Mehr als eine Milliarde für Nuklearunternehmen und das in nur in einem Jahr. Umweltorganisationen werfen der Deutschen Bank vor, dass sie auch nach der Katastrophe von Fukushima kräftig in die Atomenergie investiert hat. Doch aus Sicht des Unternehmens sei das kaum anders machbar.
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Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Energiewende und Euro-Rettung - es ist, als würde sich Angela Merkels zweite Kanzlerschaft in einem einzigen Tag verdichten. In Sachen Energie stehen sich die Bundesländer im Weg, in Sachen Euro die Staaten Europas. In Deutschland immerhin könnte die Kanzlerin schlichten, in Europa hingegen ist sie ziemlich isoliert.
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Michael Bauchmüller und Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Nach langen Verhandlungen hat sich die schwarz-gelbe Regierung auf einen Fahrplan für die Energiewende verständigt. Unter dem Titel "Der Weg zur Energie der Zukunft - sicher, bezahlbar und umweltfreundlich" stellte die Koalition an diesem Montag die Ergebnisse vor, die sueddeutsche.de im Folgenden dokumentiert.
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Gleich fünf Minister loben das Energiekonzept der Bundesregierung über den Klee. Dabei wird schnell klar, dass da einiges nicht zusammen passt.
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T. Denkler, Berlinmehr...
Das Energiekonzept der Regierung ist vor allem eins: hübsch zu lesen. Es mangelt an konkreten Maßnahmen. Bei der Gebäudesanierung ist die Regierung umgefallen wie ein morscher Baum im Sturm.
Ein Kommentar von
Michael Bauchmüllermehr...
Abschied von den Klimazielen: Das Energiekonzept der Bundesregierung entwickelt sich zum Papiertiger. Auf Druck von Lobbyisten wurde der Entwurf offenbar massiv entschärft.
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Die Bundeskanzlerin will angesichts des Streits über die Zukunft der Atomkraft in den nächsten Wochen mit den Ministern ihres Kabinetts und den deutschen Energieversorgern über die nationale Energiepolitik sprechen.
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Vergangene Nacht strahlten Deutschlands Atomkraftwerke - Greenpeace protestierte mit riesigen Projektionen gegen die Laufzeitverlängerungen. Doch Schwarz-Gelb zeigt sich unbeeindruckt: Das Kabinett beschloss das Vorhaben.
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Ausnahmsweise sind sich mal alle einig. Staatsregierung, Grüne und Umweltschützer sagen: Wenn die Atomkraftwerke schneller vom Netz gehen müssen, braucht es mehr fossile Energie.
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Heiner Effernmehr...
Horst Seehofer will den Atomausstieg bis spätestens 2022. Die CSU-Fraktion hat sich schon gefügt. Jetzt muss nur noch der Vorstand am Wochenende dem 15-seitigen Energiekonzept zustimmen.
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Birgit Krusemehr...
Weit weniger Abschöpfung als versprochen: Schwarz-Gelb beschert den Energiekonzernen satte Milliardengewinne - und macht einen Minister zum Verlierer.
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Michael Bauchmüller und Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Zehntausende leben in Japan noch immer in Containern, viele Kinder werden in Schulen weit weg von ihrem früheren Wohnort unterrichtet. Zwar sind zum Jahrestag der Katastrophe Andachten geplant, doch die meisten Japaner begehen ihn mit Fatalismus, Und die Regierung will nach den Gedenkfeiern bald wieder Kernreaktoren in Betrieb nehmen.
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Christoph Neidhartmehr...
Die Energiewende ist machbar, wird aber ziemlich teuer: Ein Gutachten für das Bundesumweltministerium rechnet vor, wie schnell Deutschlands Stromversorgung grün werden könnte. Die Autoren machen aber auch deutlich, welche Anstrengungen nötig sind und wo das größte Problem liegt.
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SPD und Grüne wollen in Nordrhein-Westfalen ihre Koalition weiterführen. CDU und FDP hingegen halten sich alle Optionen offen. Doch die Koalitionspartner im Bund sind nicht gut aufeinander zu sprechen. Besonders der christdemokratische Spitzenkandidat Röttgen bekommt sein Fett weg.
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Sie werde alles tun, um den Euro zu sichern, verspricht Angela Merkel in ihrer Neujahrsrede. Die Deutschen hätten Grund zur Zuversicht, auch wenn das nächste Jahr schwierig werde. Europa wachse zusammen und werde in der Krise stärker.
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Nico Friedmehr...
Exklusiv
Ein Pfeiler des schwarz-gelben Energiekonzepts wankt: Die Anbindung von Offshore-Windparks im Meer bringt Netzbetreiber an die Grenzen ihrer Ressourcen. Das erste Unternehmen hat einen Brandbrief an die Bundesregierung geschrieben und fleht um Hilfe.
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Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Thomas König leitet seit elf Jahren die Müllverbrennungsanlage in Geiselbullach. Bei der geplanten Energiewende stellt er sich eine Frage: Wie steht es um den gemeinsamen politischen Willen bis hinauf zur bayerischen Staatsregierung?
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Wolfgang Eitlermehr...
Längere Laufzeiten für Atommeiler und konkrete Klimaschutzziele: Die Verhandlungen über den Atomvertrag sind abgeschlossen, die Regierung preist ihr Energiekonzept. Die Atombetreiber haben sich darin Schutzklauseln zusichern lassen, falls künftige Regierungen den Vertrag verändern wollen.
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Einfach nur Energiesparen? Ach was, Gebäude werden in Zukunft sogar Strom und Wärme produzieren. Denn Bauingenieure, Physiker, Architekten, Energietechniker und Stadtplaner entwickeln das Aktivhaus.
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Christoph Behrensmehr...
Lehren aus Fukushima: Angela Merkel beruft sich immer wieder auf die nukleare Katastrophe in Japan, um im Bundestag ihre Bekehrung von der Atomkanzlerin zur Ausstiegskanzlerin zu erklären. Gleichzeitig greift Merkel den rot-grünen Atomkompromiss von 2001 an - dafür erntet sie Gelächter und Spott: "Energiewende geht anders", sagt Grünen-Fraktionschef Trittin.
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Wohin steuert die Energiebranche? Eon-Chef Johannes Teyssen über Kundenklagen, Fehler im Energiekonzept - und Trägheit.
Interview:
Markus Balser und Caspar Bussemehr...
Keine Atomkraft und weniger Autos: Ex-Umweltminister Klaus Töpfer prophezeit der Welt einen radikalen Umbau - aber nicht mit dem Energiekonzept der Bundesregierung.
Interview:
Markus Balsermehr...
Im Freistaat eskaliert der Streit um den Atomausstieg: Die FDP fühlt sich bei den Plänen von Umweltminister Söder überrumpelt - und stellt sogar die Koalition in Frage. Jetzt interviniert FDP-Minister Zeil.
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Mike Szymanskimehr...
Erst feiert Umweltminister Norbert Röttgen das Energiekonzept von Schwarz-Gelb als epochalen Erfolg, jetzt will er mit dem umstrittenen Vertrag nichts mehr zu tun gehabt haben.
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