zum obersten Menschenfischer gemacht worden. In seiner Predigt sprach er von der "wahren Macht": dem Dienst an den Gläubigen - und von der menschlichen Berufung, sich gegenseitig zu achten und zu beschützen.
Die Ereignisse des Vormittags zum Nachlesen im Newsblog. Von Jana Stegemann und Lena Jakatmehr...
Mindestens 82 Journalisten wurden in Mexiko seit dem Jahr 2000 von Drogenkartellen umgebracht. Manche Zeitungen haben vor dem Terror kapituliert - und das Land wird eine recherchefreie Zone.
Von Peter Burghardtmehr...
Wenn aus braven Studenten hartnäckige Demonstranten werden: In Mexiko ist aus dem Nichts eine Jugendbewegung entstanden, die gegen das Meinungsmonopol der Medien kämpft. Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl wird die Bewegung vor allem dem bisherigen Wahlfavoriten Enrique Peña Nieto gefährlich.
Von Thomas Schmelzermehr...
Er ist jung, ein telegener Schönling - aber seine Partei gilt als Inbegriff von Betrug und Korruption: Dennoch will Mexikos neuer Präsident Enrique Peña Nieto mit der Institutionellen Partei der Revolution (PRI) eine demokratische Ära im Land einläuten. Kritiker sind von der Wahl entsetzt. Der Partei werden gute Kontakte zu Drogenbossen nachgesagt.
Von Peter Burghardt, Mexiko-Stadtmehr...
Mexiko hat einen neuen Präsidenten: Mit Enrique Peña Nieto kehrt die jahrzehntelang regierende Partei der Institutionalisierten Revolution an die Macht zurück. Die Vereidigung des 46-Jährigen war begleitet von Straßenschlachten.
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Die Drogenpolitik der USA ist eine irrwitzige Forsetzung der Prohibition. Lateinamerikanische Länder liefern den Stoff und die Toten - die USA die Waffen und das Geld. Einen Ausweg gibt es nur, wenn diese Waffen und dieses Geld besser kontrolliert werden - durch legale statt illegale Geschäfte. Eine Legalisierung von zunächst Marihuana ist überfällig.
Ein Kommentar von Peter Burghardtmehr...
Unglück zum Schichtwechsel: Die Explosion im Keller der Pemex-Zentrale in Mexiko-Stadt ereignete sich zu einer Zeit, als besonders viele Menschen auf dem Firmengelände waren. Mindestens 32 Menschen kamen ums Leben, mehr als 120 wurden verletzt. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen - die Suche nach Verschütteten hält an.
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Detonation im Hochhaus: Bei einer Explosion in der Zentrale des mexikanischen Ölunternehmens Pemex sind mehr als hundert Menschen verletzt worden, Dutzende Menschen starben. Auslöser der Tragödie könnte die Kühlanlage sein. Die Suche nach Verschütteten hält an.
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Felipe Calderón wird in wenigen Tagen nicht mehr Mexikos Präsident sein. Davor hat er noch ein wichtiges Anliegen: Er will die "Vereinigten Staaten" aus Mexiko entfernen - wenn auch nur aus dem Namen. Im spanischsprachigen Internet sorgt die Idee für Spott.
Von Felicitas Kockmehr...
Warum erwartet die Obama-freundliche Türkei seine zweite Amtszeit mit Skepsis? Wieso schmerzt Romneys Niederlage Israels Premier besonders? Und was wurmt die Inder an Präsident Obama? SZ-Korrespondenten berichten, wie die US-Wahl weltweit aufgenommen wurde - und was sie für einzelne Länder bedeutet.
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Die von den linken Parteien angefochtene Präsidentschaftswahl vom 1. Juli in Mexiko wird nicht annulliert. Rund zwei Monate nach der Abstimmung wies das Oberste Wahlgericht die Klagen zurück.
mehr...Politicker
Der Unterlegene gibt sich nicht geschlagen. Andrés López Obrador ficht die Präsidenten- und Parlamentswahlen in Mexiko an - wie schon vor sechs Jahren. Jetzt hat die Wahlbehörde eine Neuauszählung von 54,4 Prozent der Stimmen angeordnet.
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"Schmutzig, ungleich und voller Unregelmäßigkeiten": Weil Verlierer López Obrador das Ergebnis der mexikanischen Präsidentschaftswahlen anzweifelt, zählen die Wahlleiter ein Drittel der Stimmen neu aus. Am deutschen Kanzleramt scheint diese Entwicklung jedoch vorbeigegangen zu sein.
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Skepsis im Weißen Haus: Die USA beobachten Enrique Peña Nieto, den neuen Präsidenten Mexikos, mit Argusaugen. Vor allem sein Vorgehen im Kampf gegen die übermächtigen Drogenkartelle.
Von Reymer Klüver, Washingtonmehr...
"Wir können kein betrügerisches Ergebnis anerkennen", sagt der unterlegene Linkskandidat Andrés Manuel López Obrador. Die Wahl sei von Unregelmäßigkeiten geprägt gewesen.
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"Ein überwältigender Triumph": Mit großem Vorsprung hat Enrique Peña Nieto die Präsidentschaftswahl in Mexiko gewonnen. Damit löst die einst jahrzehntelang autoritär regierende Staatspartei PRI die konservative PAN des scheidenden Staatspräsidenten Calderon ab.
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Sie sind jung, gebildet und voller Wut: Innerhalb kurzer Zeit hat sich in Mexiko eine Jugendbewegung formiert, die gegen parteiische Meinungsmache in den Medien kämpft. Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl wollen die Aktivisten die politischen Verhältnisse auf den Kopf stellen. Ein Mexikanischer Frühling?
Von Thomas Schmelzermehr...
Zwei Terrorverdächtige aus Deutschland müssen in England ins Gefängnis. Ein Gericht in London verurteilte die beiden Männer zu Haftstrafen von zwölf und 16 Monaten. Sie waren bei ihrer Einreise mit islamistischen Hetzschriften erwischt worden.
Kurzmeldungen im Überblick.mehr...
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